Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Desillusioniert von Liebe und Beziehung

Wir haben uns irgendwo in der Mitte getroffen. Unseren Hedonismus zelebriert und ausgelebt. Gutes Essen, Musik, Reisen, Kultur, guter Sex. So stelle ich
mir das vor meine Zeit zu verbringen, wenn ich nicht gerade auf der Arbeit und im Alltag
"funktionieren" muss.
Naja über Ratschläge und Meinungen wäre ich dankbar.
Schönen Abend noch!

Hallo Zenosama,
der Hedonismus wurde zelebriert und ausgelebt, fühlt sich nicht so gut an.

Liebe zelebrieren und ausleben fühlt sich liebevoller und getragener an.

Es liest sich so nach "Beziehung nach Deinen Maßstäben". Ausgehend von den ersten Zeilen Deines Beitrages
und irgendwo unten taucht "Liebe".

Hingabe und Leidenschaft wie es nur eben geht in Liebe und Sexualität hineinzupacken. Liebe ist nicht nur das.

Begegne Dir mit bunten Farben der eigenen Hingabe und Leidenschaft. Und ist es mal nicht so leidenschaftlich und
hingebungsvoll, so kann es durchaus mit Selbstliebe im Herzen wachsen und farbenprächtig im eigenen
Seelengarten gedeihen. Nur das Gießen der kleinen Seelenpflänzchen mit Liebe nicht vergessen. Auf solch einem
wird auch mal herumgetrampelt, es kommen Regen und Hagel von ganz alleine und manchmal wird vielleicht
ein weniglich zu viel am heranwachsenden Seelenpflänzchen gezogen, ganz ungeduldig dann, nur, damit es
schneller wächst.

Auch in der Liebe der Beziehung braucht es Wachstums- und Reifungsphasen, die manchmal den Hedonismus
am Ende des Tunnels erahnen und erkennen lassen.

alles Liebe
gaestin
 
Hedomismus zu zelebrieren, bedeutet ja nicht 24 Studen 365 Tage im Jahr Hedonismus als einziges absolut zu erfahren, sondern ich verstehe es so wie es geschrieben wurde , es wurde Hedonismus zelebriert.
Klar das das Leben nicht nur aus Hedonimus besteht - oder ?

Die Definition in der Wikipedia ist eine sehr gute wie ich finde.
Eigene Definitionen zu treffen, die abseits des deustchen Sprachgebrauchs stehen, halte ich nicht für sinnvoll, sondern eher für irreführend.

Eine sinnvolle Beziehung bzw. Partnerschaft besteht immer aus den Kompromissen, die beide zu machen bereit sind.
Dazu gehört aber auch zu kommunizieren, hier ist bei den meisten schon der Wurm drin, oftmals geht es um den Rahmen des zelebrierten Hedonismusses.
Dem einen reicht die Mikrowelle für sein Vollvergnügen und dem anderen eben nicht und da können die Meinungen bekanntlich, nicht nur beim Essen, weit auseinandergehen.
Der Kompromis besteht dann aus der Akzeptanz und dem Respekt vor dem Gegenüber und der Ehrlichkeit mit der man sich begegnet.

Klar gibt es auch Beziehungen , in denen sich die Leute dazu hinreißen lassen jahrelang was mitzumachen, zu ertragen , vorzuspielen was sie im Grunde aber nicht befürworten. Sie reiben sich dann gegenseitig auf , was für manche dann zum Alltag wird .

Meiner Meinung nach solltest Du Dir auf kurz oder lang wieder eine Frau suchen, mit der Du Deinen Vorstellungen entsprechend gut klarkommst, genauso, wie sie mit Dir, ihren Vorstellungen entsprechend gut klarkommt.
 
Das Problem ist nur die Realität. xD

Es ist nichts dabei sich hehren Idealen zu verpflichten, das Leben zu genießen, aber tust du denn das gerade? Mit bunten Farben malen, dich voller Hingabe und Leidenschaft einer Frau widmen? In deinem Post schreibst du, dass du genau das nicht kannst. Und ironischerweise kannst du es deshalb nicht, weil du deinem Ideal nachhängst.

Hat irgendwie etwas tragikomisches. ;-)
 
Hier noch mal der Gastratgeber der rät dich nicht in Gram und Verbitterung zu verlieren.

Alles "ISmen" sind Extreme.

Keine Liebe.
Vielleicht hilft dir "Khalil Gibran" Liebe ist..

und der Klassiker der Korintherbriefe 13 pp.

Unterstützend würde ich zu einer Beratungsstelle gehen.Dort zu einem männlichen Berater.Oder aber ein Verhaltenstherapeut.Sonst besteht die Gefahr dass du andere verletzt seelisch.
 
Ich hatte auch mal eine ähnliche Beziehung. Sie war unglaublich intensiv, voller Lust auf einander, auf das Leben, brennender Leidenschaft... Es war, als müsse mir das Schicksal diesen Menschen geschickt haben, wir konnten nur füreinander bestimmt sein.

Letztendlich hat uns das Tempo aber total aufgefressen und die Liebe ist "verbrannt". Es gab Schwierigkeiten und die Beziehung hatte weniger Bestand, als ich erwartet hätte. Der Aufprall auf dem harten Boden der Tatsachen tat ziemlich weh. 😉

Das alles ist bei mir nun einige Jahre her. Interessanterweise war ich damals in einem ähnlichen Alter wie Du. Ich habe eine neue Liebe gefunden. Nicht so "brennend", sondern leiser, und nachhaltiger. Einige Probleme haben wir gemeinsam lösen können, die Verbindung fühlt sich trotz deutlich weniger Leidenschaft tiefer und beständiger an. Ich denke gerne an die ehemalige Beziehung zurück, es war eine schöne Zeit. Aber sie ist Vergangenheit, und ich möchte sie auch nicht zurück haben. Ich habe einiges daraus lernen können, und bin sehr froh darüber. Aber ich will den Partner, den ich jetzt habe, diesen leisen Menschen, der immer da ist, nie wieder gehen lassen.

Ich hab nach der Trennung zu mir selbst gefunden. Habe ergründet, was ich möchte, und auch, was ich NICHT möchte. Ich bin gereift. Vielleicht wäre mir mein jetziger Partner sonst auch gar nicht aufgefallen. So sehe ich, was er an tollen Eigenschaften mitbringt.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben