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Die Logik vom Glücklichsein - Teil 2

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Jo, war ein entspannter Abend gestern mit dem Kumpel. Fühlte sich fast wie "normales" Leben an. Waren bisschen was futtern beim Japaner, haben am Landwehrkanal gehockt, im Park und sind durch den Kiez getigert, haben mal wieder über das Leben gequatscht.

Wie das Leben so läuft, schon spannend. Kenne den Kumpel ja schon seit der Schulzeit. Er macht ja auch regelmäßig Sport. Er war ja immer eher schmal. Neuerdings hat er Bizeps wie Arnie, na ja, in der Richtung eben, auf jeden Fall schon recht auffällig. Und demnächst wechselt er wohl befristet ins Wirtschaftsministerium. Außerdem plant er, wieder zurück nach Hessen zu ziehen. Also alles ganz interessant.
 
Und ein anderer Kumpel, gleichfalls ehemaliger Schulkollege, ist seit geraumer Zeit Chefarzt einer Klinik in der Schweiz. Ist aber wohl alles nicht eitel Sonnenschein, Anpassungsschwierigkeiten und so.

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Und ich dümpel' hier mit meiner Sehbehinderung rum. Na ja, es könnte schlimmer sein. Sehe ja schon wieder etwas besser. Na ja, um genau sein, mit dem neuen Brillenglas ist die Fernsicht wieder ein nennenswertes Stück schlechter, aber die Nahsicht besser, und darum geht es mir ja hauptsächlich. Wenn ich das mit der Nahsicht hinbekommen habe, kann ich mich auch noch um die Fernsicht kümmern, aber das ist nachrangig.

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Eine reguläre Refraktion durch bspw. Optiker oder Augenärzte hilft mir einfach nicht, das habe ich zu oft durch. Und das mit der Laser-OP, ich weiß nicht, es wird so kommen oder nicht, helfen oder auch nicht. Oktober.

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Hauptsächlich muss ich ja "nur" so gut mit der Sicht sein, dass ich über längere Zeit und in größerem Umfang anspruchsvollere Aufgaben am PC erledigen und Unterlagen sichten/lesen kann. Dann sähe es mit meinen Möglichkeiten schon etwas anders aus, denke ich.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es Schicksal oder so? Erinnere gerade, dass mein Vater mal zu mir meinte, dass er eine Elite-Schule besucht habe. Alle seine Kommilitonen seien jetzt Bankdirektoren, arbeiten in der Regierung, etc. Und mein Vater ist mit einer vollkommen krassen Ausbildung, hochverschuldet und mit etwa 55 Jahren verstorben.

Mein Lieblingsonkel in Taiwan wiederum meinte mal zu mir, dass alle in der Familie es zu was gebracht hätten, nur er selbst, er hätte es vollkommen verka**t.

Hmm...
 
Ist es Schicksal oder so? Erinnere gerade, dass mein Vater mal zu mir meinte, dass er eine Elite-Schule besucht habe. Alle seine Kommilitonen seien jetzt Bankdirektoren, arbeiten in der Regierung, etc. Und mein Vater ist mit einer vollkommen krassen Ausbildung, hochverschuldet und mit etwa 55 Jahren verstorben.

Mein Lieblingsonkel in Taiwan wiederum meinte mal zu mir, dass alle in der Familie es zu was gebracht hätten, nur er selbst, er hätte es vollkommen verka**t.

Hmm...

Im Übrigen, falls da was unlogisch erscheint, ich spreche über zwei unterschiedlichen Familien, also die Familie väterlicherseits und die Familie mütterlicherseits. Tatsächlich hatte mein Vater 11 Geschwister und meine Mutter hat 6 Geschwister, beide die Ältesten in ihrer Familie, und ich bin wirrer Weise der Älteste der nachfolgenden Generation, habe unzählige Cousins und Cousinen, blutsverwandt oder eingeheiratet. Habe darüber gar keinen Überblick.

Teilweise lässt man mir alleine aufgrund dieser Konstellation wohl automatisch einen gewissen Respekt zukommen, was natürlich vollkommener Unsinn ist, da ich ein vollkommener Chaot bin, keinesfalls ein Vorbild oder so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zwar pflege ich Sozialkontakte nicht sonderlich, aber ja, ich war noch niemals alleine, weder in Taiwan, noch in Deutschland.
 
Mein Lieblingsonkel meinte immer wieder mal, dass er meine Wiege damals immer mal wieder mit dem Fuß angestoßen hat, und ich sei dann sehr glücklich gewesen.
 
Wenn jemand mit so vielen Geschwistern aufwachsen muss ist es meistens sehr schwierig, weil die Eltern für das einzelne Kind fast keine Zeit, Liebe und Aufmerksamkeit haben.
 
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