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Hallo
Wenn ich richtig verstanden habe, willst du doch nichts von deinem besten Freund. Also wenn ich nichts von einem Mann will und er mich bedrängt oder irgendwie sich mir annähert, dann ekele ich mich auch vor ihm.
Ich denke man ist leicht übergefragt bei dir, weilman nichts von deiner Vergangenheit kennt.
Berührungsängste, Hemmungen im Umgang mit dem anderen Geschlecht, stammen meistens von einer schweren Beziehung mit dem Vater.
Vorbilder für Zärtlichkeiten sind in erster Linie die Eltern. Haben die denn sich geküsst, umarmt, wurden Zärtlichkeiten auch dir gegenüber gezeigt?
Wenn es nicht angelernt ist, dann kann das mit einer Enttäuschung bezüglich dem Vater zusammenhängen. Hat er sich was zu Schulde kommen lassen dir oder deiner Mutter gegenüber? Hat er die Familie verlassen, die Scheidung verlangt usw?
Eine andere Ursache kann in dem Vertrauensproblem mit deinem besten Freund liegen. Ist er in dir verliebt? Hat er deine Vertrauensbasis zu Männer gestört?
War dieser Ekel auch ein Hauptproblem in den früheren Beziehungen? Wenn es öfters ein Thema war, lohnt es sich dem nachzugehen. Das Buch Smply Love Strategy, Katja Sundermeier zeigt auf, dass es unbewusste Verletzungen in die Kindheit gab, die unser Bewusstsein noch nicht vergessen hat oder es zu sehr als Erwachsener verdrängt hat, sodass es sich umso deutlicher zeigt.
Erst wenn man sich diesen Verletzungen widmet, statt sich immer nur abzulenken, es verdrängen usw. erst dann wird es ruhen.
Hallo Juno28,
nein ich will nichts mehr von meinem Besten Freund, - nicht mehr.
Vor ein paar Jahren wahr ich unsterblich in ihn verguckt, doch da kannten wir uns noch nicht so sehr wie heute.
Wir waren flüchtige Bekannte, aber ich fühlte mich unglaublich zu ihm hingezogen. Er ist bis heute kein 100%tiger Frauenschwarm, aber bestimmte Dinge an ihm, lassten ihn mich damals einfach lieben.Sein Lächeln, seine Art wenn er bestimmte Sachen tut, seine Augen usw.
All das mag ich auch heute noch an ihm, nur dass ich nicht mehr diese "Liebes"gefühöe für ihn hege.
Angezogen fühle ich mich noch immer, was auch damit zutun hat, dass ich heute alles über ihn weiß.
Und über eine schwere Beziehung zu meinem Vater kann ich nicht wirklich was sagen.
Ich habe keine Vergleiche um behaupten zu können, dass er mich anders behandelte als andere Kinder das von ihrem Vater wurden.
Ich kann nur sagen, dass mein Vater nie Gefühle vor anderen zeigt(was ich bis heute auch nicht tue), was vorallem seit 5 Jahren so ist, denn er und meiner Mutter wissen dass die Ehe zuende ist.Für sie jedenfalls.. und ich weiß es auch.
Und oft saß ich auch weinend zuhause einfach weil ich mir DENKEN konnte, wie es meinem Vater dabei geht, sie zu lieben aber ihr das nicht mehr zeigen zu "dürfen", weil diese Gefühle eh abgelehnt werden würden.
"Kuschelige Rangeleien" in einer Vaterbeziehung gab es nicht und wurde auch damals nie nach meinen Zeugnissen, danach wie mein Tag verlief, oder desgleichen gefragt.
Er könnte mir bis heute nicht sagen, was damals/heute meine Hobbies sind. Er könnte maximal 2 Namen meiner Freunde/innen aufzählen. Alles in einem muss ich gestehen, dass ich meinen Vater mehr als "Mitbewohner" sehe, der eine hilft dem anderen. Materiell gesehen jedoch ..
Wenn er mich dann mal NACH JAHREN in dem Arm nimmt, oder Schatz zu mir sagt, nehm ich das nicht genauso hin, als würde es von meiner Mutter kommen.
Er hat noch eine ältere Tochter aus seine früheren Ehe, damals GLAUBE ich gedacht zu haben, dass er diese bevorzuge. Dies würde ich aber heute nicht mehr unterschreiben, da sich die beiden Jahre nicht gesehen haben und keinen Kontakt außer zu Weihnachten und Geburtstag halten.
Von "Eifersucht" kann also lange nicht mehr die Rede sein.(oder?)
Ich kenne es aber einfach nicht anders. Ich bin damals so aufgewachsen und für mich war es dadurch normal.
Ich konnte also nichts vermissen, da ich diese Bindung zu meinem Vater nie hatte.
Und um deine letzte Frage kurz zu beantworten..
nein in früheren Beziehungen war es nicht so.
Doch wenn ich mich genau dran erinner, fällt mir ein dass ich damals einfach ein wenig schüchterner gewesen bin, die Sachen sehr langsam angegangen bin.
Und das tue ich auch heute noch. Nur um 20 mal mehr (langsam)