Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Depression

G

Gast

Gast
Ich leide schon seit ca. 3 Jahren an Depressionen, was unteranderem an der Trennung meiner Eltern liegt, gehe aber auch regelmäßig zum Psychologen deswegen. Dennoch fühle ich mich immer noch schrecklich und muss mich jeden morgen dazu zwingen, aufzustehen. Meistens schaffe ich es einfach nicht und stelle mich krank. In der Schule habe ich deswegen auch hohe Fehlzeiten. Kann mich mein Psychologe eigentlich für eine gewisse Zeit von der Schule befreien, wenn es gar nicht mehr geht, oder sind Depressionen kein Anlass, in der Schule zu fehlen?
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Depression. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Lieber Gast,

natürlich ist es möglich, aufgrund psychischer Probleme - wie eben Depressionen - für eine Zeit lang von der Schule befreit zu werden. In dieser Zeit geht es dann aber nicht darum, nur zu Hause rumzuliegen und sich den Depressionen noch mehr auszuliefern, sondern darum, etwas dagegen zu unternehmen. So könnte beispielsweise von Fachpersonen eine Einweisung in eine Kinder- und Jugendpsychatrie veranlasst werden, wenn eine ambulante Betreuung durch einen Psychologen nicht mehr hilft und man rund um die Uhr Unterstützung braucht.
Ziel des Aufenthaltes in einer solchen EInrichtung ist es dann natürlich, etwas gegen die Depressionen zu unternehmen, was dauerhaft hilft, und der Person in einer geschützten Umgebung Hilfestellung zu geben. Schließlich soll ja auch dafür gesorgt werden, dass die Person danach ihr Leben auf eine produktive ARt und WEise weiterführen und wieder zur Schule gehen kann.

Wenn du das Gefühl hast, dass es gar nicht mehr geht, wäre so ein Aufenthalt in einer dementsprechenden Einrichtung vlt. keine schlechte Idee. Ich würde vorschlagen, du wendest dich da am besten an deinen Psychologen.

lg
anythingbutme
 
Eine zeitbegrenzte Krankschreibung ist möglich, aber viel wichtiger ist es doch, dass du mit Hilfe der dich umgebenden Menschen, auch deinem Psychologen, eine Lösung erarbeitest, damit du dich wohler fühlst und anders mit den Geschehnissen der Umwelt umgehst.
Möglicherweise gibt es irgendwas in deinem Leben, ein Hobby, sonstige Tätigkeit, oder beruflicher Wunsch, was dir gut gefällt und was dir hilft, auch mal an etwas anderes zu denken. Nutze die Situationen, wo du etwas Positives empfindest und erinnere dich immer wieder an dieses Gefühl. In diese Dinge könntest du vermehrt Zeit investieren, damit du Kraft für unschöne Situationen hast. Manche schreiben gerne Geschichten oder Gedichte, andere singen, lernen Songtexte, oder ein Instrument...überlege dir einfach etwas, wobei du Freude empfindest.
 

Anzeige (6)

Thema gelesen (Total: 0) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben