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Der Notausgang, der plötzlich echt aussieht

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 134507
  • Datum Start Datum Start
Ich glaube auch das es seelisch für dich nichts wäre. Es gibt Menschen die sind was das anbelangt nunja abgebrühter aber so wie du schreibst … glaube das würde deiner Seele nicht gut tun.

Viel eher höre ich schon fast ein burn out bei dir raus. Wie wäre es wirklich deine Mutter nicht mehr finanziell zu unterstützen und auf dich zu schauen - kann man ihr irgendwelche Sozialdienste zukommen lassen ? . Das mit dem zufallsprinzip alles aufeinmal wird alles gleichzeitig kaputt - ich glaube das kennen hier mehr leider 🙁 . Jetzt geht’s erst mal darum die Kosten und vorallem den Stress zu reduzieren. Ok das Monat war knapp und finanziell schlecht jetzt musstest du viel ersetzen. Ok passiert. Dafür vielleicht woanders sparen oder Dinge die du nicht mehr brauchst verkaufen ? Vielleicht mal eine Reha überlegen irgendwo mal Ruhe finden ? Hast du Leute die dich irgendwie entlasten können nicht jetzt finanziell sondern mit anderen Dingen manchmal hilft es wenn irgendwer irgendwas übernimmt … keine Ahnung rasen mähen .. oder solche Dinge auch Kleinvieh macht Mist. Ein bisschen freischaufeln von Aufgaben um einen klareren Blick zu erhalten?
 
Es ist völlig ok mal überfordert zu sein wollte ich dir noch mitgeben. Und du musst dich nicht dafür schämen.

Triff nur keine Entscheidung aus der Verzweiflung heraus die enden meistens nicht gut.

Trenn dich lieber von Dingen die du nicht brauchst um finanziell auszugleichen.
 
Vielleicht gibt es irgendwelche sozial oder Nachbarschaftshilfen für deine Mutter.

Waschmaschine kann man oftmals bei online Flohmärkten günstiger ersteigern als sich eine neue zu kaufen.

Manche Kosten kann man monatlich aufteilen als alles aufeinmal zu zahlen.

Wenn die Überforderung wächst übersieht man viele Möglichkeiten die es gibt. Vielleicht wenn du konkrete Fragen hättest was du bräuchtest vielleicht kommen hier ganz viele hilfreiche Tipps die dich entlasten könnten.

Weil vielleicht ziemlich sicher sogar gibt es viele andere Notausgänge
 
Danke euch für die Antworten, wirklich. Ich hab alles gelesen und merke, dass mir das gutgetan hat. Und ja, danke auch für die Meinungen. Mir ist klar geworden, dass ich mich selbst nicht in Gefahr bringen will und dass dieser Gedanke wahrscheinlich eher so ein innerer Notausgang ist als ein echter Plan. Im Moment fühlt es sich mehr wie ein Hirngespinst an, geboren aus Stress und Angst, nicht wie etwas, das ich wirklich will. Trotzdem danke, dass ihr so offen und respektvoll reagiert habt.
 
Ich wollte nochmal ein kleines Update dalassen, auch wenn es sich selbst für mich gerade irgendwie… plötzlich anfühlt.

Ich hab’s tatsächlich ausprobiert. Nicht lange geplant oder komplett durchdacht, eher so eine Situation, die sich ergeben hat und wo ich dann nicht mehr nur im Kopf war, sondern einfach gemacht habe. Und ja… was soll ich sagen. Ich lebe noch. Wirklich. Nichts Dramatisches passiert.
Ich hab darauf geachtet, dass alles im legalen Rahmen ist (Anmeldung etc.), einfach weil mir das wichtig war, mir da nicht noch zusätzliche Probleme zu schaffen.

Wie es sich angefühlt hat? Ehrlich gesagt, ja komisch. Nicht katastrophal, nicht „oh mein Gott, nie wieder“, aber auch nicht so, dass ich jetzt denke „ja, das ist es“. Es war eher… neutral bis befremdlich stellenweise. So ein bisschen neben mir stehen und gleichzeitig sehr bewusst alles wahrnehmen.

Ich merke jetzt eher, dass die eigentliche Frage erst danach kommt. Ist das wirklich etwas ist, das ich will oder ob es einfach nur dieser alte „Notausgang“ war, der kurz real wurde.
Im Moment bin ich da noch am überlegen..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin Victoria, gerade 30 geworden, und ich schreibe das hier anonym, weil ich mich gleichzeitig schäme und trotzdem ehrlich sein will. Bei mir ist in den letzten Monaten finanziell einfach zu viel auf einmal passiert. Nicht weil ich zu viel geshoppt haben (auch wenn ich nicht die beste darin bin mit Geld umzugehen), sondern echte, blöde Kosten, die man nicht ignorieren kann: In meiner Familie gab’s plötzlich gesundheitliche Probleme (meine Mutter), und ich helfe seitdem mehr, als ich je gedacht hätte organisatorisch, emotional und ja, manchmal auch finanziell, weil bei ihr gerade kaum Luft ist. Und als wäre das nicht genug, kam bei mir noch so einiges obendrauf: das Auto geht kaputt, die Waschmaschine spinnt, als hätten sich alle Geräte abgesprochen. Und dann noch Nebenkosten Nachzahlung, die man nicht mal eben aus dem Ärmel schüttelt. Seitdem ist es bei mir so ein schleichendes Abrutschen. Ich rechne dauernd im Kopf. Ich bin angespannt, sogar wenn ich eigentlich entspannen sollte. Und ich merke, wie ich innerlich auf Alarm steht: „Was, wenn’s nächsten Monat wieder nicht reicht? Was, wenn noch was kommt?“ Alle sagen dann: „Hol dir halt einen zweiten Job.“ Und ich verstehe das, es klingt logisch. Aber bei mir ist das gerade nicht realistisch. Ich arbeite voll (und in meinem Job verdient man nicht übermäßig viel) und nach der Arbeit ist nicht „freier Abend“, sondern Familie, Termine, mentale Dauerbelastung. Und ich hab seit Jahren Angst-/Panikthemen, die sofort schlimmer werden, wenn ich dauerhaft über meine Grenzen gehe. Ich hab dieses „abends noch was dranhängen“ schon probiert in Form von Überstunden aber das Ergebnis ist nur: Schlaf ist kaputt, Herzrasen, ich werde dünnhäutig, und am Ende ist es eher gefährlich, weil ich dann in allem schlechter werde. Ich kann nicht noch mehr Stunden in ein System pressen, das eh schon knirscht. Und trotzdem ist etwas zurückgekommen, das ich seit Jahren irgendwie als „Notausgang“ im Hinterkopf habe. Ich weiß sogar genau, woher das kommt. Als Jugendliche hat ein schmieriger ältererTyp mal zu mir gesagt „Zur Not kannst du mit deinem Hintern Geld verdienen.“ Ich hab damals so getan, als wär’s mir egal, vielleicht sogar gelacht. So dieses: „Haha, ja klar.“ Aber im Nachhinein: Das war nicht nett. Das war nicht „du bist schön“. Das war eher „du bist verwertbar“. Und irgendwas in mir hat sich das gemerkt. Seitdem gibt’s in meinem Kopf diesen Gedanken wie eine Hintertür: „Wenn alles schiefgeht, gibt esda noch eine Möglichkeit“. Ich empfinde mich zwar nicht als Mega hübsch und habe auch meine Komplexe aber schon immer viel Aufmerksamkeit von Männern bekommen. Es ist absurd, aber manchmal hat mich allein die Existenz dieses Gedankens beruhigt und ich habe den lange in mir gehabt. Und jetzt, ich hab mich tatsächlich schon dabei erwischt wie ich mich zu Escort und diesen Themen im Internet informiere. Nicht super tief, aber so, dass ich mich selbst dabei ertappt habe. Und das ist der Teil, bei dem ich selbst merke irgendwas stimmt doch nicht mit mir. Oder? Und jetzt, wo das Geld knapp wird, wird aus dieser Hintertür plötzlich etwas, das real aussieht. Ist es normal, dass man in finanzieller Enge mit sowas „spielt“ im Kopf? ich will verstehen, ob er etwas über meine Lage sagt oder über mich. Ich will hier keine moralische Debatte lostreten und ich will niemanden verurteilen. Wirklich nicht. Ich versuche gerade nur herauszufinden, was in mir passiert.
Und wenn du jetzt noch Absätze einfügst würde ich es sogar lesen. Du weißt was Absätze sind?
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Moment bin ich da noch am überlegen..
Es ist einmal gut gegangen. Aber das heißt nicht, dass es immer so abläuft. Wenn du auf diese Weise Geld verdienen willst, was dein gutes Recht ist, dann setze vielleicht eher auf Onlineangebote, wo du immerhin nicht körperlich angegriffen werden kannst. Warst du bei der Schuldenberatung oder einer Beratungsstelle speziell für Frauen?
 
Ich hab’s tatsächlich ausprobiert. Nicht lange geplant oder komplett durchdacht, eher so eine Situation, die sich ergeben hat und wo ich dann nicht mehr nur im Kopf war, sondern einfach gemacht habe.
[...]
Ich hab darauf geachtet, dass alles im legalen Rahmen ist (Anmeldung etc.), einfach weil mir das wichtig war, mir da nicht noch zusätzliche Probleme zu schaffen.
Das verstehe ich nicht ganz, du hast eine Situation genutzt, die sich ganz spontan ergeben hat, und trotzdem vorher den "legalen Rahmen" dazu geschaffen?

Ich merke jetzt eher, dass die eigentliche Frage erst danach kommt. Ist das wirklich etwas ist, das ich will oder ob es einfach nur dieser alte „Notausgang“ war, der kurz real wurde.
Im Moment bin ich da noch am überlegen..
Dann nutze doch einfach so lange weiter sich ergebende Situationen bis du dir sicher bist, wenn diese eine Erfahrung nicht gereicht hat um das entscheiden zu können.
 
Das verstehe ich nicht ganz, du hast eine Situation genutzt, die sich ganz spontan ergeben hat, und trotzdem vorher den "legalen Rahmen" dazu geschaffen?
Äh, das war etwas missverständlich formuliert... die Anmeldung hatte ich tatsächlich schon vorher gemacht (März), eher so als „Option offenhalten“ und nicht, weil ich direkt vorhatte, es umzusetzen. Dadurch wirkte es dann im Moment selbst spontaner, als es eigentlich war.
 

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