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Die ekelhafte Gier

  • Starter*in Starter*in yoru
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Danke an alle für eure Beiträge.


Klar gibt es solche Menschen und 10000000 Facetten deiner Worte - nur wo ordnest du dich ein?
Bist du die Heilige und diejenige, die edel hilfreich und gut gegenüber anderen ist? das kenne ich von ja auch von dir hier anders.
Es passen einige Worte sicherlich auch auf alle - ich kenne keinen Menschen, der so edel und gut ist, dass er nicht in irgendwelche negativen Schablonen deiner Worte passt.

Ich wiederhole es nocheinmal, natürlich sind nicht alle so. Wie hier jemand nett erklärt hat, ich habe nur erklären wollen, warum ich es in diesem Bereich gepostet habe. Weil es ja AN SICH die Menschheit betrifft, da es eben einige solcher gibt. Aber natürlich sind NICHT alle so, das ist mir klar.

Was mich aber wieder daran ärgert, ist das Selbstmitleid - der andere ist schuld, der andere ist böse, nennt sich Extneralisierung von Schuld und bekommt der Seele nun mal gar nicht, weil wie MM schon schreibt, Abwehrmechanismen nie auf den eigenen Kern kommen.

Wo du immer gleich das Selbstmitleid siehst ^^ ich habe Mitleid mit dem Menschen, der solch einer Person Vertrauen geschenkt hatte. Und Mitleid ist was anderes als Selbstmitleid.
 
Sorry, das bezweifle ich und könnte unzählige Beispiele aufzählen.

Schön für Jeden, der bisher solche miesen Erfahrungen nicht machen musste.

Wer vertraut kann enttäuscht werden und das tut weh. Ich bin auch der Meinung, dass es da daraußen eine Menge Menschen gibt, die nur auf ihren eigenen Vorteil aus sind, dabei verletzen und mit den Gefühlen ihres Gegenüber spielen, um an ihr Ziel zu kommen. Egal wieviel Leid sie dabei auch hinterlassen.

Ich kenne jetzt nicht die anderen Beiträge von yoru, aber warum soll man nicht darüber schreiben dürfen, dass man von solchen Menschen arg enttäuscht ist und sogar verletzt.

Hallo Spoony, ich möchte das nochmal kurz erklären:
Ich meine damit nicht Missbrauch von Kindern oder anderen Menschen, die sich nicht wehren können. Oder von Gewaltverbrechen.
Ich meine, mich kann in einer Beziehung, im Job oder im täglichen Leben niemand (emotional) verletzen, wenn ich es nicht zulasse.
Der Lieblingsspruch eines Freundes war immer: Man wird nicht von anderen Menschen enttäuscht, man enttäuscht sich selbst, weil man zu viel von anderen erwartet.

Sicher tut es erstmal weh, wenn sich jemand als was anderes entpuppt als es den Anschein hatte. Wenn ich demjenigen vertraut habe, ist das erstmal nichts Schlechtes. Es muss nur den Punkt geben, an dem ich sage: halt! Bis hierher und nicht weiter! Und den (Zeit)punkt lege ich selbst fest.
Ich kenne leider selbst einige Menschen, die es ständig zulassen, verletzt zu werden und mit der Zeit immer mehr ins Jammern verfallen, wie schlecht die Menschheit doch ist. Dabei könnten diese "Verletzer" gar nicht nicht so viel anrichten, wenn es nicht immer jemand zulassen würde.

Gruß Lila
 
Zuletzt bearbeitet:
Es ist doch okay und gut, wenn nicht DIE gesellschaft, wie in einer Antwort geschrieben, gemeint ist. DAS wäre ja auch der generelle Untergang, weil man dann nur solche Menschen einsch. mann selbst, finden und treffen würde.

Natürlich wird man enttäuscht - und natürlich tut das weh, es verletzt und kränkt.
Natürlich ist es besonders schlimm, wenn man vertraut.

Wo habe ich das bezweifelt? Ich kann es nicht bezweifeln, weil es meiner Erfahrung und meines Wissens entspricht.


Aber woher will man wissen, was Glück ist, wenn man nie unglücklich war?

und in dem Anfangsthread ging es um andere, den anderen - generell und sehr allgemein, so dass man eben nicht genau hinsehen kann, um was es konkret geht. Also antwortet man auch konkret.

Das Gewissen entwickelt sich in den ersten Lebensjahren - Freud nannte es Über-Ich. Es ist nicht Gottgegeben und etwas feststehendes, es ist zudem auch veränderbar. Der Junge, der Tiere quält ist nicht automatisch ein werdender Psychopath und der Junge der nicht quält nicht automatisch kein Psychopath.


Und vieles hat ja mit Kommunikation zu tun, was hier beschrieben wird. Die kann natürlich vom Sender und vom Empfänger vollkommen unterschiedlich sein. Und jeder behauptet diese von anderen, was man hier ja nicht überprüfen kann bzw. nicht reflektieren kann.
 
Ich denke jeder Mensch, der sensibel und empathisch ist, ist natürlich auch verletzbar, aber davor kann man sich nicht schützen, ausser man stellt sich der Realität, dass dieses zum Leben dazugehört.
Und so blöd es klingt, auch diese negativen Erlebnisse und Erfahrungen habe oftmals ihren Wert uns auf den richtigen Weg zu bringen, sie sind zum Teil wertvoll -- wir lernen eben auch viel durch negative Erfahrungen, das klingt paradox, ist aber nunmal so. Wir sind frei, frei uns von diesen Menschen zu trennen, sie aus unserem Leben zu verbannnen, so weit wie irgend möglich.
Und mir sind Menschen suspekt, die meinen sich dann in sich zurückzuziehen, weil sie enttäuscht wurden. Das halte ich für lebensfremd und schädlich ausschliesslich sich selbst gegenüber.

Gruss
Nachtblume


 
Zuletzt bearbeitet:
Zwar habe ich mich auch schon arg zurück gezogen, aber hey...ich finde das in Ordnung, ich habe das gebraucht, um wieder zu mir zu finden, meine Wunden zu pflegen und wichtig ist doch, dass man den Schritt... wieder zurück in Die Gesellschaft findet.😉

Darauf kommt es wohl an. 🙂

Jeder Mensch ist verletztlich, aber nicht jeder wird verletzt. Selbst diejenigen, die meinen sie seien nicht verletzlich, haben ihre Schwachstellen und wenn jemand diese ausnutzt, dann tut es weh. Das gehört aber zum Leben dazu. Wir lernen nicht aus den "Siegen", sondern aus den "Niederlagen".
 
Dankeschön, nun hab ich Dich noch besser verstanden.😉



Du kennst mich nicht, also wirst Du mich auch nicht meinen. Trotzdem möchte ich mich mitteilen und anmerken, dass ich Dir nicht suspekt vorkommen muss, weil ich komme mir auch nicht so vor.🙂

Zwar habe ich mich auch schon arg zurück gezogen, aber hey...ich finde das in Ordnung, ich habe das gebraucht, um wieder zu mir zu finden, meine Wunden zu pflegen und wichtig ist doch, dass man den Schritt... wieder zurück in Die Gesellschaft findet.😉




😕 Wie und wo hast du geschlussfolgert, dass sich meine Antwort auf DICH bezieht ?? Tut mir leid, da muss ich dich enttäuschen -- ich weiss von dir noch nicht mal dass und ob du dich je zurückgezogen hast. Witzig wie manch einer/ne sich hier manchmal Schuhe anzieht, die ihm nicht passen.

Sich eine Weile mal zurückziehen, ist nicht das Thema, finde ich. Aber viele machen sich aus vermeintlichen Selbstschutz komplett zu. ICH habe bei meinem verstorbenen Mann miterlebt, was für ein Boomerang das werden kann.....

Ich habe wie alle anderen Menschen, die schon einen Weile ihr Dasein fristen, auch einen Haufen schlechter Erfahrungen gemacht. Aber ich habe nicht zugelassen, dass ich langfristig nur noch misstrauisch und pessimistisch meine Mitmenschen betrachten. Bei meiner Therapeutin hing neulich was sehr kluges: "Wer eine Beziehung will, muss seine Erfahrungen loslassen können."

Gruss
Nachtblume

 
Ich sehe die Dinge in aller Regel in einem komplexeren Kontext. Der Junge, der Tiere quält, wird es vielleicht selbst (also gequält) und wird später womöglich eine eigene Moral entwickeln, wenn er seine Qual verarbeitete und lernte Mitgefühl mit sich selbst zu haben. Von da an wird er auch ein Gewissen haben, nämlich durch das Mitgefühl, das er dann auch dem Gegenüber entgegenbringen kann, indem er sich selbst darin spürt (Empathie).

Und der Junge, der Tiere nicht quält, der quält vielleicht irgendwann einmal Menschen, wenn er in eine Situation gerät, die ihn quält. Die gequälte Kreatur, quält die Kreatur - quasi.
Vielleicht quält er aber auch nur, weil er von roher Natur ist. Es wäre doch wirklich sehr schlimm, wenn man Gewissen nur dadurch erlangen kann, wenn man gequält wird und andere quält. Machen wir mal die Welt nicht schlechter, als sie sowieso schon ist.

Jeder Mensch hat seine Veranlagung und seine mitgegebene Neigung. Zusammen mit der Erziehung und den Erfahrungen des Lebens, geben sie das Verhaltensmuster.

Aber wenn jemand ein Gewaltpotential in sich trägt und ein mangelndes/fehlendes Gewissen, seinen Mitmenschen gleichgültig/opportunistisch gegenübersteht und zum Egoismus neigt, kann das auch die beste Erziehung nicht ausbügeln. Bestenfalls nur etwas glätten.

Das ist die individuelle Ausprägung.
 
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