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  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    21
  • Umfrage geschlossen .
Hallo und Willkommen im Forum Sardenkatse,

Du hast du über 100 Seiten echt gelesen 😱

Du hast recht, mir könnte das, was mir mit Barbara/Christina/wie sie auch immer heißen mag passiert ist nochmal passieren, weil ich der nächsten die selbe Chance geben würde. Aber ich gehe da besser auf Abstand, das sollte auch mir klar sein...
Das beste wäre, wenn ich es auf ein Minimum einschrenken würde (zB ein mal im Monat oder alle 3 wochen wäre das für mich)
Aber ich bezweifel ernsthaft, das ich das machen/durchhalten werde.
Der Druck nach... ich weiß nicht recht was...
Dem gefühl in den Armen einer Frau zu liegen und umgekehrt, den geruch von ihr noch einige zeit später in der Nase und auf er Haut zu haben...

Wegen Frustration:
Es ist nicht so, das es nichts ist, weil es beim ersten mal nicht klappt.
Es war hier auch nicht das erste mal, das ich auf einer Singe-Seite angemeldet war.
Ich habe auch mehr als einmal Kontaktanzeigen zB in der Zeitung aufgegeben.
Was war?
Ich bin wieder mal Seifenblasen hinterher gelaufen, die zerplatzt sind als ich dicht bei ihnen war.
welch Energieverschwendung.
da verschwende ich doch lieber die Energie in eine Richtung, die mir Spaß macht...

Ich bin einerseits hoffnungslos, andererseits voller Hoffnung, ja evtl sogar blind vor Hoffnung, wenn ich was sehe, das es wert sein könnte und dann dementsprechend enttäuscht.
von 0 auf 100 und dann wieder auf 0.
oder in den Rückwärtsgang.


Hab ein buch gekauft mit dem Titel "Soziale Kompetenz kann man lernen".
Hab es zur hälfte durchgelesen.
so ziemlich alles und mehr hab ich durch meinen Job gelernt - aber im job ist ja alles anders...

Generell lieber klinik als selbsthilfegruppe.
irgendetwas in mir weigert sich extrem dagegen es beim doc anzusprechen.
ich weiß nicht was es ist, nur was es nicht ist:
Angst weggesperrt zu werden, oder unter Drogen ruhig gestellt zu werden oder ähnliches,
Scham davor es zu machen

evlt ist es die Angst vor der Reaktion meines Vaters, das er rumschreit, was das soll, das es mir doch gut geht, ich genug geld bekomme, nichts für essen/trinken/wohnung/auto&Benzin etc zu zahlen hätte, laufend Fehler mache und doch eh nur vorm PC rumsitze und spiele oder pornos schaue blablabla

Das einzige, das halbwegs akzeptabel wäre wäre eine Zwangseinweisung oder sowas. Am besten mit einem vorher erkennbaren Warnsignal wie einem Selbsmordversuch.. (ich glaub das hatten wir schon mal in einem anderem thread)
Früher habe ich gehofft mal während der Arbeit einfach zusammen zu klappen..
etwas in der art wäre praktisch...

Bist echt nicht die erste, die mir schreibt, das ich in eine klinik gehen soll.

vielleicht ist was von den oben genannten dingen dazu nötig....
 
Hallo KoKe,

vielen Dank für die nette Begrüßung. 🙂

Naja nicht ganz, ab einem gewissen Punkt habe ich nur noch die Antworten gelesen, in denen Neues über deine Situation stand. 😀 Alles andere wäre mir zu anstrengend geworden, aber es hat mich interessiert, wie es mit dir weiter geht.

"Du hast recht, mir könnte das, was mir mit Barbara/Christina/wie sie auch immer heißen mag passiert ist nochmal passieren, weil ich der nächsten die selbe Chance geben würde."

Aus diesem Grund ist deine Idee mit „einmal im Monat“ keine Lösung dieses Problems. Denn die Gefahr, dass du dich wieder in etwas hineinsteigerst – ich nenne es mal so – ist dadurch nicht weniger vorhanden.

"Aber ich bezweifel ernsthaft, das ich das machen/durchhalten werde.
Der Druck nach... ich weiß nicht recht was...
Dem gefühl in den Armen einer Frau zu liegen und umgekehrt, den geruch von ihr noch einige zeit später in der Nase und auf er Haut zu haben..."


Dein Bedürfnis nach Nähe ist nachvollziehbar, das liegt in der Natur des Menschen. Wir sind nun mal „Rudeltiere“, die Liebe und Geborgenheit brauchen. Bei dir ist dieses Bedürfnis offensichtlich dermaßen dringlich, dass du bereit bist für diese trügerische Nähe zu bezahlen. Aufgrund deiner Schilderungen habe ich leider auch meine Zweifel, dass du in der Lage bist ganz darauf zu verzichten und du bist der einzige, der sich da „rausziehen“ und aktiv werden kann – aber das weißt du selbst.

"... wenn ich was sehe, das es wert sein könnte und dann dementsprechend enttäuscht. von 0 auf 100 und dann wieder auf 0 ..."

Genau das meinte ich mit niedriger Frustrationstoleranzschwelle.

"Generell lieber klinik als selbsthilfegruppe.
irgendetwas in mir weigert sich extrem dagegen es beim doc anzusprechen.
ich weiß nicht was es ist, nur was es nicht ist:
Angst weggesperrt zu werden, oder unter Drogen ruhig gestellt zu werden oder ähnliches,
Scham davor es zu machen"


Lieber KoKe, ich kann deine Ängste und deine Scham ja durchaus nachvollziehen, aber es gibt nichts, wofür du dich schämen musst. Du hast eine psychische Erkrankung, die es m. E. nach nicht nur medikamentös (Venlafaxin, wenn ich mich recht erinnere) zu behandeln gilt. Was du brauchst ist eine Therapie und ich halte einen Aufenthalt in einer psychosomatischen Klinik für durchaus sinnvoll, wenn nicht sogar für dringlich.

"evlt ist es die Angst vor der Reaktion meines Vaters, das er rumschreit, was das soll, das es mir doch gut geht, ich genug geld bekomme, nichts für essen/trinken/wohnung/auto&Benzin etc zu zahlen hätte, laufend Fehler mache und doch eh nur vorm PC rumsitze und spiele oder pornos schaue blablabla"


Auch diese Angst kann ich verstehen, aber da liegt es nun an dir dich vor deinem Vater gerade zu machen – ich sage nicht, dass das einfach ist! Du bist nicht mehr der kleine Junge, den er runter machen kann. Mach dir das bewusst. Du bist 30 und in der Lage selbst zu entscheiden, was du brauchst und „gut“ geht es dir nicht, oder würdest du deinen Zustand selbst so beschreiben?

"Das einzige, das halbwegs akzeptabel wäre wäre eine Zwangseinweisung oder sowas. Am besten mit einem vorher erkennbaren Warnsignal wie einem Selbsmordversuch.. (ich glaub das hatten wir schon mal in einem anderem thread)"

Dann passiert eigentlich genau das, was du vermeiden möchtest, nämlich „weggesperrt und ruhig gestellt“ zu werden.
😕 Denn ein Selbstmordversuch führt dazu, dass du erstmal in die geschlossene Abteilung der Psychiatrie kommst und Beruhigungsmittel gegeben werden. Dort gehörst du m. E. aber nicht hin, deshalb meine Empfehlung einer psychosomatischen Klinik (intensive Psycho-/Verhaltenstherapie) und nicht Psychiatrie (in erster Linie medikamentöse Einstellung und „Aufbewahrung“).

"vielleicht ist was von den oben genannten dingen dazu nötig...."

Ich denke nicht, dass ein Selbstmordversuch der richtige Weg ist. Du musst „einfach“ den Mut aufbringen dich vor deinen Vater zu stellen und zu sagen. Ich erwarte nicht, dass du es verstehst, aber ich bin psychisch krank und erwarte von dir dass du diese Tatsache akzeptierst und dich damit arrangierst, dass ich mich in Kürze in eine stationäre Therapie begebe, damit es mir wieder besser geht. Das kann ja auch nur in deinem Interesse sein, schließlich bin ich dein Sohn.

KoKe, scheue dich nicht das Gespräch mit deinem Psychiater zu suchen und ihn um Unterstützung hinsichtlich eines Aufenthalts in einer psychosomatischen Klinik zu bitten. Wenn du fragen bezüglich der Vorraussetzungen für den Aufenthalt dort hast, kannst du dich zusätzlich auch mit einer Klinik in Verbindung setzen und / oder auf der Homepage einer entsprechenden Klinik (wie z.B. diese hier: http://www.schoen-kliniken.de/ptp/kkh/ros/depression/anmeldung/) informieren.

Liebe Grüße

Sardenkatse
 
Du hast was überlesen glaube ich.
ich habe _nicht_ angst vor aufbewahrung oder ähnlichem bei einem stationären aufenthalt.
kenn selber genug leute, die da waren, und auch welche die abgebrochen haben und vorzeitig heim sind...

und ja, ich steigere mich gern in dinge hinein und bin dementsprechend enttäuscht, wenn nix draus wird.

ich weiß, es ist schwer zu verstehen, aber eines war bei uns hier schon mein leben lang so:
1. Arbeit/Hotel
2. Ruf
3. Nix
4. Gesundheit (körperlich soweit, das 1. klappt)
5. Nix
6. Soziales Zeugs und seelisches.

ich habe keinen blassen schimmer wie 1. laufen soll wenn ich länger als 2,5 Tage nicht da bin.
Wobei mir jetzt schon langsam wirklich der Kragen platzt und ich aggresiv werde, was normal absolut nicht meine art ist:
Seit dem mein Vater am Dienstag Tischtennis spielen geht hab ich ja anstelle von nem freien Tag in der Woche 2x nur am abend "ein oder zwei Stunden" aus denen dann halt 4 oder 5 werden.
Und dann werd ich vollgemeckert, das ich nicht da bin, wenn was anfällt, das nur ich mache wie was mit den Buchunsseiten da.

Werde gerufen, wenn in irgendeiner Exceltabelle was nicht stimmt zB oder mit den Kreditkartenabrechnungen

Außer wenn ich im Koma lieg erscheint mir das inakzeptabel wenn ich das nicht machen kann.

Gutes Beispiel:
Als mir die Weißheitszähne gezogen worden sind war es klar für mich, ich geh um 8 uhr zum arzt und um 10 uhr fang ich zu arbeiten an.
Darmspiegelung das selbe.

PS:
Hab mir ne App runter geladen, wo man Leute aus der Umgebung sehen kann und die anschreiben kann.
Da gibt es einen knopf "Leider kein interesse", was ja eigentlich super ist, dann weiß man wo man dran ist, aber irgendwie drücken alle, die ich bisher angeschrieben habe da drauf.

Wenn das nicht deprimierend ist, dann weiß ich auch nciht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ups! 😱 Tatsächlich, das „nicht“ ist mir durch die Lappen gegangen. Sorry, „streich“ den Absatz gedanklich bitte.

"und ja, ich steigere mich gern in dinge hinein und bin dementsprechend enttäuscht, wenn nix draus wird."


Ich weiß, aber willst du daran arbeiten, das zu ändern?

"ich weiß, es ist schwer zu verstehen, aber eines war bei uns hier schon mein leben lang so …"

Bis auf den Fakt, dass wahrscheinlich u. a. diese Einstellung (1. – 6.) zu deinem Zustand beigetragen hat, ist es ohne jegliche Relevanz wie es bei euch bisher gelaufen ist. * Du willst doch etwas ändern, oder nicht?

Nur du kannst den "Stein" ins rollen bringen. Du entscheidest über dein Leben und deine Gesundheit. Du bist erwachsen und trägst die Verantwortung dafür. Es liegt also in deiner Hand deine Bedürfnisse / Ziele durchzusetzen – auch wenn es verdammt schwer ist, das weiß ich aus eigener Erfahrung, das kannst du mir glauben. Du hast das Recht dich um deine Gesundheit zu kümmern, dich krank schreiben zu lassen, eine stationäre Therapie zu machen. Du hast das Recht für dich selbst zu sorgen und dafür einzustehen, egal was dein Vater davon hält.


"PS: Hab mir ne App runter geladen, wo man Leute aus der Umgebung sehen kann und die anschreiben kann ..."

Das ist in der Tat deprimierend. Was ist das für eine App? Sagt mir nichts. Kennst du die Leute persönlich? Wenn ja, wie gut kennst du sie? Was machst du hier anders, als beim Kontakt mit diesen Menschen? Was könnte es für Gründe dafür geben, dass sie dich ablehnen? Ich finde, hier kommst du sympathisch rüber, deshalb verstehe ich das nicht ganz.

KoKe, bitte bitte bitte setz dich durch, steh für deine Rechte ein - du kannst das! - und lass dich auf eine stationäre Therapie ein. Das kann so nicht weitergehen, dass musst du doch auch einsehen. 🙁

* Deshalb übrigens mein (vorangegangener) Rat dich von deinem Elternhaus zu lösen. Offenbar läuft hier was ganz entsetzlich schief!
 
Bis auf den Fakt, dass wahrscheinlich u. a. diese Einstellung (1. – 6.) zu deinem Zustand beigetragen hat, ist es ohne jegliche Relevanz wie es bei euch bisher gelaufen ist
Ja, so ist es bis jetzt.
ich wollte nur aufzeigen, warum es mir so schwer fällt da was zu machen.


Es funktionert sicher nicht, das ich es auf 2 mal im monat einschränke mit den Huren..

war am Dienstag Nacht ja und verspüre jetzt schon wieder den Druck.
Heute hat eine gearbeitet, die mir sehr gefällt.
wenn ich sie anschaue blutet mein Herz.

ist grad alles zu viel irgendwie.

hoffe wieder, das dier erwähnte zusammenbruch kommt, glaub es aber nicht so richtig..
 
Lieber KoKe,

du gehst auf manches, was ich geschrieben habe, nicht ein und alles was mir zu deiner Situation an Ratschlägen eingefallen ist, habe ich dir geschrieben. Meine "Weißheiten" sind erschöpft und ich weiß nicht, was ich dir noch sagen soll.

Wie gesagt, du bist der Einzige, der an deiner Situation etwas ändern kann oder auch nicht. Die Entscheidung liegt bei dir.

Lieben Gruß

Sardenkatse
 
"...evlt ist es die Angst vor der Reaktion meines Vaters, das er rumschreit"

Zitat Ende.

Ich denke, dies ist der Kern des Problems.
 
ok..

hab kurz nachdem ich hier gejammert hab gefangen.
mir ist Ascona klar, das ich der einzige bin, der was an meiner situation ändern kann und ich hoffe, das ich am Montag morgen es über die Lippen bringe und in der thera ansprechen kann mit der stationären thera.

ist in mehrfacher Hinsicht positiv:

zum einen sieht auch mein Vater, das es einen Grund hat, warum ich zum Psychiater geh, ich sehe, das das Geschäft auch wenn ich nicht da bin läuft (auch wenn ich net so recht weiß wie..) und natürlich "die geballte Ladung " statt dem was ich jetzt hab/mache..

Sitz grad im wagen im Gewerbegebiet. um mich gegründet ca 6 Puff.
will noch nicht heim...

geh da aber auch nirgends hin.
hoff/denk ich
 

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