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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Mir fällt da gerade dieser Spruch ein: "Happy wife, happy life."

Mein nachfolgender Spruch reimt sich zwar nicht so gut, aber gilt aus meiner Sicht nicht weniger: "Happy me, happy life."

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Weiters, aus meiner Sicht ist Frieden das höchste Gut im Leben - ja, irgendwie schon. Wenn Mann oder Frau seinen/ihren Frieden nicht hat, kann man dann glücklich sein?

Frieden, nun ja, es erscheint mir mitunter als schwierig, das zu erlangen, beizubehalten und zu leben. Seht ihr das anders?

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Manchmal erscheint es mir ja so, als müsste man nur die Augen aufmachen und man sieht überall irgendeine Form von Krieg oder Stress. Nun gut, das mag einem arg pessimimsitisch vorkommen, aber manchmal mag es einem tatsächlich so erscheinen.
 
Sitze mal wieder so halbwegs entspannt im Park und frage mich, wo das alles hingehen soll - also das Leben im Allgemeinen und mein Leben im Spezifischen.

Freiheit wäre vielleicht ganz gut - dieser Raum unbegrenzter bzw. unendlicher Möglichkeiten.

Wenn man aber nun diese materielle und geistige Freiheit hätte, um alles zu tun, was überhaupt nur vorstellbar ist, was würde man dann tun? Würde man überhaupt irgendwas anders tun als sonst auch?
 
Es gibt mindestens ein Brillenglas, mit dem ich an meiner Mini-Monovision was verbessern kann. Das ist ziemlich klar. Hatte einen Azubi am Apparat, der irgendwie sprachlich und sonstig nicht so besonders sicher wirkt. Wie auch immer, neues Glas ist bestellt.

Herrje, das ist mir einigermaßen unangenehm.

Immer so ein bisschen fraglich, wer da vielleicht inkompetent ist.

Hab' im Nachhinein festgestellt, dass ich einen blöden Fehler gemacht habe - nicht ein Viertel Zylinder mehr, sondern ein Viertel Sphäre mehr. Die Chefin hat mich auf Wunsch zurückgerufen und meinte, dass sie das für mich korrigieren, kein Problem. Okay also, trotzdem irgendwie unschön.

~~~

Wie auch immer, wenn das alles mal gut geklappt hat, bringe ich denen allen mal eine Schachtel Pralinen oder so vorbei.
 
Ja, weiß hin und wieder nicht, ob ich lachen oder weinen soll.

Ganz klar, viele andere Menschen leiden mehr als sich. Dennoch, ich würde meinen Zustand durchaus auch als Leid bezeichnen.

Egal. Irgendwie habe ich noch einen Job in diesem Leben zu erledigen. Welchen genau, das weiß ich nicht.

Klar, es sieht immer so aus, als würde ich nichts tun - nichts, was materiell greifbar ist oder als erfolgreich bezeichnet werden könnte. Aus meiner Sicht ist das etwas anders. Ich kämpfe schon so lange darum, überhaupt ein Leben haben zu können, um etwas in dieser und für diese Welt tun zu können.

So es mich ganz persönlich betrifft, ich bin zumindest nach allgemeinen Maßstäben eine irrversible Bankrotterklärung. Da gibt es nichts zu retten, zu reparieren, zu gewinnen oder erfolgreich zu sein - nicht wirklich. Im Grunde brauche ich für mich selbst kaum noch was.

Das macht mich gleichermaßen dumm, unberechenbar und gefählich.

~~~

Aber hey, letztlich bin ich nur so ein Sandkorn am Strand, im Leben und im Universum.
 

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