Ich habe panische Angst vor dem Tod.
Wenn ich die Gewissheit der Endlichkeit meines Lebens,
die Gewissheit irgendwann sterben zu müssen nicht
permanent verdrängen würde würde ich durchdrehen.
Der Tod das ist das ultimative verschlungen werden,das aus.
Der Gedanke irgendwann gehen zu müssen ohne emotional
satt geworden zu sein,ohne das meine Bedürfnisse befriedigt
und ich so endlich glücklich und zufrieden gemacht worden
bin ist schrecklich.
Je älter ich werde desto lauter tickt die sinnbildliche Uhr.
Wie viel Zeit bleibt noch um nehmen zu können ?
Ich glaube, dieses "Sattwerden" ist eine Frage der eigenen Haltung und beeinflussbar. Wer sollte einen hindern, wenn nicht man selber?!
Mich faszinieren Menschen, die tief in sich ruhen und die ihren Frieden gefunden haben. Manche schaffen das über ihren Glauben wie z.B. Mönche; mein Weg ist das nicht.
Einiges im Leben ist Schicksal, aber definitiv nicht alles. Man hat Einfluss darauf, was man im Leben erreicht und ist tatsächlich seines eigenen Glückes Schmied. In fast allen Lebenslagen hat man Handlungsoptionen.
Hätte ich die Wahl, würde ich wahrscheinlich so manches anders machen, wenn ich nochmal könnte. Wesentliche Dinge würde ich aber immer wieder so machen. Am Ende möchte ich sagen können, ich sei zufrieden mit meinem Leben.
Der Tod ist einfach eine riesige Unbekannte. Zu so vielen Aspekten des Lebens können wir andere Menschen befragen. Zum Tod nicht. Das ist, was mir Angst macht. Die beste Strategie ist wohl, nicht daran zu denken und sein Leben bis dahin gut mit Glücksmomenten zu füllen. Ob und wie das gelingt entscheidet jeder für sich.
Ich würde mir dann wünschen, dass es schnell vorbei ist. Am meisten Angst habe ich wohl vor einer Zeit des Leidens an dessen Ende der Tod steht. Bis es soweit ist möchte ich das Schöne, was das Leben noch bereit hält, genießen.