G
Gast
Gast
Ich finde es doch sehr interessant wieviel in manche Fragen "rein"-interpretriert wird.
Es ist schon extrem von der Frage dieses Threads auf fundamentalistische Christen oder äh, doch Moslems, zu kommen oder zu einer Frage, ob die Hochzeit grundsätzlich in Frage kommt, weil man nicht in allen Fragen einer Meinung ist. Was soll das denn???
Aber jetzt zur eigentlichen Frage: traditionell gesehen empfinde ich persönlich die Frage des Bräutigams an den Brautvater gesehen als absolut überholt an. Wie schon gesagt wurde: früher war das Ausdruck eines Besitzanspruchs und ich persönlich möche auf keinen Fall alte Zeite wieder haben oder nachspielen.
Trotzdem hat mein jetziger Mann (seit 10 Jahren verheiratet, seit 16 Jahren ein Paar) meinen Vater diese Frage - allerdings rein rhetorisch - gestellt, weil auch er die Tradition mag. Glücklicherweise hat er mir aber vorher einen romantischen Heiratsantrag gemacht - und für ihn glücklicherweise, hat er ich vorher nicht gefragt, ob ich was dagegen hätte, wenn er auch meinen Vater fragt. Denn ich hätte es im versucht auszureden - genau aus dem Grund: ich treffe allein meine Entscheidungen -niemand anders. Und mein Vater sieht das genauso - hat aber das Spiel mitgespielt, da es sich wie gesagt, um eine eher rhetorisch und nett gemeinte Frage handelte, die im Kreise der engsten Familie gestellt wurde.
Tja - und obwohl wir hier nicht einer Meinung sind, sind wir bis heute ein glückliches und zufriedenes Ehepaar. Eigentlich komisch, wenn man in einer solchen wichtigen Frage so uneins ist, hätte ich meinem Mann eigentlich eine Absage erteilen müssen - so kann man ja keine Ehe führen, wenn man in solchen Fragen nicht gleich tickt - ACHTUNG, das ist IRONIE.
Es ist schon extrem von der Frage dieses Threads auf fundamentalistische Christen oder äh, doch Moslems, zu kommen oder zu einer Frage, ob die Hochzeit grundsätzlich in Frage kommt, weil man nicht in allen Fragen einer Meinung ist. Was soll das denn???
Aber jetzt zur eigentlichen Frage: traditionell gesehen empfinde ich persönlich die Frage des Bräutigams an den Brautvater gesehen als absolut überholt an. Wie schon gesagt wurde: früher war das Ausdruck eines Besitzanspruchs und ich persönlich möche auf keinen Fall alte Zeite wieder haben oder nachspielen.
Trotzdem hat mein jetziger Mann (seit 10 Jahren verheiratet, seit 16 Jahren ein Paar) meinen Vater diese Frage - allerdings rein rhetorisch - gestellt, weil auch er die Tradition mag. Glücklicherweise hat er mir aber vorher einen romantischen Heiratsantrag gemacht - und für ihn glücklicherweise, hat er ich vorher nicht gefragt, ob ich was dagegen hätte, wenn er auch meinen Vater fragt. Denn ich hätte es im versucht auszureden - genau aus dem Grund: ich treffe allein meine Entscheidungen -niemand anders. Und mein Vater sieht das genauso - hat aber das Spiel mitgespielt, da es sich wie gesagt, um eine eher rhetorisch und nett gemeinte Frage handelte, die im Kreise der engsten Familie gestellt wurde.
Tja - und obwohl wir hier nicht einer Meinung sind, sind wir bis heute ein glückliches und zufriedenes Ehepaar. Eigentlich komisch, wenn man in einer solchen wichtigen Frage so uneins ist, hätte ich meinem Mann eigentlich eine Absage erteilen müssen - so kann man ja keine Ehe führen, wenn man in solchen Fragen nicht gleich tickt - ACHTUNG, das ist IRONIE.