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Die Logik vom Glücklichsein - Teil X

Bspw. Deutschland. Selbst wenn wir alle Ausländer und so mal abziehen, schauen die Leute wirklich auf das gegenseitige Wohl, bemühen sich um das Wohl und Vorankommen aller?

Oder ist es nicht auch so, dass der Deutsche ein Egoist und ein Raubtier ist? Gespaltene Gesellschaft? Reich und arm? Dumm und intelligent? Was interessiert mich wildfremdes Elend?
 
Die ziehen dir verbal oder sonstig schneller eins über den Kopf, als du überhaupt schauen kannst.

Ok, ich gebe zu, mir passiert das nie.

Wo ist das? Gehts um deine Mutter oder um den Alltag?

Friedliche Welt? Friedliche Menschen? Ich denke, das müssen wir nicht wirklich diskutieren.

Da hab ich wohl echt Glück. In meiner Welt sind die meisten Menschen tatsächlich friedlich.
 
Oder ist es nicht auch so, dass der Deutsche ein Egoist und ein Raubtier ist?

Im Endeffekt wollen doch die meisten nur in Ruhe leben.

Klar sind wir uns alle selbst am nächsten und deshalb auch egoistisch, aber das kann man auch sein, ohne anderen zu schaden oder sie auszunutzen.

Ich habe zB gelernt, mich abzugrenzen und Nein zu sagen. Fand das Gegenüber egoistisch.

Was interessiert mich wildfremdes Elend?

Das ist zwar traurig, aber aus purem Selbstschutz darf man sich nicht alles so sehr zu Herzen nehmen. Ändern kann man ja sowieso nichts an all den furchtbaren Missständen auf der Welt.
 
Nun ja, mal ganz abgesehen von so ganz persönlichen Geschichten, es ist doch vollkommen klar, dass auch in Deutschland national und international ausgebeutet wird.

Was ist denn mit Mindestlöhnen und Tarifverträgen? Was ist mit der Ausbeutung von Kakaobauern für Schokolade? Was ist mit der ganzen Waffenproduktion und Waffenlieferungen an bspw. Israel?
 
Alleine das die 80 % die "normal" arbeiten gehen , und nicht die 20 % ,die das Geld verdienen, den Staat finanzieren, sagt doch schon vieles.

Aber je fortschrittlicher sich eine Gesellschaft darstellt, je individueller, die Möglichkeiten für jeden werden sich selbst zu verwirklichen, desto weniger ist der Nächste interessant.

Da Liebe Liebe ist und nicht eingeteilt in verschiedene Unterarten irgendwelche Formen oder Vorgaben bedient, sondern eine "Freie Ordnung" ist , kannst Du wenn Du echt liebst und nicht nur Dich selbst liebst Deinen Nächsten genauso lieben - ohne Unterschied.

Da aber das beinhalten würde , darüber nachzudenken und mitzuempfinden, wie es anderen so ergeht, sehe ich da vollkommen schwarz, wenn die Selbstverwirklichung schon nicht klappt.

Natürlich kann man auch sagen auf Rücksichtnahme auf die anderen Menschen verzichte ich auf die Selbstverwirklichung und den damit verbundenen Egoismus, besonders dann, wenn das was manche so unter Selbstverwirklichung verstehen genauso weit weg ist, wie jeder Funken Liebe.

Friedfertigkeit ist ja schon mal eine gute Grundlage , na und ich bin der festen Überzeugung es wird immer mehr Gegenden geben, wo man sozusagen aufpassen muss, dass man nicht unfreiwillig zum Opfer wird, weil da Leute sind , die das ganz anders sehen, so nach dem Motto Recht des Stärkeren und so.

Na und wenn man mal in so Gegenden geht, wo die Leute zwar arm , aber nicht kriminell sind, da ist mehr familiärer Zusammenhalt, geht man dann aber wieder ein Stück weiter in Slums oder Ecken wo die Sterberate ähnlich hoch ist und der Umgang verroht ist, so stellt man fest - hier ist Egoismus überlebensnotwendig.
Das finde ich ist nachvollziehbar, aber eben traurig, zeigt was am Rande der Gesellschaft über den Rand fällt " Ein bißchen Schwund ist immer " - ich könnte kotzen - letztendlich geht es doch um Mitmenschen.

Gut ist schon besser als hunderte Jahre Sklaverei .....aber von Liebe echt noch weit weg.....und wenn das reine Überleben vielen sich schon als reines Glück darstellt, wie glücklich wären die wohl in einer Umgebung der Liebe ?

Oder wären sie dann sowas wie Raubtiere , die hungrig darauf warten, das wer stolpert ? Könnte mir schon vorstellen, vielen ist die Liebe zu gutmütig , zu ehrlich, zu "funktionabel", man hätte sozusagen kein Problem, warum auch man liebte und würde geliebt...

da ist doch so ein wenig Sand im Getriebe für manche sowas wie das Salz in der Suppe .....von daher braucht man sich um die nächste Generation " Selbstverwirklicher" keine Sorgen machen.

Wenn das nicht Zufriedenheit fördert ....
 
Du weißt ganz genau, dass hier keine politischen Diskussionen erlaubt sind.

Stimmt schon. Es soll ja auch keine "politische Diskussion" werden, was auch immer man darunter versteht. Dass ich Deutschland erwähnt habe, ist ja naheliegend. Es geht in holistischer/globaler/allgemeiner Hinsicht aber um "mehr".

Ganz allgemein sollte global eigentlich alles daran gesetzt werden, Waffenproduktion, Waffenlieferungen und Waffenanwendung auf ein Minimum zu reduzieren. Je mehr Waffen da irgendwo rumschwirren, desto mehr ist das aus meiner Sicht eine Gefährdung für potentiellen Frieden. Mal abgesehen davon, könnte man die Ressourcen für Waffen auch für andere Dinge verwenden. Klar, es gibt da auch das Prinzip der "balance of power" oder das Prinzip der Abschreckung, und ohne das würde es auf der Welt vielleicht schlimmer aussehen. Keine Ahnung.

Zumindest langfristig wären Abrüstung und Frieden vermutlich sinnvoll, aber das scheint nicht gewollt oder zumindest sehr schwierig zu sein. Vermutlich sind viele Länder und Menschen dafür einfach noch nicht bereit, oder es soll eben niemals so sein.

Klar, vielleicht ist das alles "politisch", vielleicht hat's auch einfach nur was mit Glück zu tun.

~~~

Dass so manche Soldaten oder auch Zivilisten durch Kriege vollkommen traumatisiert werden, sagt ja vielleicht auch einiges aus.
 
"Der friedliche Mensch" - vielleicht ist das eine Wunschvorstellung, die niemals erreicht wird. Maximal effektiv kann man das eigentlich nur durch und für sich selbst gestalten. Und je mehr Fähigkeiten, Macht oder Einfluss man hat, desto eher kann man vielleicht auch anderen dabei behilflich sein.
 

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