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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Im Übrigen, falls es jemanden interessiert, es gibt da einen mittlerweile recht bekannten Professor, der wohl unter anderem ein Experte in Geopolitik und Spieltheorie ist. Der hatte schon geraume Zeit vorher vorausgesagt, dass Trump wieder gewählt wird, dass der Iran von den USA angegriffen wird und dass die USA in diesem Krieg eine Niederlage erleiden werden. Die Argumente erscheinen mir als überzeugend, aber ja, es bleibt abzuwarten, ob das so eintritt.
Wahrscheinlich wurden von unterschiedlich Leuten unterschiedliche Dinge vorausgesagt.
Ein paar davon müssen ja stimmen.

Davon abseits: warum sollte der Iran da verlieren?
Also was war seine Begründung?
 
Wahrscheinlich wurden von unterschiedlich Leuten unterschiedliche Dinge vorausgesagt.
Ein paar davon müssen ja stimmen.

Davon abseits: warum sollte der Iran da verlieren?
Also was war seine Begründung?

Nun, er meinte nicht, dass der Iran eine Niederlage erleiden wird, sondern die USA. Aktuell benutzt Professor Jiang die Thematik und die damit verbundenen Entwicklungen wohl in seinen Vorlesungen:

"Ich hoffe, jeder hatte eine schöne Pause, und willkommen zurück zum Ende der Welt."
 
Oh, Schreibfehler meinersteits.

Warum sollten die USA da verlieren?
Was ist sein Argument?

Na ja, da sind mehrere/viele Faktoren, die da ins Spiel kommen. Während Interviews oder während der Vorlesungen mit seinen Studenten behandelt er diese ganzen Aspekte, wie z.B.:

- die besonderen geografischen Gegebenheiten Irans
- die militärischen Kapazitäten
- asymmetrische Kriegsführung
- Rohstoffeffekte
- Kapitalmarkteffekte
- Nahrungsknappheit/Wasserknappheit
- religiöse Aspekte der Staaten am Persischen Golf
- anstehende/potentielle Intervention durch EU-Länder sowie Russland und China
- eventueller Einsatz von Nuklearwaffen
- globale Außenwirkung des Konflikts

Bei fortschreitendem Krieg spielt das alles eine Rolle, manche Aspekte mehr, andere weniger, nicht zuletzt davon abhängig, wie weit die einzelnen Länder bereit sind zu gehen. Und Professor Jiang meint, dass Iran in Betrachtung der Spieltheorie und insgesamt "die besseren Karten hat".

Es ist stark verkürzt, aber vermutlich nicht unwahr, dass Iran nicht sonderlich viel verlieren kann, aber andere Länder sehr viel mehr. Man sollte vielleicht auch den religiösen Aspekt, ich nenne es mal "Jihad-Modus", nicht unterschätzen. Ein nicht unwesentlicher Teil der Iraner und auch umliegender oder befreundeter Staaten hat wohl kein Problem damit, für ihren Glauben zu sterben. Das dürfte eine etwas andere Einstellung/Überzeugung sein, als manche andere Kriegsparteien - aktuelle oder zukünftige - in diesem Konflikt haben.
 
Die Narrative und so:

Trump sagt, dass der Iran besiegt ist oder so gut wie. Ein Deal komme nicht in Frage, dafür sei es zu spät.

Der iranische Außenminister sagt da ein bisschen was anderes.

???

~~~

Ob Trump sich da vielleicht vollkommen in was verrennt? Nicht nur die US-Bevölkerung, sondern auch die US-Regierung ist wohl mehrheitlich oder zu großen Teilen gegen diesen wahnsinnigen Krieg.

Im Internet habe ich einen Kommentar gelesen, den ich ganz lustig fand: "Netanjahu ist der schlechteste US-Präsident aller Zeiten."
 

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