Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Der Sohn meines Lebensgefährten

Khany

Mitglied
Hallo zusammen.

ich bin neu hier und muss auch direkt etwas loswerden, das mich schon eine Weile belastet.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es geht um den Sohn meines Lebensgefährten.
Wir leben seit über einem Jahr zusammen. Ich habe einen 11 jährigen Sohn mit in die Beziehung gebracht, er und mein Freund verstehen sich blendend. Er hat ihn ihm echt das große Los eines Bonus-Papas gezogen. Man merkt einzig daran das er nicht Papa sagt, dass mein Freund nicht sein Vater ist.
Nun hat er auch einen Sohn. Der ist 5 und lebt bei seiner Mutter. Und nun fangen die Probleme auch schon an.
Der Junge ist verhaltensauffällig, aggressiv, hat akute sprachprobleme, in seiner ganzen Entwicklung hängt er weit hinterher. Er ist ca. auf dem Stand eines 3 jährigen.
Die Mutter kümmert sich mehr als schlecht und das Kind. Obwohl sie zuhause ist, schickt sie ihn mindestens 8 Std täglich in den Kindergarten. Gespräche mit dem Jugendamt und der Erziehungsberatung wurden und werden geführt, bringen aber gar nichts. Sie ist komplett uneinsichtig. Findet es zb vollkommen legitim ihm Star Wars the clone wars zu zeigen (was eine fsk12 hat). Aber das nur kurz vorab. Im eigentlichen geht es um die Umgangswochenenden. Diese gestalten sich als absoluter Horror. Dieses Kind hat keine Erziehung, kein Benehmen und kein Sozialverhalten. Verbietet Man ihm etwas, macht er es entweder lachend gleich nochmal oder es gibt ein riesen gekreisch.
In jedem Fall endet es damit, dass er in sein Zimmer muss. Dort ist er, aufgrund seines Verhaltens, an den Wochenenden ziemlich oft. Spielt er mal mit meinem Sohn zusammen und etwas läuft nicht nach seiner Nase wird er aggressiv. Einmal hat er meinen Sohn von hinten angesprungen und gewürgt. Ein anderes Mal schlug er ihm mit voller Wucht zwischen die Beine. Darauf angesprochen kam von der Mutter nur "bei uns macht er sowas nicht, das ist nur bei dir so".
Insgesamt verlaufen die Wochenenden grausam. Mit ihm irgendwo hingehen funktioniert nicht, da man ihn nicht von der Hand lassen kann weil er sonst weg läuft und sich einen Spaß daraus macht. In der Wohnung oder auf dem Spielplatz kann er nichts alleine. Reagiert man nicht auf sein Rufen wirft er mit Sand oder brüllt so lange rum bis man ihn anmeckert. Hat er nicht eine andauernde Animation fängt er an Mist zu bauen. Tritt zb der Katze auf den Schwanz, ärgert meinen Sohn usw.
Mittlerweile ist es so, dass ich Hassgefühle entwickel. Er kotzt mich einfach nur noch an.. Wenn wieder ein Wochenende ansteht ist bei uns allen(!) die Stimmung im Keller. Niemand hat Lust dazu, keiner freut sich. Auch nicht sein Vater. Es ist wie Magen-Darm-Grippe mit Ankündigung. Mein Lebensgefährte macht diesen Umgang meiner Meinung nach nur mit, weil es von ihm als Vater erwartet wird und er nicht weiß wie er seiner Familie den Abbruch erklären soll. Irgendwann hatten wir mal über ein gemeinsames Kind gesprochen. Er war dem auch nicht abgeneigt, nun ist es aber so das ich keine 30 mehr bin und die Zeit für mich irgendwann vorbei ist. Verhindert wird es durch seinen Sohn und den ganzen Stress den seine Ex anzettelt. Es frustriert mich dieses Kind zu sehen und zu wissen, daß wir das alles niemals gemeinsam haben werden.
Mein Lebensgefährte ist mit der Situation komplett überfordert, versucht es allen recht zu machen und scheitert daran natürlich. Ich weiß nicht wie es hier weiter gehen soll. Hat vielleicht jemand etwas ähnliches erlebt?

Lg
Khany
 
Hallo,

also wenn das so schrecklich ist und dir so viel Stress bereitet würde ich an diesen Wochenenden das Weite suchen. Evtl. gemeinsam mit deinem Sohn.

Mir ist klar das du deinen Partner mit den Problemen nicht alleine lassen möchtest, auch hinsichtlich der Tatsache das du selbst einen Sohn mitgebracht hattest, für welchen du dir volle Akzeptanz wünscht. Aber ich finde, das man das in dieser Situation leider nicht miteinander vergleichen kann.

Es ändert nichts wenn du da bist, außer das alle runtergezogen werden und gestresst sind. Wem hilft das?
Das ist ein Problem das dein Partner lösen muss. Und das wird es nicht von alleine und auch nicht wenn ihre beide gegenwärtig seid und gute Miene zum bösen Spiel macht. Ich würde ihm mitteilen das er sich etwas einfallen lassen muss.

Du hast ja selbst geschrieben das er auch nicht mehr so viel Bock auf die Wochenenden hat. Also dann aber nur nicht zu wissen wie man es der restlichen Familie erklärt wenn man auf Abstand geht, kann doch nicht das Problem sein? Dann stinkt es ihm aber doch noch nicht gewaltig genug. Und deshalb würde ich mir das an deiner Stelle auch nicht geben. Klingt hart, aber dir als TE kann ich nichts anderes raten. Und es geht ja in erster Linie um dich.
 
Du musst und vor allem Du darfst Dich abgrenzen - versuche dies jedoch Deinem Partner zu erklären, so dass dieser nicht das Gefühl hast, Du lässt ihn hängen. Da Dein Partner jedoch selbst die Probleme mit seinem Sohn sieht, sollte ein sinnvolles Gespräch möglich sein.

Ich würde vor allem versuchen, mich gegen über der Ex-Partnerin abzugrenzen und eine - wie auch immer geartete - "Einmischung" in das Verhältnis Mutter/Sohn zu vermeiden. Was den Kindergarten angeht, so sehe ich die Aufenthalte des Sohnes dort im Vergleich zum "heimischen Revier" doch eher positiv.
 
Der Mutter selbst gegenüber habe ich jeglichen Kontakt abgebrochen, als es bei einer Kinds Übergabe -die mein Lebensgefährte arbeitsbedingt nicht selbst übernehmen konnte- eine böse Auseinandersetzung gab.
Die resultierte daraus, das ich ihr mitteilen wollte, ihr Sohn habe derzeit eine schlimme Kinder Fäkalsprache und sie solle doch bitte darauf achten und es ggf unterbinden. Soweit ja eine normale Information nach einem Umgangs Wochenende.
Sie fing dann wieder an uns den schwarzen Peter zu schieben zu wollen, dass er ja sowas nur bei uns machen würde und außerdem Pipi, Kaka, Popo und Pullermann ja ganz normale Worte sein. Meine erneute Erklärung das es diese als Schimpfworte benutze war ihr vollkommen egal.
Mein Sohn, der zur Übergabe mitgekommen war, nahm seinen Mut zusammen und frage sie warum ihr Sohn ihn eigentlich andauernd boxen würde.
Daraufhin flippte sie vollkommen aus, ging aggressiv auf meinen Sohn zu und giftete ihn lautstark an das er doch selber schuld wäre, wenn er xxx den Mund zu halten würde.
Ich versuchte daraufhin ihr sachlich zu erklären, dass ein 11 jähriger irgendwann nicht mehr weiter weiß, wenn ein kleinerer andauernd vor ihm steht, ihm die Zunge raus streckt "nähnänäh du bist doof, popo Kopf, kakamann" etc. pp
Der größte Teil der Kinder hätte höchst wahrscheinlich ausgeholt.
Ich war ziemlich stolz auf meinen Sohn, dass er es nicht getan hat übrigens.
Sie jedenfalls wurde immer unsachlicher und lauter. Fing dann plötzlich an fast zu heulen und wollte mir erzählen, dass mein Lebensgefährte sie ja während der Beziehung verprügelt hätte.
Da ich jedoch in meiner Ehe diese Hölle durchlebt hatte, war mir anhand ihres Verhaltens und vielen Gesprächen mit Leidensgenossinen in meiner Therapiegruppe sofort klar das sie lügt wie gedruckt. Das warf ich ihr auch an den Kopf.
Sie veränderte sofort ihr Verhalten, wie jeder ertappte Lügner und warf meinen Sohn und mich verbal aggressiv raus.

Seit dem habe ich jeglichen Kontakt mit dieser Person vermieden.

Würde der Junge in einen entsprechenden kiga gehen (Integrations kiga, Sprachheil kiga) wäre es auch vollkommen in Ordnung. Er besucht allerdings einen Regelkindergarten, der mit ihm völlig überfordert ist.
Die Mutter verweigert allerdings einen Wechsel in einen anderen kiga.
 
Die Mutter und der Kindergarten sind mit dem Kind vollkommen überfordert. Dein Lebensgefährte ist aber auch verantwortlich für seinen Sohn. Er scheint sich da einigermaßen rauszuhalten, der Sohn wird nur bei den Wochenendbesuchen "ertragen".

Ich würde mir wahrscheinlich das Theater nicht antun, was jetzt auch deinen Sohn betrifft, weil er mit dem Kind da spielen soll. Und mit der Mutter kann man nicht reden, die klingt entweder gestört oder vollkommen überfordert.

Dein Lebensgefährte und seine Ex. sollten sich überlegen, das Kind nicht aus dem Regelkindergarten zu nehmen. Dein Freund hat doch da auch was mitzureden. Und solange der Junge sich nicht benehmen kann und nur Terror macht, würde ich den nicht über das Wochenende nehmen. Der wird doch höchstens noch aggressiver.
 
@ lalelu123

Mein Lebensgefährte versucht sein möglichstes ihn in einen anderen kiga zu bekommen. Es scheitert aber an der Mutter die alles boykottiert.
Er war beim Jugendamt, mit seiner ex zusammen bei der Erziehungsberatung, was überhaupt nichts bringt, da die Werte Dame dort keine Hilfestellung gibt und sich mit schwammigen Antworten aus der Affäre zieht.
Das Kind war im November letzten Jahres beim spz. Seit dem ist nichts passiert außer einmal pro Woche logo, was bei den sprachlichen Defiziten viel zu wenig ist.
 
Hallo,
Mir fehlt bei deiner Beschreibung das Herzgefühl für den Sohn deine Partners. Er ist erst 5 Jahre, da sind kleine Kinder in einer schwierigen Phase.
Und diese schwierige Phase ist von Kind zu Kind verschieden. Natürlich ist das ein Riesenunterscheid zu einem 11jährigen.
Wenn ich das lese, mag sein, mit anderen Augen als du, wird mir einiges klar.
Ich habe einen 11 jährigen Sohn mit in die Beziehung gebracht, er und mein Freund verstehen sich blendend. Er hat ihn ihm echt das große Los eines Bonus-Papas gezogen. Man merkt einzig daran das er nicht Papa sagt, dass mein Freund nicht sein Vater ist.

Da klingt schon alles mit, was an Problemen an so einem Wochenende auftaucht.
Der Sohn deines Partners besucht nicht nur seinen Papa, er muß auch noch gegen deine heile Welt antreten, die du und dein Sohn mit seinem Papa Tag für Tag teilen und leben. Mit seinem Papa.
Na und der ist auch nicht so richtig dabei, sonst würde er das Hilferufverhalten seines Sohnes erkennen.

Deswegen mein Vorschlag, dein Partner soll einen Tag am Wochenende mit seinem Sohn in den Fun-Park oder andere Bewegungsparks, und so richtig eine Papa & Sohn Tag machen.
Am zweiten Wochenendstag geht Papa noch 3-4 Stunden mit ihm wandern und dann eßt ihr zuhause noch etwas und dann bringt er in halt mittags um 16.00 Uhr heim.

Dem Jungen fehlt der Papa und der Zusammenhalt mit ihm, armer kleiner verlorener Junge, er tut mir so leid. Fühlst du das nicht auch?


Das mit dem gemeinsamen Kind, geht mich ja nichts an, aber weil du es geschrieben hast, laßt das doch einfach, wenn du keine 30 mehr bist, wird das nur eine Tortur, besonders bei der Konstellation, wo schon zwei Kinder da sind, und ihre Elternteile brauchen.
Das führt ins Desaster und nicht nur wegen dem Kleinen, denn der hat ein Recht auf seinem Papa zu erleben, denn er ist schon geboren. nein Kinder sind insgesamt sehr anstrengend, ist normal, wenns noch nicht geboren ist, würd ich davon abraten es anzudenken. mit Mitte 30 oder Ende 30. Hab da auch meine Erfahrungen.

Was ist denn mit dem Papa deines Sohnes, hab ich da vielleicht was überlesen?
Ich les gleich nochmal nach.

Liebe Grüße Pecky
 
Mein Lebensgefährte macht diesen Umgang meiner Meinung nach nur mit, weil es von ihm als Vater erwartet wird und er nicht weiß wie er seiner Familie den Abbruch erklären soll. Irgendwann hatten wir mal über ein gemeinsames Kind gesprochen. Er war dem auch nicht abgeneigt, nun ist es aber so das ich keine 30 mehr bin und die Zeit für mich irgendwann vorbei ist.

Er soll also den Kontakt abbrechen, weil du mit dem Kind nicht zurecht kommst und lieber ein gemeinsames willst? Lese ich das hier richtig raus?
Soll das Kind ohne Vater aufwachsen? Weil du genervt bist?
Das Kind hat in ganz jungen Jahren die Familie zerbrechen sehen. Es ist wütend, zwischen den Eltern hin-und hergeschoben zu werden, dafür muss man kein Psychologe sein um das zu erkennen.



Sie fing dann wieder an uns den schwarzen Peter zu schieben zu wollen, dass er ja sowas nur bei uns machen würde und außerdem Pipi, Kaka, Popo und Pullermann ja ganz normale Worte sein. Meine erneute Erklärung das es diese als Schimpfworte benutze war ihr vollkommen egal.

Das sind normale Wörter, die jedes Kind aus dem Kindergarten mitbringt. Diese kindliche Fäkalsprache ist zwar eher was für 4 jährige, aber du sagst ja selbst, dass er entwicklungsverzögert ist. Das verwächst sich wieder.
Wenn dein Junge das nicht gesagt hat - mit diesem Argument wirst du sicher antworten- heisst es noch lange nicht, dass es nicht normal ist.
Jedes Kind ist anders. Der eine ist ruhiger und der andere wilder. Der Kleine scheint eher wildere Charakterzüge zu haben.


Den Rat von Pecky finde ich sehr gut. Such den Abstand. Lass den Kleinen Rotzbengel seinen Vater alleine haben. Wird sicher nicht immer gehen, solltest du aber versuchen.
 
@lalelu123
Die Mutter boykottiert leider alles was mein Lebensgefährte vorschlägt. Er war beim Jugendamt, hat Gespräche bei der Erziehungsberatung mit ihr zusammen - welche absolut sinnlos sind, da die Werte Dame dort keine Hilfestellung gibt und sich mit schwammigen Antworten aus der Affäre zieht-.
Der Junge war im November letzten Jahres beim spz. Dort wurden all jene Sachen diagnostiziert, die mein Lebensgefährte schon seit einem Jahr anspricht.
Passiert ist jedoch nichts, außer das er einmal die Woche logo bekommt. Was aber bei seinen sprachlichen Defiziten viel zu wenig ist.

@pecky-sue
Ich habe ewig probiert einen Draht zu ihm aufzubauen. Habe mir Zeit genommen, Verständnis gezeigt usw.
Das muss ich wohl nicht extra anführen. Sicher, das Kind kann einem nur leid tun. Aber ohne Einsicht der Mutter kann an 2 Tagen innerhalb von zwei Wochen nichts geändert werden.
Es ist auch nicht so, dass diese Situation von heute auf morgen entstanden ist. Als ich ihn kennengelernt habe war er ein relativ normaler fast 4 jähriger mit etwas mehr "Hummeln im Hintern" und etwas wenig Erziehung .
Das Verhalten von ihm verschlimmerte sich gravierend als seine Mutter ein zweites Kind bekam (sie ist auch in einer neuen Beziehung). Ab da blieb er quasi stehen. Wie oben schon beschrieben ignoriert und boykottiert die Mutter alles was von Seiten des Vaters kommt.


Deinen Vorschlag mit Spielpark oä haben wir schon ausprobiert. Das einzige was es gebracht hat war ein riesen Theater mit der Mutter, dass er es doch unterlassen soll ein großes
Vergnügungs Wochenende draus zu machen. Er solle bei uns am Alltag teilnehmen und mit ihm was malen oder Fernsehen würde vollkommen ausreichen.
Sicher braucht er seinen Vater, aber auf sein Verhalten eingehen in dem man sich dann besonders um ihn kümmert verbessert nicht die Situation und das eigentliche Problem.
Ach so, früher nach Hause bringen geht auch nicht, da die Mutter ihn nicht vor der vereinbarten Zeit zurück nimmt.

Nun zum Vater meines Sohnes:
Mein Sohn hat zu seinem Vater keinen Kontakt mehr. Mal eine sporadische WhatsApp, das war es.
Das liegt daran, daß sein Vater ein Alkoholproblem hat und er während der Zeit wo ich noch mit seinem Vater zusammen war, leider zuviel mitbekommen hat was sein Vater mir angetan hat.
Ich denke das sollte als Erklärung genügen oder? 🙂
 
@Kerstin, den Vorschlag mit dem allein unternehmen hatte @PC vorher schon gemacht

Und den zweiten Beitrag von dir Khan hatte ich noch nicht gelesen.

Dass der kleine schwierig ist denke ich mir schon.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben