Traumatisierter
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Der ständig zunehmende Medienkonsum und die Verbreitung immer neuer Orte mit weitgehender Anonymität nimmt immer krassere Züge an. Man fährt heute zumeist allein mit seinem Auto herum, anstatt wie früher mit anderen Menschen in Bus und Bahn. Im Supermarkt ist es unpersönlich, das früher übliche Gespräch im Tante Emma Laden ist heute weitgehend unbekannt. Man sitzt schon seit langer Zeit weitgehend allein und anonym vor dem Fernseher und läßt sich passiv berieseln mit fremden Leben. Währenddessen im Internet allerlei künstliche Identitäten entstehen, die neue Masken möglich machen, natürlich ohne die Gefahr des Gegenüberstehens und ohne die Körpersprache zu verraten.
Der Film "Surrogates - Mein zweites Ich" mit Bruce Willis hatte sich diesem Thema mit einer futuristischen Schreckensvision in der Kultur bereits angenommen. Hier, in dieser futuristisch gezeichneten Surrogaten-Welt, geht kaum noch jemand selbst aus dem Haus. Es werden in dieser Zukunftsvision anstattdessen nur noch künstliche Doppelgänger, die sogenannten Surrogate, per Fernsteuerung ins rauhe Leben da draußen geschickt.
Kommunikation findet so auch nur noch über diese Avatare statt. So ist auch gar niemand ist mehr in Gefahr, sein Leben durch andere aufs Spiel zu setzen oder dass seine Masken je durchschaut werden können. Morde gibt es auch nicht mehr, allenfalls werden die Doppelgänger gemeuchelt. Denn die Surrogate sind perfekt, selbst beim Sterben, was die Menschen wohl niemals sein können.
Hierzu hieß es einmal ganz treffend:
"Die Avatarisierung der Gesellschaft schreitet voran. Masken, Masken, Masken. Und irgendwo dahinter das frierende Ego."
Wie seht ihr das, ist das eine große Gefahr für das soziale Leben und das Miteinander? Verlieren wir durch diese sehr unpersönliche Entwicklung jeglichen Sinn für soziale Begegnungen, ohne Angst vor einem persönlichen Kontakt haben zu müssen? Ist die oftmals bereits anzutreffende Vereinsamung vieler Menschen durch diese technischen Möglichkeiten vielleicht sogar vorprogrammiert?
Der Film "Surrogates - Mein zweites Ich" mit Bruce Willis hatte sich diesem Thema mit einer futuristischen Schreckensvision in der Kultur bereits angenommen. Hier, in dieser futuristisch gezeichneten Surrogaten-Welt, geht kaum noch jemand selbst aus dem Haus. Es werden in dieser Zukunftsvision anstattdessen nur noch künstliche Doppelgänger, die sogenannten Surrogate, per Fernsteuerung ins rauhe Leben da draußen geschickt.
Kommunikation findet so auch nur noch über diese Avatare statt. So ist auch gar niemand ist mehr in Gefahr, sein Leben durch andere aufs Spiel zu setzen oder dass seine Masken je durchschaut werden können. Morde gibt es auch nicht mehr, allenfalls werden die Doppelgänger gemeuchelt. Denn die Surrogate sind perfekt, selbst beim Sterben, was die Menschen wohl niemals sein können.
Hierzu hieß es einmal ganz treffend:
"Die Avatarisierung der Gesellschaft schreitet voran. Masken, Masken, Masken. Und irgendwo dahinter das frierende Ego."
Wie seht ihr das, ist das eine große Gefahr für das soziale Leben und das Miteinander? Verlieren wir durch diese sehr unpersönliche Entwicklung jeglichen Sinn für soziale Begegnungen, ohne Angst vor einem persönlichen Kontakt haben zu müssen? Ist die oftmals bereits anzutreffende Vereinsamung vieler Menschen durch diese technischen Möglichkeiten vielleicht sogar vorprogrammiert?