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Die Logik vom Glücklichsein - Teil 2

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Ich fürchte, es wird ein etwas längerer Text und möchte vorausschicken: Der Beitrag bezieht sich auf das Thema des Fadens, nicht auf irgendwelche User. Und niemand muss es lesen.

Die Frage war: Gibt es Gesetzmäßigkeiten für Glück, und im Gegenzug, für Unglück? Ich denke, ja.

In jedem von uns steckt ein Genie und ein Heiliger, genauso auch ein Tyrann und ein Idiot. Wir sind alle eine Kombination aus Stärken und Schwächen. Niemand geht durchs Leben ohne Fehler zu begehen, oder etwas zu tun, wofür er sich schämt. Und genau das ist der Grund, warum unser Glück oder Unglück auch davon abhängt, wie andere Menschen mit uns umgehen.

Warum urteilen wir über andere Menschen? Kritik um der Kritik willen? Konstante unfaire und gemeine Kritik sagt im Endeffekt mehr über uns selbst aus, als über den Menschen, den wir kritisieren.

Jeder sucht sich aus, was er in einem anderen Menschen sehen möchte. Und was uns an anderen besonders stört, sind meist „Mängel“, die wir an uns selbst nicht mögen. Ich möchte jetzt nicht über Projektion und psychologische Abwehrmechanismen dozieren. Eigene Fehler, Ängste und Emotionen auf andere zu übertragen um sie dort gnadenlos zu bekämpfen, ist ein Mechanismus, den wir nicht willentlich machen. Aber wir sollten uns bewusst sein, dass es immer wieder passiert, und niemand dagegen gefeit ist.

Bevor wir einen Angriff starten, vielleicht kurz innehalten und nachdenken: Was hat das, was mich am anderen jetzt so fürchterlich aufregt, mit mir zu tun?
 
Dein Text ist gut und ich gebe dir recht.

Ein fremder Mensch kann aber oft ein Miteinander oder ein Gegeneinander zwischen 2 Leuten gar nicht so richtig einschätzen, da ihm zahlreiche Hintergrund Informationen über deren Beziehung fehlen.
 
Jo, nächste Woche erfolgt die neueste Iteration meiner Brille. Bin mal ganz zuversichtlich und gehe davon aus, dass es ein großer Fortschritt wird. Und mein Hausarzt müsste morgen auch wieder da sein. Also kann ich morgen ein bisschen was erledigen.

~~~

Ach ja, ich mag die Szene:


Für mich ist eine gute bzw. verträgliche Brille ein bisschen wie für Thor sein Hammer.

~~~

Außerdem kann ich mir mit einer für mich funktionierenden Brille beweisen, dass ich nicht vollkommen durchgeknallt bin. Fraglich natürlich, ob ich es wirklich schaffe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich fürchte, es wird ein etwas längerer Text und möchte vorausschicken: Der Beitrag bezieht sich auf das Thema des Fadens, nicht auf irgendwelche User. Und niemand muss es lesen.

Die Frage war: Gibt es Gesetzmäßigkeiten für Glück, und im Gegenzug, für Unglück? Ich denke, ja.

In jedem von uns steckt ein Genie und ein Heiliger, genauso auch ein Tyrann und ein Idiot. Wir sind alle eine Kombination aus Stärken und Schwächen. Niemand geht durchs Leben ohne Fehler zu begehen, oder etwas zu tun, wofür er sich schämt. Und genau das ist der Grund, warum unser Glück oder Unglück auch davon abhängt, wie andere Menschen mit uns umgehen.

Warum urteilen wir über andere Menschen? Kritik um der Kritik willen? Konstante unfaire und gemeine Kritik sagt im Endeffekt mehr über uns selbst aus, als über den Menschen, den wir kritisieren.

Jeder sucht sich aus, was er in einem anderen Menschen sehen möchte. Und was uns an anderen besonders stört, sind meist „Mängel“, die wir an uns selbst nicht mögen. Ich möchte jetzt nicht über Projektion und psychologische Abwehrmechanismen dozieren. Eigene Fehler, Ängste und Emotionen auf andere zu übertragen um sie dort gnadenlos zu bekämpfen, ist ein Mechanismus, den wir nicht willentlich machen. Aber wir sollten uns bewusst sein, dass es immer wieder passiert, und niemand dagegen gefeit ist.

Bevor wir einen Angriff starten, vielleicht kurz innehalten und nachdenken: Was hat das, was mich am anderen jetzt so fürchterlich aufregt, mit mir zu tun?
Die Anderen sind nicht immer nur die Bösen, welche einem schneeweissen Unschuldsengel unrecht tun und angreifen.
Das zwischenmenschliche Verhalten ist viel komplexer.

Möchte ein Mensch fair sein, dann würde er verschiedene Seiten beleuchten.
 
Ich möchte jetzt nicht über Projektion und psychologische Abwehrmechanismen dozieren. Eigene Fehler, Ängste und Emotionen auf andere zu übertragen um sie dort gnadenlos zu bekämpfen, ist ein Mechanismus, den wir nicht willentlich machen
Ich würde es lesen.
Mir ist das zum ersten mal mit ~20 aufgefallen das ich das in anderen ziemlich abstoßend finde was ich in mir selbst trage (negatives)...Komische Angelegenheit.
 
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