_Tsunami_
Urgestein
Nun ja, das wäre der Suizid. Und das, ich weiß nicht so recht.
Der Tod kommt ja ohnehin irgendwann. Wie auch immer es mir geht, ich denke nicht, dass ich mich aktiv darum bemühen sollte.
Anzeige(1)
Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Nun ja, das wäre der Suizid. Und das, ich weiß nicht so recht.
Hallo _Tsunami_,
schau mal hier: Die Logik vom Glücklichsein - Teil X. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Der Tod kommt ja ohnehin irgendwann. Wie auch immer es mir geht, ich denke nicht, dass ich mich aktiv darum bemühen sollte.
Ja, eine alte Geschichte, aber vielleicht nicht ganz uninteressant:
Der Ritt nach Isfahan
Im alten Bagdad lebte einmal ein reicher Kaufmann, der hatte eines Morgens große Lust auf frische Feigen. Er rief seinen Diener und sagte: "Geh' auf den Markt und kaufe frische Feigen für mich." Der Diener tat, wie ihm befohlen.
Eine halbe Stunde später kam der Diener völlig aufgelöst vom Markt zurück und rief: "Herr, ihr müsst mir sofort ein Pferd geben, es geht um mein Leben!" Der Kaufmann frug, warum in aller Welt der Diener denn so dringend ein Pferd bräuchte.
"Herr, ich ging zum Markt, um eure Feigen zu kaufen. Mitten unter den Marktleuten sah ich auf einmal den Tod. Er sah mich finster an und drohte mir. Nun muss ich schnell nach Isfahan fliehen. Denn dort lebt mein Bruder, der kann mich verstecken, damit ich dem Tod entgehe."
Der Kaufmann, der den Diener mochte, gab ihm sein schnellstes Pferd. Der Diener schwang sich in den Sattel und ritt davon in Richtung Isfahan, bald war nur noch eine Staubwolke von ihm zu sehen. Die Geschichte ließ den Kaufmann aber nicht ruhen. Er ging nun selber zum Markt und hielt Ausschau nach dem Tod. Tatsächlich fand er ihn, ging zu ihm hin und frug: "Gevatter Tod, warum hast du meinen Diener heute Morgen so erschreckt und ihm gedroht?"
Der Tod: "Aber werter Herr, ich habe deinem Diener nicht gedroht. Ich war nur sehr erstaunt, ihn hier in Bagdad auf dem Markt zu sehen. Dabei soll ich ihn noch heute am Abend in Isfahan treffen ..."
"Schon recht, Tsunami. Du meinst, dass du dem Leid und dem Tod entrinnen kannst?"
Das habe ich mit keinem Wort gesagt.
"Aber du meinst, dass du dich mir entgegenstellen kannst?"
Das habe ich auch mit keinem Wort gesagt.
"Also, wirst du dich mir entgegenstellen?"
Den Nutzen ziehst Du aber aus der Gesellschaft der BRD.Vielleicht ein bisschen besser als du.
Nicht zuletzt bin ich ja einen Großteil meines Lebens mit Taiwanesen und Chinesen aufgewachsen.
~~~
Meinem Reisepass nach bin ich immer noch ein Taiwaner.
Anzeige (6)
Anzeige (6)
Anzeige(8)
Anzeige (2)