Ausnahmsweise
Sehr aktives Mitglied
Und ja, sorry, vielleicht stecke ich auch in einer "Identitätskrise". Habe zuletzt von Leuten gelesen, die zwar schon lange in Deutschland leben oder hier geboren sind, und die wissen gar nicht, wer sie überhaupt sind. In meinem Falle, bin ich ein Deutscher oder ein Taiwaner?
Findest du, man müsse sich mit dem Land identifizieren, in welchem man mehr oder weniger zufällig lebt?
Ist es nötig, sich einem Geburtsland zugehörig zu fühlen?
Weshalb sollte es ein entweder-oder geben mssen?
Warum sich nicht - wie in deinem Fall - zwei Ländern zugehörig fühlen?
Oder mehr?
Oder der Erde, der Welt?
Denn zu der gehört jeder.
Wirft nicht gerade diese gedankliche Abtrennung, ein entweder-oder, Schwierigkeiten auf?
Sollte es nicht gengen, sich anzupassen, einzufügen, wo man lebt? Und dabei seine anderen Facetten einzubringen?
Das ließe sich fortführen, leider bin ich aber wach und die Realität schlägt mir ins Gesicht.
Der Mensch scheint mir nicht für ein friedliches Miteinander gemacht.