Nicht-verwestlichter Buddhismus hat kein Missionarsbedürfnis. Buddha hatte es auch nicht. Es geht um Erleuchtung und den Weg ins Nirwana. Das was er schreibt finde ich interessant, genauso wie das, was Sir Peter Ustinov schrieb in seinen Büchern oder was in der Bibel steht. Aber ohne Mönch zu sein und radikalen tibetanischen Buddhismus mit Meditation auszuüben kann man vieles einfach nicht anwenden. Oder funktioniert etwa im normalen Leben: "Wenn dich einer auf die linke Backe schlägt, so halte ihm auch die andere hin..."? Oder: Sei freundlich zur Erde - Autofahren, Essen in Wegwerfbehältern, Strom, Heizung, Fisch und Fleisch essen... hmmm, klappt nicht. Ein geistiges Leben ist nur im Kloster möglich, in Abgeschiedenheit.