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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Was den USA-Israel-Iran-Krieg betrifft, alles schon schlimm genug, aber es kann noch schlimmer werden.

Der nächste Schritt auf der Eskalationsleiter ist, dass gezielt zivile Infrastruktur angegriffen wird, wobei das teilweise schon geschehen ist, und/oder Bodentruppen eingesetzt werden.

~~~

Wenn die USA und/oder Israel die Ölfelder und Meerwasserentsalzungsanlagen Irans bombardieren, wird Iran dasselbe mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch mit Israel bzw. umliegenden Golfstaaten tun, was in verschiedener Hinsicht katastrophal wäre.

Irgendwann müssten die USA und Israel ihre Angriffe eigentlich einstellen, aber ja, fraglich...

An einem weiteren Punkt der Eskalationsleiter wäre dann auch der Einsatz von Nuklearwaffen möglich. Die USA würden das vermutlich nicht tun, aber bei Israel kann man sich da vermutlich nicht so sicher sein. Und was geschieht, wenn Israel seine Nuklearwaffen einsetzt, möchte wahrscheinlich keiner wissen.

Mittlerweile haben die USA wohl die Insel Kharg angegriffen.
 
Und mal wieder aus der Konserve:


Alle Menschen wollen glücklich sein.

-- Aristoteles (384 - 322 v. Chr.), Philosoph, Zitat aus: "Nikomachische Ethik"


Bedenke, dass die menschlichen Verhältnisse insgesamt unbeständig sind, dann wirst Du im Glück nicht zu fröhlich und im Unglück nicht zu traurig sein.

-- Sokrates (469 - 399 v. Chr.), Philosoph


Glück ist nicht in einem ewig lachenden Himmel zu suchen, sondern in ganz feinen Kleinigkeiten, aus denen wir unser Leben zurechtzimmern.

-- Carmen Sylva (1843 - 1916), Schriftstellerin und Königin


Was wir brauchen, um glücklich zu sein, ist wenig. Aber wir steigern Bedingungen für Glück ins Endlose und beklagen unser Unglück.

-- Kristiane Allert-Wybranietz (1955 - 2017), deutsche Schriftstellerin


Glück ist nicht eine Station, wo man ankommt, sondern eine Art zu reisen.

-- Margaret Lee Rumbeck (1905 - 1956), amerikanische Schriftstellerin


Leider erkennen viele Menschen erst im Unglück, dass sie vorher glücklich waren.

-- Bertrand Russell (1872 - 1970), Philosoph, Zitat aus: "Eroberung des Glücks"


Wenn ich mit intellektuellen Freunden spreche, festigt sich in mir die Überzeugung, vollkommenes Glück sei ein unerreichbarer Wunschtraum. Spreche ich jedoch mit meinem Gärtner, bin ich vom Gegenteil überzeugt.

-- Bertrand Russell (1872 - 1970), Philosoph, Zitat aus: "Schriften"
 
Auch so eine Betrachtung:

"Wenn du wahrlich du selbst wirst, über die Vorbilder hinaus, die du imitieren willst, dann erlangst du Glück. Der Zweck von Psychoanalyse ist der Prozess der Individualisierung, welcher übersetzt werden kann mit Nietzsches sinnbildlichem Satz: "Werde, wer du bist". In dem Sinne, dass wir in unserem Leben immer noch notwendigen Mustern des Wachstums durch Imitation folgen. Kinder wachsen dadurch, dass sie beobachten und imitieren, aber dann müssen sie sich von der Imitation loslösen, um ihr authentisches Selbst zu werden.

Und die Hauptbedingung dafür, man selbst zu werden, ist Wissen über sich selbst zu haben - sich seinem Potential und Exzellenz bewusst zu sein - wie ein Grieche einst sagte: eines Fähigkeiten und Tugenden -, und wenn du wirst, wofür du geboren wurdest, aufblühen.

Wenn du wahrlich du selbst wirst, über die Vorbilder hinauswächst, die du imitieren willst, über die schönen Dinge hinaus, die dir gezeigt werden, wenn du du selbst werden kannst, erlangst du Glück.

Das Ziel der Analyse ist, man selbst zu werden. Um dies aber zu werden, müssen wir uns loslösen vom kollektiven Verhalten anderer, sagt Jung, wir dürfen uns nicht an die Normen anderer anpassen.

Du musst auch nicht übermäßig exzentrisch sein, denn du solltest Individualisierung nicht mit Exzentrik verwechseln. Doch man selbst zu werden, ist nicht nur die Bedingung für Gesundheit, sondern auch die Voraussetzung für den Zustand des Glücks."

~~~

Ich sage nicht, dass ich dem einfach so zustimme, aber verstehe schon, was er meint.

Aus meiner Sicht stellen sich offensichtliche Fragen: Man ist ja immer irgendwas - ist man dann nicht man selbst? Und wenn man nicht man selbst ist, wer ist man dann?
 
Auch so eine Betrachtung:

"Wenn du wahrlich du selbst wirst, über die Vorbilder hinaus, die du imitieren willst, dann erlangst du Glück. Der Zweck von Psychoanalyse ist der Prozess der Individualisierung, welcher übersetzt werden kann mit Nietzsches sinnbildlichem Satz: "Werde, wer du bist". In dem Sinne, dass wir in unserem Leben immer noch notwendigen Mustern des Wachstums durch Imitation folgen. Kinder wachsen dadurch, dass sie beobachten und imitieren, aber dann müssen sie sich von der Imitation loslösen, um ihr authentisches Selbst zu werden.

Und die Hauptbedingung dafür, man selbst zu werden, ist Wissen über sich selbst zu haben - sich seinem Potential und Exzellenz bewusst zu sein - wie ein Grieche einst sagte: eines Fähigkeiten und Tugenden -, und wenn du wirst, wofür du geboren wurdest, aufblühen.

Wenn du wahrlich du selbst wirst, über die Vorbilder hinauswächst, die du imitieren willst, über die schönen Dinge hinaus, die dir gezeigt werden, wenn du du selbst werden kannst, erlangst du Glück.

Das Ziel der Analyse ist, man selbst zu werden. Um dies aber zu werden, müssen wir uns loslösen vom kollektiven Verhalten anderer, sagt Jung, wir dürfen uns nicht an die Normen anderer anpassen.

Du musst auch nicht übermäßig exzentrisch sein, denn du solltest Individualisierung nicht mit Exzentrik verwechseln. Doch man selbst zu werden, ist nicht nur die Bedingung für Gesundheit, sondern auch die Voraussetzung für den Zustand des Glücks."

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Ich sage nicht, dass ich dem einfach so zustimme, aber verstehe schon, was er meint.

Aus meiner Sicht stellen sich offensichtliche Fragen: Man ist ja immer irgendwas - ist man dann nicht man selbst? Und wenn man nicht man selbst ist, wer ist man dann?
Wer bin ich und wenn ja wie viele?😉
 

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