Pfefferminzdrops
Sehr aktives Mitglied
Das glaube ich dir, glaube aber tatsächlich auch, dass diese Angst unbegründet ist.Selbsteinweisung. Davor habe ich mächtig Angst.
Es ist ein Zeichen von Stärke diesen Weg zu gehen und sich Hilfe zu suchen, wenn man allein nicht mehr weiterkommt. Wenn du dann in guten Händen bist kannst du endlich mal loslassen, entspannen und mal andere machen und dir helfen lassen. So etwas tut gut...
Frage den Anbieter mal, ob es sich um einen zertifizierten Präventionskurs handelt. Falls ja werden die von den gesetzlichen Krankenkassen nämlich bezuschusst, manchmal sogar komplett bezahlt. Du musst zwar in Vorleistung treten, bekommst aber nach Beendigung eine TN-Bescheinigung, die du bei deiner gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) einreichst. Wenn du mind. 80% der Termine in Anspruch genommen hast zahlt die Kasse. Diese Teilnahmequote ist allerdings zwingend Voraussetzung und aus Sicht der Kassen nachvollziehbar, da nur dann auch ein Effekt eintreten kann. Solltest du privat versichert sein, kannst du trotzdem mal fragen. Einige PKV übernehmen ebenfalls die Kosten. Achtsamkeit ist etwas feines - eine tolle Strategie, um resilienter = widerstandsfähiger zu werden. Ich hoffe, der Trainer empfiehlt euch eine App, denn der Kurs allein ist nicht das Allheilmittel. Du musst das trainieren, wirklich richtig regelmäßig üben. Eine App unterstützt dabei wunderbar.Aktuell habe ich den Achtsamkeitskurs selbst bezahlt für 8 Wochen um den Zeitraum zu überbrücken.
Ja, weil er sich selber unter Druck setzt. Oft sind das gelernte Verhaltensmuster aus der Kindheit, die dahinter stecken, sog innere Antreiber. Lies z. B. mal hier https://www.sinnsucher.de/blog/innere-antreiber-diese-5-glaubenssaetze-verursachen-puren-stressEin fauler Mensch kann keinen Burn-Out bekommen? Bist Du dir da sicher?
Womögilch erkennst du dich ja wieder?
Ja, das braucht Zeit. Aber jeder Weg beginnt mit einem ersten Schritt. Mir gefällt, welches Vorgehen ihr ausgearbeitet hat. Nur so kommst du aus dem Dilemma heraus. Nun darfst du dir schon einmal erlauben, in deiner Gesundheit angegriffen zu sein und musst nicht länger so tun, als sei alles in Ordnung. Schon das entspannt und offensichtlich erfüllt dein Vorgesetzter seine Fürsorgepflicht und übernimmt Verantwortung für dich. Das ist nicht selbstverständlich.Genau und hier gebe ich dir 100% Recht - es gibt nur die zwei Möglichkeiten:
- Einstellung ändern
- Umstände ändern
Interessanter Gedankengang ->
" Solange du einfach nach einer Pause unverändert wieder in die alte Situation zurückkehrst, ist ein erneutes Scheitern vorprogrammiert."
Das ist auch meine Vermutung, nur, eine Verhaltensänderung kann nicht per Finger-Schnips und einer Sitzung da sein. Das braucht Zeit.
Übrigens funktioniert so auch das BEM (Betriebliche Wiedereingliederungsmanagement). Gemeinsam mit dem Vorgesetzten werden Maßnahmen erarbeitet, die Langzeiterkrankte (>42 Tage) wieder zurück in den Job bringen. Der Auslöser muss abgestellt oder abgemindert werden. Diesen Weg ist dein Vorgesetzter schon jetzt mit dir gegangen. Das hat er deiner Offenheit zu verdanken. Auch das ist nicht selbstverständlich - und leider kann auch nicht jeder Vorgesetzte mit so etwas umgehen.
Ich wünsche dir alles Gute!
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