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Depressionen durch Arbeit und soziale probleme

N

Nobody...

Gast
Leider habe ich momentan mehrere Probleme die mich in eine ziemliche Depression fallen lassen..

Zu nächst habe ich ein paar Probleme in meinem Geschäft mit meiner Ausbildung..
Ich habe schon eine Abmahnung bekommen, diese war aber ein dummer Fehler...

Ich habe mich mit meiner Ausbilderin nicht sehr gut verstanden und wir haben nur aneinander vorbei geredet irgendwann meldete sie es als ich bin nicht willig ihren Arbeitsunterweissungen zu folgen..

Naja ok dann habe ich durch starke krankheitliche Probleme noch 2 Bewertungen zu holen welche ich noch immer nicht dazu kam... Mein Chef hat mir nun eine Nachricht geschrieben ich solle dies doch bitte erledigen.
Klar werde ich tun nur habe ich nun Angst das es wieder so schlecht gegen mich ausgelegt wird und ich vielleicht gekündigt werde.

Ein weiteres Problem ist ich habe momentan viele Todesfälle in meinem Familienumkreis erlebt innerhalb eines halben Jahres sind in meiner Familie 5 Leute gestorben... Mein Vater ist seit kurzem auch krank geworden und hat eine erhöhte Gefahr auf einen Schlaganfall und könnte auch sterben...

Ich weiß nicht mehr wo mir der Kopf steht ich habe angefangen mir mit Alkohol die Probleme weg zu saufen... Was kein Stück gelingt und eigentlich echt dumm ist... Aber ich weiß einfach nicht mehr weiter... Am liebsten würde ich verschwinden und hier alles hinter mir lassen, denn ich zerbreche Tag für Tag mehr an allem hier...


Ich weiß nicht mit wem ich reden kann, weil ich ein sehr verschlossener Mensch bin...
Aber ich komme alleine nicht mehr so wirklich damit klar.. Und hab gehofft ich könnte vielleicht hier meinen Kummer ein wenig verlieren...
 

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Werner

Sehr aktives Mitglied
Hallo Gast Nobody,
Probleme und damit zusammenhängenden
Kummer verliert man am Einfachsten dadurch,
dass man sie löst bzw. sich um deren Lösung
bemüht.

Sicher kannst du einen Teil von dem, was du
schilderst, nicht "lösen" (Krankheit, Tod), aber
du weißt ja selbst, wo du Einfluss hast und
etwas tun kannst.

Es ist also deine Entscheidung, dich gehen zu
lassen oder dir Ziele zu setzen und deine Kraft
darauf zu konzentrieren, die notwendigen
Schritte zu gehen.

Dafür wünsche ich dir genügen Mut und dann
auch den verdienten Erfolg!
Werner
 
M

Mr. Pinguin

Gast
Hallo,

5 Familienmitglieder sind innerhab so kurzer Zeit verstorben und dazu kommt noch die Krankheit des Vaters. Ich kann mir vorstellen, dass das ziemlich heftig ist und einen niederschlägt und man dann nicht mehr so den Kopf hat für andere Sachen. Zudem hängt das weitere Schicksal von den Bewertungen von irgendwelchen Leuten ab, die vielleicht die Arbeit bewerten können, aber nicht die Umstände, in denen man sich momentan bewegt. Kein Wunder, dass man nach einem Ausweg für seinen Kummer und seine Sorgen sucht. Aber sich regelmäßig betrinken ist hierbei eine denkbar schlechte Lösung. Halt zu finden bei anderen Menschen, die einen auffangen (und nicht noch mehr Druck machen), finde ich bei sowas sehr wichtig. Arbeit als Identitätsstiftung finde ich sowieso überbewertet. Es gibt noch andere Sachen im Leben. Was nicht heißen soll, dass man sich keine Mühe geben soll. Aber für alles muss es einen Raum geben. Alles Gute noch.
 
G

Gast

Gast
Wenn du Fehler machst ( was du darfst ) nicht als Versagen der andern sehen.
Das sind nur Reaktionen auf dein tun.
Unser dasein hängt nicht immer von den andren Menschen ab, nur zum Teil.
Gibst du die Verantwortung für dein Leben an andre ab, die tragen die Schuld , weil die sterben?
Kommt es zu solchem Verhalten bei dir.
Was kannst du ändern, die Vergangenheit ?
Lerne Fehler nicht nur als Versagen zu sehen, sondern als Chance daraus zu lernen, es besser zu machen in der Zukunft.
Schicksalsschläge lassen sich ertragen – sie kommen von außen, sind zufällig.
Aber durch eigene Schuld leiden – das ist der Stachel des Lebens.
Den größten Fehler, den man im Leben machen kann, ist immer Angst zu haben, einen Fehler zu machen.
 
A

#AE

Gast
Ich kann Mr. Pinguin nur zustimmen. Du brauchst unbedingt Halt und Unterstützung durch andere! Vielleicht doch der eine oder andere gute Freund?

Öffne dich auf jeden Fall weiter, behalte nicht den ganzen Kummer und die Sorgen für dich allein. Dich hier zu öffnen, zeugt bereits von Mut!

Ich habe schon einige Male die Erfahrung gemacht, dass, wenn man offen und ehrlich zu seinen Gefühlen steht, und sich auch ganz offen eingesteht, dass man Hilfe braucht, es Menschen gibt, die einen ernst nehmen und ihre Unterstützung anbieten. Allein die Gewissheit, da ist jemand da, ich bin nicht allein, das macht so unendlich viel aus!

Auch die anderen können nicht alle ihre Probleme alleine lösen! Du hast ja bereits erkannt, dass du alleine nicht weiterkommst.

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Kraft für deine Situation und dass du die passende Unterstützung findest!

Viele Grüße
 

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