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Der Mensch zählt nichts mehr!

  • Starter*in Starter*in Friede auf Erden
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Unsere dürfen auch ausreichend daddeln, etc., nur versuchen wir es mit anstehenden Klassenarbeiten, Tests, etc. abzustimmen, damit in Lernphasen "geistige Kapazitäten" frei sind. Auch gibt es durchaus vernünftige Lernprogramme, etc., die von uns eingesetzt werden. Wir verteufeln das Elektronische keineswegs. Nur wenn uns einzelne Spiele zu brutal erscheinen, reden wir offen darüber, und bisher wurde immer ruckzuck ein anderes Spiel gefunden, was ihnen genauso viel Spass macht und für uns okay ist.
 
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Re: Der Mensch zählt nichts mehr!
Klar nimmt der Leistungsdruck in der Gesellschaft zu, sie drängt darauf sich weiterzuentwickeln. Medizinisch und Technisch.
Wenn man 12 Stunden am Stück schuften muss und dann kaputt nach Hause kommt ist man erst mal froh wenn man seine Ruhe hat. Ich glaube nicht dass kaum ein mensch darüber nachdenkt was der Sinn des Lebens ist, das tun denke ich immernoch viele Menschen.

Aber sehr viele resignieren. Oder viele leben für ihre Familie.

Ich selbst bin psychisch krank, allerdings befinde ich mich in einem guten sozialen Netz, das mich auffängt, wenn es mir mal schlecht geht.

Durch die technische Entwicklung sind Medikamente besser geworden. Früher hätte man mich mit irgendwelchen Bomben vollgepumpt, bis zur Besinnungslosigkeit. Heute ist das Gottseidank nicht mehr so.

Aber du hast Recht, der Mensch steht heutzutage unter starkem Druck. Man kann nur für sich selbst irgendwie versuchen auch mal einen ruhigen Moment zu finden.
 
Früher wurde der Mensch von Menschen regiert (Monarchien, Diktaturen). Heute ist er ganz anderen Automatismen ausgesetzt, die nicht mehr vom Menschen alleine bestimmt werden (DV-Systeme, Ziele v. Wirtschaftsunternehmen, Medizin, Technik, soziologischen Gesetzen, andere Gesetzmäßigkeiten). Der Mensch ist nur noch ein Element, das eben in einem komplexen Gebilde funktionieren muss. Der Mensch hat sich selber entmenschlicht. Und es scheint so, als ob er aus dieser Falle als Spezies nicht mehr herauskommt, sondern grundsätzlich von instrumentalisierten Gitterstäben (Religion, Psychologie, Information, Medien, Leistungsdruck, Bildung etc etc.) gefangengehalten wird. Das Nichtvorhandenseins oder die Nichtdurchsetzbarkeit eines gemeinsamen Konsenses führt dazu, dass der Mensch den Wert in sich selber erkennen muss um sich von der Umwelt unabhängig zu machen. Aber das ist eine individuelle Idealvorstellung und kein Allgemeingut. Generell zählen Egoismus, fehlendes Wissen und ja auch Niedergeschlagenheit. Sich für die Änderung der Parameter einzusetzen wäre menschlich und wenn dies gesellschaftlich nicht geht, dann eben individuell. Aber da ja noch genug zum Essen da ist, ersaufen wir alle lieber in Selbstmitleid.
 
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