Alleine das die 80 % die "normal" arbeiten gehen , und nicht die 20 % ,die das Geld verdienen, den Staat finanzieren, sagt doch schon vieles.
Aber je fortschrittlicher sich eine Gesellschaft darstellt, je individueller, die Möglichkeiten für jeden werden sich selbst zu verwirklichen, desto weniger ist der Nächste interessant.
Da Liebe Liebe ist und nicht eingeteilt in verschiedene Unterarten irgendwelche Formen oder Vorgaben bedient, sondern eine "Freie Ordnung" ist , kannst Du wenn Du echt liebst und nicht nur Dich selbst liebst Deinen Nächsten genauso lieben - ohne Unterschied.
Da aber das beinhalten würde , darüber nachzudenken und mitzuempfinden, wie es anderen so ergeht, sehe ich da vollkommen schwarz, wenn die Selbstverwirklichung schon nicht klappt.
Natürlich kann man auch sagen auf Rücksichtnahme auf die anderen Menschen verzichte ich auf die Selbstverwirklichung und den damit verbundenen Egoismus, besonders dann, wenn das was manche so unter Selbstverwirklichung verstehen genauso weit weg ist, wie jeder Funken Liebe.
Friedfertigkeit ist ja schon mal eine gute Grundlage , na und ich bin der festen Überzeugung es wird immer mehr Gegenden geben, wo man sozusagen aufpassen muss, dass man nicht unfreiwillig zum Opfer wird, weil da Leute sind , die das ganz anders sehen, so nach dem Motto Recht des Stärkeren und so.
Na und wenn man mal in so Gegenden geht, wo die Leute zwar arm , aber nicht kriminell sind, da ist mehr familiärer Zusammenhalt, geht man dann aber wieder ein Stück weiter in Slums oder Ecken wo die Sterberate ähnlich hoch ist und der Umgang verroht ist, so stellt man fest - hier ist Egoismus überlebensnotwendig.
Das finde ich ist nachvollziehbar, aber eben traurig, zeigt was am Rande der Gesellschaft über den Rand fällt " Ein bißchen Schwund ist immer " - ich könnte kotzen - letztendlich geht es doch um Mitmenschen.
Gut ist schon besser als hunderte Jahre Sklaverei .....aber von Liebe echt noch weit weg.....und wenn das reine Überleben vielen sich schon als reines Glück darstellt, wie glücklich wären die wohl in einer Umgebung der Liebe ?
Oder wären sie dann sowas wie Raubtiere , die hungrig darauf warten, das wer stolpert ? Könnte mir schon vorstellen, vielen ist die Liebe zu gutmütig , zu ehrlich, zu "funktionabel", man hätte sozusagen kein Problem, warum auch man liebte und würde geliebt...
da ist doch so ein wenig Sand im Getriebe für manche sowas wie das Salz in der Suppe .....von daher braucht man sich um die nächste Generation " Selbstverwirklicher" keine Sorgen machen.
Wenn das nicht Zufriedenheit fördert ....