M
Manuel+
Gast
Hallo Marcus!
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Sie erst einige Monate arbeitslos? Ist ja noch nicht so lange.
Ich denke mal, dass man in einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland noch nicht in Panik ausbrechen muss, wenn man mal keine Arbeit hat. Wenn alle Stricke reißen, sollte man sich auch mal Gedanken über eine selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit machen. Nach meinem Gefühl wollen zuviele in die "Hängematte" eines Angestelltenverhältnisses. Auch sollten Sie als 28jähriger mal über das Ausland nachdenken. Arbeitslosigkeit läßt sich durch etwas Phantasie und Engagement eigentlich in den Griff kriegen, wenn man jung, gesund ist und nicht in den üblichen Bahnen denkt.
Ich sehe Arbeitslosigkeit in erster Linie als technisches Problem. Im Rahmen Ihres Threads habe ich eher den Eindruck, dass Sie generell am Leben verzweifeln. Die Arbeitslosigkeit scheint eher ein Auslöser zu sein.
Jetzt kommt die andere Ebene, weil Sie hier meines Erachtens am Leben überhaupt verzweifeln. Es ist durchaus möglich, dass man von vorne bis hinten ein ziemlich mieses Leben lebt. Aber das ist prinzipiell kein Grund zur Hoffnungslosigkeit. Ich persönlich hoffe auch, dass es mir in mancher Hinsicht einmal besser gehen wird. Aber ich bin nicht so naiv zu glauben, dass dies noch in diesem Leben passiert. Damit spreche ich die religiöse Komponente an, die nicht jedermanns Sache ist. Aber wie soll anders Hoffnung berechtigt sein? Die einzige Bedingung für eine berechtigte Hoffnung sehe ich darin, dass man sich im moralischen Sinne bemüht. Ohne Guten Willen und ein entsprechendes Bemühen kann man sich ehrlicherweise schlecht Hoffnung auf Besserung seines Zustandes machen. Religiöse Hoffnung setzt auf positive Mitwirkung des Menschen.
Solange man sich im Bewußtsein seiner Freiheit weiß, sollte man sie eben positiv nutzen und nicht sein Leben vergeuden. Wer positiv denkt, darf also auch Hoffnung haben. Hoffnung ist (mathematisch gesprochen) eine Funktion der Vernunft. Hoffnung stirbt, wenn man nicht auf seine Vernunft hört oder seine Vernunft verliert (zB durch Demenz oder eine psychische Erkrankung).
Arbeitslosigkeit ist ein technisches Problem, das aber objektiv nicht Grund dafür sein darf, dass man am Dasein selbst zweifelt. Wichtig ist vor allem, was man zum Objekt seiner Hoffnung macht. Auf einen hohen Lottogewinn zu hoffen oder darauf, dass einem Flügel wachsen, ist natürlich dumm. Mann kann aber darauf hoffen, durch Geschicklichkeit und Klugheit im Rahmen der Natur an gewisse Ziele zu kommen. Und schließlich ist Hoffnung auf Dinge erlaubt, die über die Natur hinausgehen. Damit ergeben sich zwei unterschiedliche Hoffnungsbereiche. Aber jetzt will ich lieber aufhören. Ich hab schon genug gesagt.
Nehmen Sie das Problem Arbeitslosigkeit möglichst selbst in die Hand und gehen Sie konsequent und geistig flexibel vor!
Wenn ich das richtig verstanden habe, sind Sie erst einige Monate arbeitslos? Ist ja noch nicht so lange.
Ich denke mal, dass man in einem Land wie der Bundesrepublik Deutschland noch nicht in Panik ausbrechen muss, wenn man mal keine Arbeit hat. Wenn alle Stricke reißen, sollte man sich auch mal Gedanken über eine selbstständige oder freiberufliche Tätigkeit machen. Nach meinem Gefühl wollen zuviele in die "Hängematte" eines Angestelltenverhältnisses. Auch sollten Sie als 28jähriger mal über das Ausland nachdenken. Arbeitslosigkeit läßt sich durch etwas Phantasie und Engagement eigentlich in den Griff kriegen, wenn man jung, gesund ist und nicht in den üblichen Bahnen denkt.
Ich sehe Arbeitslosigkeit in erster Linie als technisches Problem. Im Rahmen Ihres Threads habe ich eher den Eindruck, dass Sie generell am Leben verzweifeln. Die Arbeitslosigkeit scheint eher ein Auslöser zu sein.
Jetzt kommt die andere Ebene, weil Sie hier meines Erachtens am Leben überhaupt verzweifeln. Es ist durchaus möglich, dass man von vorne bis hinten ein ziemlich mieses Leben lebt. Aber das ist prinzipiell kein Grund zur Hoffnungslosigkeit. Ich persönlich hoffe auch, dass es mir in mancher Hinsicht einmal besser gehen wird. Aber ich bin nicht so naiv zu glauben, dass dies noch in diesem Leben passiert. Damit spreche ich die religiöse Komponente an, die nicht jedermanns Sache ist. Aber wie soll anders Hoffnung berechtigt sein? Die einzige Bedingung für eine berechtigte Hoffnung sehe ich darin, dass man sich im moralischen Sinne bemüht. Ohne Guten Willen und ein entsprechendes Bemühen kann man sich ehrlicherweise schlecht Hoffnung auf Besserung seines Zustandes machen. Religiöse Hoffnung setzt auf positive Mitwirkung des Menschen.
Solange man sich im Bewußtsein seiner Freiheit weiß, sollte man sie eben positiv nutzen und nicht sein Leben vergeuden. Wer positiv denkt, darf also auch Hoffnung haben. Hoffnung ist (mathematisch gesprochen) eine Funktion der Vernunft. Hoffnung stirbt, wenn man nicht auf seine Vernunft hört oder seine Vernunft verliert (zB durch Demenz oder eine psychische Erkrankung).
Arbeitslosigkeit ist ein technisches Problem, das aber objektiv nicht Grund dafür sein darf, dass man am Dasein selbst zweifelt. Wichtig ist vor allem, was man zum Objekt seiner Hoffnung macht. Auf einen hohen Lottogewinn zu hoffen oder darauf, dass einem Flügel wachsen, ist natürlich dumm. Mann kann aber darauf hoffen, durch Geschicklichkeit und Klugheit im Rahmen der Natur an gewisse Ziele zu kommen. Und schließlich ist Hoffnung auf Dinge erlaubt, die über die Natur hinausgehen. Damit ergeben sich zwei unterschiedliche Hoffnungsbereiche. Aber jetzt will ich lieber aufhören. Ich hab schon genug gesagt.
Nehmen Sie das Problem Arbeitslosigkeit möglichst selbst in die Hand und gehen Sie konsequent und geistig flexibel vor!