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Die "Erlaubnis" zum Heiraten

Ich finde es doch sehr interessant wieviel in manche Fragen "rein"-interpretriert wird.
Es ist schon extrem von der Frage dieses Threads auf fundamentalistische Christen oder äh, doch Moslems, zu kommen oder zu einer Frage, ob die Hochzeit grundsätzlich in Frage kommt, weil man nicht in allen Fragen einer Meinung ist. Was soll das denn???


Aber jetzt zur eigentlichen Frage: traditionell gesehen empfinde ich persönlich die Frage des Bräutigams an den Brautvater gesehen als absolut überholt an. Wie schon gesagt wurde: früher war das Ausdruck eines Besitzanspruchs und ich persönlich möche auf keinen Fall alte Zeite wieder haben oder nachspielen.

Trotzdem hat mein jetziger Mann (seit 10 Jahren verheiratet, seit 16 Jahren ein Paar) meinen Vater diese Frage - allerdings rein rhetorisch - gestellt, weil auch er die Tradition mag. Glücklicherweise hat er mir aber vorher einen romantischen Heiratsantrag gemacht - und für ihn glücklicherweise, hat er ich vorher nicht gefragt, ob ich was dagegen hätte, wenn er auch meinen Vater fragt. Denn ich hätte es im versucht auszureden - genau aus dem Grund: ich treffe allein meine Entscheidungen -niemand anders. Und mein Vater sieht das genauso - hat aber das Spiel mitgespielt, da es sich wie gesagt, um eine eher rhetorisch und nett gemeinte Frage handelte, die im Kreise der engsten Familie gestellt wurde.

Tja - und obwohl wir hier nicht einer Meinung sind, sind wir bis heute ein glückliches und zufriedenes Ehepaar. Eigentlich komisch, wenn man in einer solchen wichtigen Frage so uneins ist, hätte ich meinem Mann eigentlich eine Absage erteilen müssen - so kann man ja keine Ehe führen, wenn man in solchen Fragen nicht gleich tickt - ACHTUNG, das ist IRONIE.
 
Nein, mein Vater wurde nicht gefragt und er hat sich trotzdem über die Verkündigung der Verlobung gefreut 😀. Er kann aber auch meinen Mann irrsinnig gut leiden und hängt keinen altertümlichen Traditionen nach.
 
Außerdem sollte der Bräutigam nicht nur die Nacht vor der Hochzeit getrennt von der Braut schlafen, sondern eine echte Hochzeitsnacht bedarf vorangehender Enthaltsamkeit des Beischlafes bis zu derselben!

und nach dem Beischlaf unbedingt das blutige Laken aus dem Fenster schwenken, damit die Jungfräulichkeit der Braut vor den Zuschauern unter Beweis gestellt werden kann.
 
AW: Es geht weniger um die Erlaubnis - als vielmehr um den Segen der Eltern!


Außerdem sollte der Bräutigam nicht nur die Nacht vor der Hochzeit getrennt von der Braut schlafen, sondern eine echte Hochzeitsnacht bedarf vorangehender Enthaltsamkeit des Beischlafes bis zu derselben!

Ups, hatten wir schon den 11.11. ?
Aber schon richtig, kein Sex vor der Ehe!! Und schon gar nicht mit der zukünftigen Partnerin!
 
Stelle ich mir witzig vor bei ner Muselmanin z. B.: "Was, kommst mit Mann aus Schweinefresserland?" 🙂

Kann man machen, muss man aber nicht, sonst wäre ich mein Leben alleine geblieben und viele andere wohl auch.

Außerdem weiß man nie genau, wie so ein Vater tickt. 🙄

Ich habe schon welche erlebt, die Männer im Schrank gesucht haben bei erwachsenen Töchtern...😉
 
AW: Es geht weniger um die Erlaubnis - als vielmehr um den Segen der Eltern!


Der Segen, also das Wohlwollen, die Unterstützung und die Bejahung durch die Eltern ist ein ganz wichtiger Punkt für das Gelingen einer Ehe und dies sollte man nicht aus Überheblichkeit alten Traditionen gegenüber abwerten!

Außerdem sollte der Bräutigam nicht nur die Nacht vor der Hochzeit getrennt von der Braut schlafen, sondern eine echte Hochzeitsnacht bedarf vorangehender Enthaltsamkeit des Beischlafes bis zu derselben!



Es geht eben NICHT um's Ja der Eltern. Und es geht NICHT um Überheblichkeit, wenn man den überholten Mist des Frauen-Verschacherns ablehnt.
Die Eltern können auch in einem guten Gespräch ihre Freude kundtun!

Nach eventuellen Intimitäten vor der Hochzeitsnacht hat die TE nicht gefragt.
 
Kann es sein, dass du dich einfach riesig freust, dass bei euch das Thema aufkommt und deine Freude so mit einem anderen Anlass getarnt zu Ausdruck bringst?
Wer weiß, finde die Frage aber interessant, und sollte was dran sein, möchte ich die TE noch mal in zehn Jahren lesen. 😉


Ist ja oft so, dass man vor lauter Glück hupend durch die Stadt fährt, und ich hasse hupen. 😛
 
AW: Es geht weniger um die Erlaubnis - als vielmehr um den Segen der Eltern!


Außerdem sollte der Bräutigam nicht nur die Nacht vor der Hochzeit getrennt von der Braut schlafen, sondern eine echte Hochzeitsnacht bedarf vorangehender Enthaltsamkeit des Beischlafes bis zu derselben!

Jetzt hätte ich doch gerne erläutert, warum?


98% der Paare, die ich verheirate, sind schon sehr lange zusammen, manche haben schon gemeinsame Kinder, schon seit Jahren eine gemeinsame Wohnung und die Eltern wissen es auch schon ewig... und das Durchschnittsalter zum heiraten ist inzwischen bei Anfang 30. Ich denke, in dem Alter sollte eine Frau so "gestanden" sein und ihr Leben eigenverantwortlich führen, dass es nicht mehr Papis Erlaubnis bedarf.
 

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