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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

"Bist du immer noch der Killer, der du mal warst? Was ist dein letzter Job? Etwa ich?"

Das könnte in etwa der Wahrheit entsprechen. Um aber ganz ehrlich zu sein, ich weiß es noch nicht so genau.

Stattdessen habe ich aber mal wieder einen Trailer anzubieten:

 
Krass, da werden gerade Müllbehälter aus dem Hinterhof rausgerollt.

~~~

Wünsche einen schönen Tag allerseits.

Erinnert mich an einen Morgen, an dem mir klar war, dass ich bald an Krebs sterben werde. Hatte da sowas wie eine "Nahtoderfahrung". Für einen Bruchteil einer Sekunde habe ich mich vom Leben verabschiedet und plötzlich im Bruchteil einer Sekunde gleichzeitig gesehen, was alle Menschen auf dieser Welt gerade tun. Na ja, irgendwie ein neuronaler Ausnahmezustand, weil ich eben wirklich dachte, dass es das jetzt war.

Es handelte sich in dem spezifischen Fall nicht um Krebs. Es war was anderes.
 
Oh je, jemand hat Suizid begangen. Er hat sich von einem Haus gestürzt. Die Person war mir nicht näher bekannt, aber ja, er hatte mir zuletzt noch per Videokonferenz seine Tochter gezeigt, Fotos von sich beim Angeln. Sah eigentlich "alles gut aus".

Nun hat er seine Tochter und seine Frau zurückgelassen. Es gibt Gerüchte und Spekulationen darüber, warum er das getan hat. Ich möchte das alles gar nicht so genau wissen.

~~~

Jeder hat seine Gründe dafür, warum er was auch immer tut.

Das hängt mir immer noch ein bisschen nach. Er war bedeutend jünger als ich und machte einen lebensfreudigen Eindruck auf mich.

Irgendwas muss ihm ja gewissermaßen wichtiger als das Leben gewesen sein. Der durch was auch immer verursachte Schmerz muss gewaltig gewesen sein.
 
Ich denke, wenn man keine oder keine nennenswerte Angst vor dem Tod hat, geht man relativ schmerzbefreit durchs Leben - oder hat eben eine etwas andere Sicht auf die Dinge.

Warum es potentiell so befreiend ist, keine Angst vor dem Tod zu haben? Ich würde sagen, dass es die Urangst ist, die Mutter aller Ängste - beinhaltet auch die anderen großen Ängste, wie bspw. Verlustängste und Existenzängste.

Mit dem Tod verlierst du alles, was du hast und jemals hattest. Wenn du keine Angst vor dem Tod hast, vor was kannst du dann schon Angst haben?
 
Zuletzt bearbeitet:

Ja, das ist natürlich auch so ein Aspekt.

Es mag so sein, dass so manche auf ihrem Sterbebett keine Angst vor dem Tod haben, aber so manche mögen Angst davor haben, auf ihrem Sterbebett zu bereuen, dass sie nicht das Leben gelebt und nicht die Dinge getan haben, die sie eigentlich wollten.

Es hängt gewissermaßen alles zusammen. Die Angst vor dem Leben ist gewissermaßen auch die Angst vor dem Tod.
 
Ich persönlich finde es ganz interessant, wie sie sich das Ganze ständig wiederholt - die Situationen, die Menschen, das Leben und der Tod. Mir kommt es teils wie eine gigantische Simulation vor, ein riesiger Irrgarten, aus dem wir den Weg raus finden sollen. Ich mag mich täuschen, aber teils kommt es mir eben so vor.
 

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