Z
ziehvogel
Gast
Hallo ByK, ich habe mich vermutlich mißverständlich ausgedrückt.
Ich habe mich hier durch die paar Antworten gelesen und ich habe mich (früher) sehr intensiv mit religiösen Fragen (v.a. christlichen) auseinandergesetzt. Aufgefallen ist mir dabei immer wieder, daß "Gott" nach menschlichen Maßstäben beurteilt wird. Also: "WENN Gott uns erschaffen hat, warum hat er dann nicht..." - und es folgt dann irgend etwas, was dem Fragenden wichtig ist, wie Erbarmen, Nächstenliebe, Frieden, keine Krankheiten usw.
Irgendwann fragte ich mich: Warum sollte er? Wenn ein Gott die Welt und uns alle erschaffen hätte - warum sollte er uns gütig, ohne Krankheiten, friedfertig, gerechter als wir selbst es sind usw. gemacht haben? Und die Antwort, die mir dazu einfällt, ist immer dieselbe: weil WIR es uns so wünschen.
Irrelevant finde ich solche Fragen mittlerweile deshalb, weil sie so leicht ins "erpresserische" abgleiten. "WENN es dich gibt, dann mach doch bitte... - und dann werde ich jeden Tag beten oder an dich glauben oder jeden Tag Kerzen für dich anzünden" - kannst du dir einen Gott vorstellen, der auf solche Kuhhandel Wert legt?
Die Essenz des christlichen Glaubens (die 10 Gebote) findet man ähnlich in fast jeder Religion, sie sind vernünftig, weil sie im Wesentlichen das Zusammenleben vieler Menschen regeln und möglich machen.
Vernunft aber ist etwas, dem man aus freiem Willen und aus eigener Entscheidung folgen kann. Dazu braucht's keinen Gott.
WENN es einen Gott gibt, dann ist es "ihm" bisher nicht gelungen, sich bzw. seine Wünsche an die Menschen eindeutig zu erkennen zu geben, daß alle bereit sind, ihm zu folgen. Daraus folgt: es ist ihm egal - dann ist es auch egal, ob wir an ihn glauben. Oder: er ist nicht der allmächtige Schöpfer, den Gläubige gerne in ihm sehen wollen. In dem Fall wäre es ebenfalls egal, ob wir an ihn glauben.
Ich habe mich hier durch die paar Antworten gelesen und ich habe mich (früher) sehr intensiv mit religiösen Fragen (v.a. christlichen) auseinandergesetzt. Aufgefallen ist mir dabei immer wieder, daß "Gott" nach menschlichen Maßstäben beurteilt wird. Also: "WENN Gott uns erschaffen hat, warum hat er dann nicht..." - und es folgt dann irgend etwas, was dem Fragenden wichtig ist, wie Erbarmen, Nächstenliebe, Frieden, keine Krankheiten usw.
Irgendwann fragte ich mich: Warum sollte er? Wenn ein Gott die Welt und uns alle erschaffen hätte - warum sollte er uns gütig, ohne Krankheiten, friedfertig, gerechter als wir selbst es sind usw. gemacht haben? Und die Antwort, die mir dazu einfällt, ist immer dieselbe: weil WIR es uns so wünschen.
Irrelevant finde ich solche Fragen mittlerweile deshalb, weil sie so leicht ins "erpresserische" abgleiten. "WENN es dich gibt, dann mach doch bitte... - und dann werde ich jeden Tag beten oder an dich glauben oder jeden Tag Kerzen für dich anzünden" - kannst du dir einen Gott vorstellen, der auf solche Kuhhandel Wert legt?
Die Essenz des christlichen Glaubens (die 10 Gebote) findet man ähnlich in fast jeder Religion, sie sind vernünftig, weil sie im Wesentlichen das Zusammenleben vieler Menschen regeln und möglich machen.
Vernunft aber ist etwas, dem man aus freiem Willen und aus eigener Entscheidung folgen kann. Dazu braucht's keinen Gott.
WENN es einen Gott gibt, dann ist es "ihm" bisher nicht gelungen, sich bzw. seine Wünsche an die Menschen eindeutig zu erkennen zu geben, daß alle bereit sind, ihm zu folgen. Daraus folgt: es ist ihm egal - dann ist es auch egal, ob wir an ihn glauben. Oder: er ist nicht der allmächtige Schöpfer, den Gläubige gerne in ihm sehen wollen. In dem Fall wäre es ebenfalls egal, ob wir an ihn glauben.