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Die ekelhafte Gier

  • Starter*in Starter*in yoru
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Y

yoru

Gast
Was ist das für ein Mensch,
der das Vertrauen eines anderen erschleicht,
ihm das Gefühl gibt etwas Wert zu sein
und seine Sehnsucht nach Liebe missbraucht?

Was ist das für ein Mensch,
der die Gutmütigkeit eines anderen schamlos ausnützt,
ihm vorgaukelt für ihn da zu sein,
um im nächsten Moment alles zu bekommen was man möchte?

Was ist das für ein Mensch,
der dieser Person dann auch noch hinterher spioniert,
andere Menschen aufsucht die in Verbindung mit jener stehen,
um diesen dann irgendwelche Geschichten zu erzählen?

Was ist das für ein Mensch,
wenn er dem jenigen Vorwürfe macht,
obwohl nie etwas erwartet wurde?
Nicht eine Entschuldigung für das dumme Verhalten,
und nicht ein einziges ehrliches Danke.

Wie widerwertig kann ein Mensch sein,
meinen zu können, dann auch noch über den anderen urteilen zu können?
Glauben das Recht zu haben, auch nur ein schlechtes Wort über diese Person zu verlieren, vor anderen schlecht zu machen?
Sich selbst als arm hinstellen und sich dabei auch noch im Recht fühlen.

Sag mir,
kannst du noch in den Spiegel schauen?
Kannst du deinen eigenen Anblick noch ertragen?
Wie kannst du Nachts noch schlafen?
Sag mir,
wie tief kann man eigentlich sinken?

Einen verletzten Menschen so auszunutzen, so zu hintergehen?
Der eigene Nutze ist schon was besonders wertvolles, was?
Ich würde mich in Grund und Boden schämen.
Ich wünsche niemandem was schlechtes, aber bei dir, kommt mir das kotzen!
Sowas widerwertiges ist mir mein Leben lang noch nicht untergekommen.

Wie abgrundtief kann eine Seele sein, dass sie zu soetwas fähig ist?
Keine Spur von Gewissen...
Gier ist schon was ekelfhaftes.
Einfach nur erbärmlich...

Niemand weiß was du getan hast... aber dennoch, hast du es getan.
Wer sich mit dem Feuer spielt, sollte immer darauf gefasst sein, dass er sich ganz böse verbrennen kann.
Irgendwann, irgendwann kommt das Leid, was man anderen angetan hat, doppelt und dreifach auf einen zurück.

Ich wünsche mir, dass die Wunden dieser Person, schnell verheilen.
Den niemand kann etwas dafür, dass es Menschen gibt wie dich.
Menschen, die keine Reue kennen.
 
Schön geschrieben .
Aber sollte das ein Blog werden 😕

Weil hier is doch der Bereich Gesellschaft.
 
Klar gibt es solche Menschen und 10000000 Facetten deiner Worte - nur wo ordnest du dich ein?
Bist du die Heilige und diejenige, die edel hilfreich und gut gegenüber anderen ist? das kenne ich von ja auch von dir hier anders.
Es passen einige Worte sicherlich auch auf alle - ich kenne keinen Menschen, der so edel und gut ist, dass er nicht in irgendwelche negativen Schablonen deiner Worte passt.

Was mich aber wieder daran ärgert, ist das Selbstmitleid - der andere ist schuld, der andere ist böse, nennt sich Extneralisierung von Schuld und bekommt der Seele nun mal gar nicht, weil wie MM schon schreibt, Abwehrmechanismen nie auf den eigenen Kern kommen.

Wenn du nicht alle meinst, warum schreibst du dann DIE Gesellschaft? da gehören alle rein, weil DIE Verallgemeinert.

Und es geht ja auch nicht um DIE Gesellschaft, sondern um deine Verletzlichkeit gegenüber den bösen Menschen, die dich enttäuscht haben und du ihnen dann auch noch so einen Raum, so viel Zeit und Kraft gibst.

Es ist eben wie immer - schade, dass du für dich selbst nicht deine Anteile siehst, denn dann wärst du der Lösung ein Schritt weiter.
 
Gewissen yoru; ist m. E. etwas, das erst einmal wachsen muss. Eine innere Moral, die erst durch Erfahrungen entsteht und zwar unmittelbar.
Durch was wächst Gewissen?
Ich glaube, ein Gewissen hat man oder nicht.
So wie der eine kleine Bub sich an jedem Grashüpfer freut und der andere reißt dem Käfer gleichgültig die Beinchen aus.
 
Es gibt solche Menschen. Ich habe gerade mit einem solchen Mann zu tun. Es berührt mich nicht weiter, weil es nix Persönliches ist (erlebe es nur "zwangsweise" bei einer bestimmten Arbeit mit - eine Zeit lang, von der ich weiß, daß sie bald enden wird).
Was ist das für ein Mensch?
Ich stellte fest: Äußerlich ein "Großer", jemand, der nicht ein-, sondern AUFtritt. Innerlich ein ganz Kleiner. Geprägt von anderen, lieblosen Menschen. Eigentlich ein ganz armes Kerlchen.
Da er das realisiert hat, es aber nicht ändern will, kann man nur eins tun: Sich fern halten.
 
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