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Der Weg zum Tod

Angelos

Mitglied
Der Weg zum Tod

Ich stehe vor einem Tor, es ist von Kletterrosen umring. Die Menschliche Neugier bewegt mich dazu das Tor zu öffnen. Nichts ist zu sehen, trotzdem gehe ich hindurch. Ein Tunnel tut sich vor mir auf. Wieder ist es Neugier und der Wille nicht aufgeben zu wollen die mich weitergehen lassen. In mir reckt sich ein leichtes Glücksgefühl das durch Illusionen und der Verdrängung der Tatsachen entspringt. Plötzlich tun sich bekannte Bilder vor mir auf. Sie fangen an jeder für sich wie ein Horrorfilm vor mir abzulaufen. Es sind Erinnerungen aus vergangenen Tagen und Bilder von dem was sein könnte. Ich bekomme große Angst eine gewaltige Ratlosigkeit quält mich. Ich fange an zu rennen, da spüre ich etwas nasses das mir bis zu den Knien geht. Als ich nach unten blicke sehe ich Blut, überall ist es egal wo ich hin sehe und die Bilder sind immer noch an den Wänden. ES TUT SO WEH! Ich schreie, ich renne und renne, ich schreie überall klebt das Blut. Im Tunnel wird es dunkel eine traumatische Finsternis bricht aus. Ich versuche die Stimme meines Herzens zu hören, aber alles was ich höre ist eine bekannte, kalte und todbringende Stimme, ich höre sie im meinen Kopf, sie spricht: “Kein Ausweg in sicht, du wirst sterben.“ In diesem Moment tut sich wieder ein Tor vor mir auf. Es strahlt wärme aus und nimmt mir ein Stück meiner Angst und meiner Schmerzen.
Aus Angst vor dem was hinter mir liegt wage ich es diesen neuen weg einzuschneiden. Als ich in dem Tor stehe geht es mir gut, da sind keine Schmerzen und keine Angst und kein Blut. Sobald ich das Tor durchquert habe werde ich in eine schwarze Leere fallen. Sie wird mich langsam auffressen, sobald sie das geschafft hat werde ich endgültig in die endlose Finsternis stürzen. Ich werde schreien aber das hat keinen Sinn weil mich dort niemand mehr hören kann. In diesem Moment werde ich den Tod finden.
 
Hallo,

als ich Deinen Beitrag gelesen habe, hatte ich zwei Gedanken:
a) was ist schreckliches passiert
b) wie kann ich signalisieren, das ich gern helfen möchte mich aber machtlos fühle?

Dein Text ist so emotionsgeladen, das ich ehrlichgesagt etwas Angst habe hier die falschen Worte zu treffen.

Ich möchte Dir gern sagen, alles wird gut - aber ich denke dazu ist es noch zu früh. Es hört sich für mich so an, als steckst du gerade in einem Prozess der "Verarbeitung".

Ich denke allerdings du bist auf dem richtigen Weg Dir anzugucken was in DIR los ist. Dazu wünsche ich Dir alle Kraft dieser Erde!

Ich würde gern etwas erfahren über den Inhalt dieses Textes, wenn Du magst würde ich mich freuen.

Nobody is perfekt
 
Hi Angellos,

aufgeben hört sich schön an, endlich weg von dieser Erde... doch, weißt du wirklich was danach kommt? Wird es besser, oder gar schlechter wenn du erst mal tod bist?
Kämpf weiter um dich und dein Leben! Du kannst es schaffen!
Es gibt Wege aus der Finsternis...
Wenn du jemanden zum reden brauchst wir sind für dich da, auch gerne per PN.
viele liebe hoffnungsvolle Grüße
fee

P.S. Könntest du vll eine Tiggerwarnung über deinen Beitrag schreiben? Er ist ziemlich heftig. Danke 🙂
 
Hi Angelos
Ich kenne schwierige situatoinen,heftige träume,... aber was genau ist dir geschehen?ich kenne es das was scheinbar schönes grässlich wird und anders rum aber was ist da passiert?Ich möchte auch nichts falsches schreiben,aber ich möchte helfen.Wenn du magst kannst du ja mehr schreiben
 
Auweia..todverliebtheit....keine würdige Haltung!

Wege zum Tod sind an sich einfach..systemtheoretisch ist der Tod ja ein energieniedriger Zustand...WEge zu leben oder gar gut zu leben kosten natürlich Energie, Aufwand, Ordnung..und einen genügend starken Willen. Manche Menschen sind zu faul und zu feige sich dem Leben zu stellen und haben eine starke Affinität dahin wegzurennen, wegzusehen, sich vor der Verantwortung sich selber ggü..nämlich: würdig zu leben und das Leben und sich selber gleichermaßen zu achten zu drücken.

Na willst du wirklich eine solche Drückebergerin sein? Glaube ich nicht..aber ist ja letztlich deine Entscheidung, dein Leben oder vorzeitiger Tod.

Mein Rat: schnellstens in Therapie wegen deiner wahrscheinlich vorliegenden ERrkankung, einer Depression.
Und danach unterhalten wir uns hier mal philosophisch und mal so richtig tiefgründig über den Tod...ohne dass du dabei in deinen inneren Abgründen abkachelst.
Der Tod kommt schon früh genug...ich fand irgendwo aus einem Beitrag hier im Forum diese Geschichte gut, dass ein Krankenpfleger sagte: mit dem Tod ist es ähnlich wie an einer Kasse anstehen..du bist noch nicht dran! Also bitte schön hinten anstellen...wenn deine Zeit gekommen ist wirst du erleben wie es sein wird..sich vorher zu viele Gedanken zu machen wäre unwürdige Haltung, Blasphemie ggü der kosmischen Ordnung.

Gruß
Tyra

P.S Was sind die Ursachen zu deiner Niedergeschlagenheit und Willen zum Tod? Gewalttrauma? Stell dich der Sache, lass dir dabei helfen und danach kannste immer noch gucken ob sich das Leben nicht für dich lohnt..du solltest zumindest vorher nix unversucht lassen um zu versuchen zu leben...das wärest du dir an sich schuldig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für den Hinweis....hatte mich halb daran erinnert..

Klares Plädoyer dazu so bald wie möglich mit der Therapie anzufangen..damit sich Angelos nicht zu sehr reinsteigert in den Willen zum Tod...sie scheint ihr Leiden ja geradezu abzufeiern.

Liebe Angelos: weglaufen ist Mist...stell dich der Sache, lass dich behandeln und sieh zu dass du von den schwarzen Klamotten...zumindest Gedanken wegkommst...diese Gedanken und Todessehnsucht sublimieren (= Grenze drunter ziehen) und nicht hochheizen!

Viel ERfolg dabei! Ich drück die DAumen!
Tyra
 
Bin hier zfällig drauf gestoßen, weil ich nach dem "Weg zum Feuerwehrersatzdienst" gesucht habe. Ich bin auf "den Weg zum Tod" gestoßen.

Du sagtest, dass du Schmerzen verspürst. Es sieht mir nach einem Traum aus. Ich hoffe ihr wisst alle, dass man im Traum keine Schmerzen haben kann. Das ist wissenschaftlich erwiesen. Wie erweist man das? Naja, man schließt jemanden an ein EEG(Gerät zum Gehirnströme messen) an und piekst ihn mit ner Nadel. Zack, schon sieht man, was aktiviert wird, wenn der Körper Schmerz verspührt. Dann Testet man 1000 Personen ein Jahr lang, indem sie ein Jahr lang alle mit EEG schlafen. Und wenn dann ein paar Alpträume mit Situationen dabei waren, in denen man in Realität Schmerzen hätte(ein Traum, wo man verbrennt), dann sieht man, dass die Bereiche im Gehirn, die aktiv werden, wenn man Schmerzen hat, nicht angesprochen werden in dieser veralptraumten Nacht. Außerdem weiß jeder, der kein Psycho mit zuviel Zeit und zu wenig Zuwendung, die er sich hier suchen muss, ist, dass er noch nie Schmerzen im Traum hatte.

Falls hier Leute sind, die geträumt haben, dass er oder sie im Traum gestorben ist. Also wirklich stirbt und damit auch die Erlebnisse hat, die man hat, wenn der Körper langsam abschaltet(zum Beispiel sein Leben vor sich herlaufen sehen, bzw wirr zusammengewürfelte Teile und Abschnitte davon), dann ist man wirklich tot. Woher weiß der das? Naja... man fragte sich oft, warum junge Menschen, die, wie sich in der pathologischen Untersuchung herausstellte, kerngesund waren kein Gift in sich hatten und nicht an Hirnschlag oder Herzinfarkt gestorben waren und nicht ermordet wurden, am nächsten Morgen einfach tot waren, nachdem sie sich, wie gesagt, kerngesund ins Bett legten. Tja... man hatte keine Ahnung. Was tut man? Einen riesen Langzeittest machen, der ein oder andere wie plötzlich erhöhte Hirnaktivität auf. Allerdings in viel mehr Bereichen, als nur in dem Bereich für die Verarbeitung von Erlebtem. Plötzlich wurde die Atmung extram viel langsamer, sowie der Herzschlag und auf einmal war dann der Tod eingetreten. Man ließ sie 2-3 Minuten lang ohne Sauerstoff und Herzschlag und die Gehirnströme nahmen stark ab(warum nur 2-3 minuten, naja, man will sie ja nicht sterben lassen und ab 4 Minuten geht das Gehirn bleibend kaputt). Dann reanimierte man und siehe da, da gab es welche unter ganz vielen leuten, die waren am sterben, weil sie von einem Unfall oder einem Mord oder sonstawas geträumt hatten, der ihnen wiederfahren war. Und sie träumten weiter und weiter bis zum eigenen Tod. Ja, war ne riesen Sache, die ganze Aktion, weil das nur sehr selten passiert. So viel zur Wissenschaft. Und jetzt wieder logische Beweis: Jeder, der kein Psycho mit zu wenig Aufmerksamkeitspende und zu viel Zeit ist um sich sowas AUSZUDENKEN, der weiß, dass man immer kurz bevor man "stirbt" aufwacht ;-)

So viel zu der kleinen Geschichte, womit dieser Thread eröffnet wurde.

Ich will dieses Forum nicht verurteilen, ich finde es gut, wenn sich hier Menschen helfen wollen. Aber bitte, denkt euch keine Geschichten aus. Das spiegelt das typische Klichee von den so genannten "Emos" wider. Ich nehme an, hier sind viele "Emos" oder? Schreibt und helft euch, aber denkt euch nichts aus, was nicht sein kann. Selbst Psychater schicken Leute heim, wenn sie von Dingen erzählen, die man nicht erlebt haben kann. "Ich habe geträumt, dass ich viele Schmerzen habe" "Waren es eher psychische Schmerzen, wie eine erloschen Liebe oder eher ein Schmerz, wie wenn man sich verbrennt" "Richtige Schmerzen, als würde ich mich verbrennen" "Das haben sie geträumt, ganz sicher" "Ja, habe ich" "Auf wiedersehen"

MfG GAST
 
Super Beitrag, könnte es nicht besser beschreiben das Erlebnis. Es ging mir zweimal so, aber ich wußte nicht, das man im Traum den Tod steuern kann. Dann kann ich mal üben gehen ;-) habe ja noch einbischen zeit;-).
Ich sage Herzlichen Dank, für den Beitrag und den Tipp!
Die Todesschmerzen bekommt man so oder so, von daher finde ich es die beste Methode.Ich sage mal kein auf Wiedersehen, wenn ja dann Dir zu sagen das es nicht geht!
Also Dir/Euch allen viel Glück mit euren Entscheidungen, mein Zug fährt gesteuert ab.Mit diesem Tipp sogar viel leichter. Finde es nur schade das hier Fakes von solchen Psychologen sind!

Happy New Year ;-)
 

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