"Früher wurden sie wie kleine Erwachsene behandelt und das sind sie definitiv nicht!"
Wie lise bereits geschrieben hat: genau dies ist heute das Problem. Allmählich ändert sich dies - glücklicherweise - wieder etwas, aber die "70er-total-liberalen-Kinder-sind-Götter-und-dürfen-alles" Erziehung war der totale Fehlschlag.
Natürlich sollten wir niemals zurückkehren zu den Erziehungsmethoden a la schlagen, einsperren, etc., aber dieses "zuerst das Kind und lange danach mal die Eltern" muss sich wieder verändern.
Denn das so viele Jugendliche so total lebensunfähig sind und sich einfach übrehaupt nicht in die Gesellschaft eingliedern können, rührt exakt von dort her. Während ihrer ganzen Kindheit mussten sie nicht ein einziges Mal untendurch, gabs Schwierigkeiten reagierte man partout mit Verständnis und psychologischem Erklärungsgefasel - und wenn es dann irgendwann darum ging, sich in die Arbeitswelt einzufügen und auf eigenen Beinen zu stehen, kommts zum totalen Eklat.
Kinder müssen wieder lernen, Autoritätspersonen anzuerkennen - und dazu sollten auch die Eltern gehören.
Und es sollte nicht so sein, dass das ganze Leben der Eltern komplett auf die Kinder ausgerichtet ist, ja bestimmt wird.
Denn dies hift im Endeffekt niemandem - und schon gar nicht dem Kind.
Schönes Beispiel diese Krippendisskusion: Schätzchen muss bei Mama bleiben, weil es sonst Schaden nehmen könnte. Und Mama ist eine ganz, ganz böse und schlechte Mutter, wenn es ihr Kind in die Krippe geht.
Zucht und Ordnung - das tönt hart, aber ich bin definitiv für einen Rückgang zu den alten Werten, selbstverständlich zeitgerecht umgesetzt.
Denn wie sich die "Generation Golf" heute schlägt, sieht man ja jeden Tag.
Viele Grüsse,
der Drill Instruktor 🙂