Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Der japanische Staat läßt seine Bürger sterben.

Wie beurteilen Sie die Lage in Japan?

  • Der japanische Staat handelt im großen und ganzen gut. Die UNO sollte nicht eingreifen.

    Teilnahmen: 2 11,1%
  • Der japanische Staat handelt im großen und ganzen gut. Die UNO sollte eingreifen.

    Teilnahmen: 2 11,1%
  • Der japanische Staat handelt im großen und ganzen schlecht. Die UNO sollte nicht eingreifen.

    Teilnahmen: 5 27,8%
  • Der japanische Staat handelt im großen und ganzen schlecht. Die UNO sollte eingreifen.

    Teilnahmen: 9 50,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    18
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
E

EuFrank

Gast
Ist aktive Sterbehilfe in Japan erlaubt?

Allmählich gewinne ich den Eindruck, dass die japanische Bevölkerung auf lebensgefährliche Weise von den Betreibern der Firma tepco und indirekt auch von ihrem eigenen Staat hinters Licht geführt wird.

Was ich in erster Linie vermisse, sind knallharte Daten hinsichtlich der gemessenen Radioaktivität. Solche Messungen fehlen dort meines Erachtens. Die Bevölkerung wird im Ungewissen gehalten. Solche Messungen müßten in einer solch prekären Situation wie die Temperaturdaten geliefert werden. Bei uns kann man sich sowas sogar übers Internet ansehen. Meines Wissen geschieht dies nicht in Japan.

Warum läßt man diese scheinbar recht unfähige tepco-Mannschaft agieren? Warum greift dort der Staat nicht ein? Warum holt man sich nur in sehr unzureichendem Maße Hilfe aus dem Ausland?

Im Grunde wäre es sogar wünschenswert, dass hier mal die UNO auf den Tisch haut. Hier wird mit dem Leben und der Gesundheit von Millionen Japanern gespielt. Ich vermute, dass man längst eine umfassende Evakuierung mindestens im Umkreis von 100 km von Fukushima hätte einleiten müssen. Sagt man dies den Betroffenen? Oder läßt man weiter deren Kinder verstrahlen?

Was denkt ihr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kampf gegen Super-GAU in Fukushima bleibt dramatisch

29.03.2011, 22🤐4 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH
Tokio (dpa) - Der Kampf gegen den Super-GAU in der Atomruine von Fukushima bleibt dramatisch. Japans Premier Naoto Kan bezeichnete die Entwicklung als unvorhersehbar. Die Einsatzkräfte versuchen unter kaum erträglichen Bedingungen, das AKW zu kühlen. Nach Experteneinschätzung kann es Monate dauern, bis eine Kernschmelze endgültig abgewendet ist. Sorgen bereitet derzeit auch das Wetter. Morgen soll der noch aufs Meer wehende Wind seine Richtung ändern. Dann tragen Böen die radioaktive Partikel in Richtung Tokio.

Das ist mehr wie besorgnisseregend und es wird sicherlich zum Supergau kommen.
 
Ich denke, dass man in Japan mit den Ausmaßen der Erdbebenkatastrophe schlichtweg überfordert ist. Und Evakuierung ist ja recht und schön, aber wohin denn?

Japan ist ein dicht besiedeltes Land und auf eine Katastrophe dieses Ausmaßes nicht vorbereitet. Damit hat offensichtlich niemand gerechnet.

Und ich denke, auch in unserem Land hätten wir mit ähnlichen Reaktionen der Regierung und der AKW-Betreiber im Katastrophenfall zu rechnen.
 
Ich denke, dass man in Japan mit den Ausmaßen der Erdbebenkatastrophe schlichtweg überfordert ist. Und Evakuierung ist ja recht und schön, aber wohin denn?

Japan ist ein dicht besiedeltes Land und auf eine Katastrophe dieses Ausmaßes nicht vorbereitet. Damit hat offensichtlich niemand gerechnet.

Und ich denke, auch in unserem Land hätten wir mit ähnlichen Reaktionen der Regierung und der AKW-Betreiber im Katastrophenfall zu rechnen.

Du hast vollkommen recht! Wohin sollen 35 Millionen Menschen umgesiedelt werden.
 
ja,das wundert mich auch!

fünf tage lang hieß es "wir messen die strahlung, wir messen die strahlung" aber irgendwie wurde nie eine zahl genannt!

ich mein, wie lang dauert so eine messung? paar sekunden?
wenn es tatsächlich so harmlos wäre hätten sie die zahlen längst veröffentlicht!

was ich auch mit großem erstaunen gehört habe war: die strahlung ist gesunken!...

wie bitte soll das denn gehen? die strahlung ist also einfach so gesunken, oder wie?

nein, ich bin ebenfalls der meinung dass hier bewußt informationen zurückgehalten werden die über leben oder tod sowohl der bevölkerung als auch der touristen entscheiden könnten!

liegt wohl in der japanischen mentalität die dinge runter zuspielen!
wahrscheinlich würden die staatsoberhäupter ihre gesichter verlieren wenn sie ehrlich wären!

mich nervt das ungemein! und ja, es sollte da mal jdn eingreifen! schließlich betrifft es indirekt "uns alle"!
 
Ich sehe das genauso. Immer wieder Widersprüche, die eine Stunde so, die nächste wird alles wieder zurückgezogen! Der Super-GAU hat doch längst stattgefunden, da hilft auch kein schönreden mehr weiter! Da ist alles ein bisschen verstrahlt, aber für die Gesundheit ist das nicht weiter gefährlich, so ein Müll, was die uns erzählen wollen!
Plutonium ist wohl mit das giftigste, was dort jetzt rumoxidiert und wenn das in den Pazifik gelangt, kann man sich ja ungefähr vorstellen, was das für die ganze Welt bedeutet. Die Fische nehmen es auf und es gelangt früher oder später in die Nahrungskette! Der Mensch zerstört systematisch seinen Lebensraum, alles im Namen der Profitgier, keine Katastrophe ändert was an der Denkweise der Verantwortlichen!
Und die Menschen dort, werden direkt ins Disaster geschickt! Ist es Strategie, um Panikhandlungen zu vermeiden oder gar Absicht? Wer weiß das schon!
 
Du hast vollkommen recht! Wohin sollen 35 Millionen Menschen umgesiedelt werden.
Ich würde welche aufnehmen. Und wenn ich das kann, dann könnten auch ähnliche und umfangreichere Maßnahmen auf der Ebene der Weltbevölkerung eingeleitet werden.

Geldspenden hilft allein nicht viel, wenn man sowieso verstrahlt wird. Diesen Menschen muss Asyl angeboten werden.
 
wie bitte soll das denn gehen? die strahlung ist also einfach so gesunken, oder wie?
Radioaktive Stoffe haben unterschiedliche Halbwertszeiten. Einige der ausgetretenen Stoffe zerfallen innerhalb von Minuten, andere innerhalb von Tagen, andere erst innerhalb von zigtausend Jahren.
Messungen können deswegen durchaus schwanken und Strahlungswerte nach einem AKW-Unfall durchaus wieder sinken (wenn es ja nun auch nicht von Dauer war).
 
Kleine Rechnung am Rande:

35 Millionen sind 1/200stel der Weltbevölkerung. Würde man diese proportional auf alle anderen Länder aufteilen, dann erhielte die Bundesrepublik bei 80 Millionen Einwohnern ca. 400 000 Japaner.

Wäre doch kein Problem! Wenn man bedenkt, was sich die Weltbevölkerung sonst so alles fürn Unsinn leistet.

Vielleicht täten uns die freundlichen und disziplinierten Japaner auch ganz gut.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben