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Der Fall Maddie - Warum ist sie so berühmt ?

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Danke. Ich habe das die ganze Zeit über auch so betrachtet.
Was ich aber hier noch anfügen will: ( Bei kurzer Gartenarbeit fällt einem einiges ein ) Ich habe jetzt realisiert, daß man es mütterlicherseits hier für möglich hält, daß man ein Kleinkind mit einem unglücklichen Schlag ins Jenseits befördern kann. Und das auch in der Aufregung möglich wäre. Nun gut, ich habe keine Erfahrung im Kinder totschlagen - aber die Frage um die es geht ist doch eine ganz andere. Nämlich: Wenn so ein Unglück passiert; ist es dann natürlich das man sein eigenes Kind vielelicht in einer Kühltruhe längere Zeit lagert und es anschließend möglicherweise im Meer versenkt? Einfach so, ohne ihm wenigstens ein ordentliches Grab zu geben?
Eigentlich ist sowas nur vorstellbar - siehe Bensmutze - bei einem vorher geplanten Verbrechen.

Ich kann mir auch noch vorstellen, dass jemand, dem sowas passiert (habe auch keine Erfahrung im Kindertotschlagen, aber eine große Portion Vorstellungskraft), dann in Panik versucht, das Verbrechen zu vertuschen, und wenn er damit dann einmal angefangen hat, weiß er nicht mehr, wie er wieder zurück soll. Aber so jemand verhält sich dann nervös, panisch, schreckhaft, sucht sicher nicht die Öffentlichkeit. Letzteres setzt, wie du selbst sagst, absolut berechnende Planung mit allen damit verbundenen Konsequenzen voraus. Ich weiß nicht, ob es kriminalgeschichtlich Fälle dieser Art gibt, wo die eigenen Eltern so berechnend planend ihr eigenes Kind getötet haben.

P.S.: Doch, da gab es mal einen Fall in USA, da erschoss eine Mutter ihre drei Kinder, um für den neuen Freund freizusein und schoss sich selbst noch an, um es wie einen Überfall aussehen zu lassen. Sie verstrickte sich dann aber schnell in Widersprüche.
 
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Aktuelle News: Verlieren Eltern das Sorgerecht für die Zwillinge?

Man weiß wirklich nicht mehr, was Fakten sind und was sich irgendwelche sensationsgeilen Reporter aus den Fingern saugen, die Medien überschlagen sich minütlich...

Quelle:
http://www.rp-online.de/public/article/aktuelles/panorama/deutschland/478710

Verlieren Eltern das Sorgerecht für die Zwillinge?

Rothley/England (RPO). Der Fall der verschwundenen Madeleine liegt nun offenbar in den Händen der portugiesischen Staatsanwaltschaft. Die Polizei soll dem britischen Sender Sky News zufolge die meisten Ermittlungsunterlagen der Anklagebehörde in Portimao an der Algarve übergeben haben.

Laut einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" sollen die Eltern von Maddie das Sorgerecht für die zweijährigen Zwillinge verlieren - Sozialarbeiter wollen prüfen, ob die Kinder gefährdet sind. Dieses Vorgehen sei eine eine Standardmaßnahme, nachdem die McCanns offiziell zu Verdächtigen erklärt worden waren.
Die McCanns haben derweil erneut ihre Unschuld beteuert. Er und seine Frau Kate seien "zu 100 Prozent" von der Unschuld des jeweils anderen überzeugt, schrieb Gerry McCann am Dienstag in seinem ersten Weblog-Eintrag seit Tagen. "Sobald sämtliche Fakten vorliegen, werden wir in der Lage sein zu zeigen, dass wir bei der Entführung von Madeleine absolut keine Rolle gespielt haben".
Laut britischen Medien erwägen die McCanns, für ihre Verteidigung Mittel des Spendenfonds einzusetzen, den sie für die Suche nach ihrer Tochter eingerichtet hatten.
Nachdem das Ehepaar zu "Verdächtigen" erklärt wurde, beschlossen sie, nach Großbritannien zurückzukehren. Am Montagabend schloss ein Polizeisprecher zunächst aus, dass Gerry und Kate McCann in Untersuchungshaft kommen könnten. Die Kriminalpolizei wollte am Dienstag ihren Ermittlungsbericht der Staatsanwaltschaft übergeben, die dann entscheiden muss, ob sie die Eltern formell beschuldigen wird.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen unter anderem Blutspuren, die rund drei Wochen nach dem mysteriösen Verschwinden Maddies aus der Ferienwohnung der Familie an der Algarveküste im Kofferraum von deren Leihwagen entdeckt wurden. Laut der portugiesischen Presse entsprechen sie "zu 80 Prozent" dem genetischen Profil des kleinen Mädchens.



Zuvor hatte ein Polizeisprecher britische Zeitungsberichte zurückgewiesen, wonach die Spuren hundertprozentig Maddies DNA entsprächen. Die Spuren ließen sich nicht eindeutig zuordnen, sagte der Chef der Kriminalpolizei, Alipio Ribeiro, am Montagabend im Fernsehsender RTP: "Keines der Untersuchungsergebnisse erlaubt es, mit Sicherheit zu sagen, dass es das Blut von x oder y ist", sagte Ribeiro.



Nach Angaben der britischen und portugiesischen Medien verfolgt die Polizei die These, das Ärztepaar könnte seine kleine Tochter versehentlich getötet und die Leiche später beseitigt haben, um den Tod zu vertuschen. Die Leiche könnten die McCanns demnach in dem Leihwagen transportiert haben, den sie erst 25 Tage nach Maddies Verschwinden angemietet hatten. Die spektakuläre Suchkampagne hätten sie eingeleitet, um von dem eigentlichen Geschehen abzulenken.



Wie die britischen Medien am Dienstag unter Berufung auf einen Freund berichteten, prüfen die Verwalter des Spendenfonds, ob ein Teil eingegangenen Millionenspenden für die Anwaltskosten der McCanns verwendet werden könnte. Nach Auffassung des britischen Rechtsexperten Julian Young ist dies jedoch nicht möglich. Das Geld sei für die Suche nach Madeleine da und nicht, um den rechtlichen Beistand der Eltern zu finanzieren, sagte er der Zeitung "The Sun".
 
Na ja, vielleicht sollte man sich diese Woche mal eine "Neue Post" oder die Bunte kaufen. Da wird das so munter zugehen wie hier.

Außerdem - ich habs schon mal erwähnt - liegen da bis ins Deutsche möglicherweise mehrere Übersetzungen dazwischen.
 
Man muss sich selbst rausfiltern, was glaubwürdig ist und was nicht - für mich ist alles, was nicht durch Fakten belegt wird, reine Spekulation, und davon gibt es in so einem vielbeachteten Fall mehr als genug, schließlich steigert jede neue sensationslüsterne Schlagzeile die Auflage. Übersetzungstechnische "Freiheiten" tragen ihr übriges bei.

In einer aktuellen Schlagzeile wird sich jetzt sogar das Maul zerrissen, Kate McCann sei hysterisch und aggressiv, irgendwelche Touristen melden sich jetzt plötzlich zu Wort, sie habe in der Ferienanlage Maddie angebrüllt und die Kleine habe nach ihrem Papa geschrien... Au Mann, im Nachhinein kann man in sowas immer was reininterpretieren, welches Kind ruft nicht nach dem anderen Elternteil, wenn es bei dem einen seinen Willen nicht durchkriegt... Langsam wird's echt zur Hexenjagd, für viele Menschen reicht allein schon ein Verdacht auf, um direkt Lynchgelüste zu wecken!
 
Es kann in seltenen Fällen tödlich enden, muss aber nicht.
Das du in das Schema fällst, habe ich schon lange geahnt. Wie gesagt, kein Vorwurf.

Lucia, leider enden solche Fälle meistens tödlich - denn was soll auf Dauer der Täter mit seinem Opfer - wenn das "Spielzeug kaputt ist, wird es entsorgt" - ein längeres verstecken birgt immer die Gefahr, entdeckt zu werden.
 
Also Frau Erfurt, jetzt aber wirklich. Lies Dir doch zuerst durch um was es geht, ehe Du losplapperst.
Es ging darum, daß man unglücklicherweise ein Kind mit einem Schlag o.ä. so treffen kann, daß es tatsächlich tot ist.
Und was schreibst Du dazu? Da passt ja nun wirklich gar nichts mehr zusammen.
 
Also Frau Erfurt, jetzt aber wirklich. Lies Dir doch zuerst durch um was es geht, ehe Du losplapperst.
Es ging darum, daß man unglücklicherweise ein Kind mit einem Schlag o.ä. so treffen kann, daß es tatsächlich tot ist.
Und was schreibst Du dazu? Da passt ja nun wirklich gar nichts mehr zusammen.


dann habe ich wohl den falschen Thread erwischt - Danke, Herr Frankreich
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat irgendjemand gestern "Kerner" geschaut?

Das ist alles tragisch ...aber wie hieß es auch gestern bei Kerner.
Im Zweifel für den Angeklagten und ohne Beweise und Leiche ist derjenige oder diejenige unschuldig. Auch um den Fall Pascal ging es gestern.
Wird eigentlich noch ernsthaft nach beiden gesucht?
 
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Ich glaube schon. Das wird nur nicht bundesweit bekannt. Ich höre aber hier im Saarländischen Rundfunk des öfteren - übers Jahr verteilt - das in Baggerseen ( auch in Frankreich ) Suchaktionen gemacht werden.
Und bei Maddie ist es eh klar. Die Portugiesen wollen das schon gerne beweisen. Und - ich glaube es war bei Kerner - hat man mir recht gegeben mit meiner Ansicht, daß die Eltern bzw. Angehörigen immer zuerst zu den "Verdächtigen" gehören und untersucht werden.
 
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