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Depression oder arbeitsscheu?

Toni611

Neues Mitglied
Hallo,
ich hoffe ihr könnt mir helfen oder mir ein paar tipps geben.

Ich hab eine lange Zeit gekifft. Anfangs hat ich noch alles unter Kontrolle und brauchte das zeug nicht. Dann hab ich mein job verloren und hab immer mehr gekifft. Hab dann immer in zeitarbeitsfirmen gearbeitet und der abstand das ich nicht auf arbeit gegangen bin wurde immer kürzer bis ich garnicht mehr auf Arbeit ging.
Mir war alles egal. Ich wollte niemand an mich ran lassen, mit keinem drüber reden. Selbst mit meiner Familie nicht. Bin auch nicht aufs arbeitsamt gegangen um mich arbeitslos zu melden weil ich kein bock hatte. Auch essen wurde immer unregelmäßiger. Hatte kein bock einkaufen zu gehen und hab dann mal ein zwei tage nichts gegessen. Dann fing es an das ich an Selbstmord gedacht habe.

Dann bin ich doch zu mein Eltern und hab mit denen drüber geredet. Die haben mir dann alle schulden bezahlt weil ich ja von nichts gelebt habe. Dann war ich in ner klinik zur Entgiftung wegen dem kiffen.
Mir ging es danach echt besser und ich dachte jetzt kannst du ein ruhiges leben führen wie früher. Aber nichts war. Hab mir dann selbst wieder was vor gemacht und wieder angefangen zu Kiffen. Hab meine Eltern wieder angelogen. Jetzt hab ich wieder schulden über schulden. Kein geld. Kein essen. Kein job. Keine freunde.
Hab jetzt vielleicht einen monat oder länger keinen Kontakt zu keinem, auch zu meiner Familie nicht. Ich mache den ganzen Tag einfach nichts, hab auf nichts bock, lieg nur rum.
Ich weis einfach nicht was ich machen soll. Bin ich einfach mega faul oder hab ich schon Depressionen?
Dazu kommt ja noch das ich hochsensibel bin. Weis nicht ob das auch was damit zutun haben könnte.
Ich will nicht mehr kiffen. Ich will ein Glückliches Leben haben. Arbeiten gehen und keine schulden haben. Ich weis garnicht mehr wer ich bin. Ich kann garnicht mehr klar denken. Ich hab soviel im kopf. Kann auch seit april nicht mehr schlafen.
Ich brauche dringend Hilfe!
 
Dauerhaftes Kiffen führt meiner Erfahrung nach zu Trägheit und Gleichgültigkeit. Natürlich hängt das auch mit der Menge zusammen, die man täglich konsumiert. Außerdem glaube ich, dass sich der Konsum besonders auf emotionale Menschen destabilisierend auswirkt und Depressionen fördern kann. In diesem Sinne solltest du dir therapeutische Hilfe suchen um nicht nur die Sucht selbst, sondern deren Ursachen zu bekämpfen. Außerdem empfehle ich dir eine Selbsthilfegruppe für Suchtkranke, damit du Rückhalt von Gleichgesinnten bekommst und weitere stabilisierende Elemente in dein Leben bringst.
 
Kiffen führt zu Depressionen. Gibt viel Studien dazu. Auch Ärzte sind sich diesbezüglich idR einig.

Hör auf zu Kiffen. Das ist was für 16jährige.
 
Hallo;

Ja man kommt ganz schnell in so einen scheiß Kreislauf,der sich wiederholt und wiederholt..

Da scheint einiges im argen zu liegen.

Das Leben was du führen möchtest,läßt sich ja nur Leben durch "taten". Du kannst das bestimmt.Doch nicht im zusammmenhang mit dem Kiffen,das zieht dich zu sehr in die Gleichgültigkeit.

Manchmal muss man dann ins kalte Wasser springen und einen neu Anfang finden,so wie du es schon einmal gemacht hast.
Nur darfst du dann nie wieder anfangen zu kiffen.Es gibt andere Möglichkeiten dafür-.

Ich würde zu deinem Hausarzt gehen und Ihn genau das schildern.Ich würde dir eine Sucht Therapie empfehlen,damit dir bewusst wird,wann und warum du Kiffst und lernst was das für Ausmaße und Konsequenzen für Dich hat.
Lass dich jetzt nicht Entmutigen und fange nochmal an.Manchmal braucht man eben mehrere Anläufe.
Nur bringt es nicht viel,wenn du erst wieder eine Arbeit suchst und sobald du erschöpft bist,wieder anfängst zu Kiffen.

Also,Konzentriere Dich jetzt auf die "Hilfe"/Klinik Aufenthalt,Therapien..die Du bekommen kannst,beantragen musst musst usw..das Dauert ja auch eine Weile,bis alles steht.
Dann,kannst du auch wieder mit deinen Eltern sprechen.Aber mache dir vorher ein Plan,was Du für einen neu Anfang machen musst in Ärztlicher Hinsicht.
Alleine kommst du da wohl so nicht Raus.Es wird nur schlimmer,je länger du wartest und es geht dir doch jetzt schon Grotten schlecht damit.
Also Kopf*Hoch..nach Denken und Schritt für Schritt alles erforderliche dafür beantragen,Sprich mit deinem Arzt.
Google mal "Sucht Kliniken,in deiner Region",die gehen ca 6-8 Wochen,das du aufgepäppelt wirst.
Ich drücke dir die Daumen,das Du zumindest wieder Land in Sicht hast und weißt welchen Weg du gehen musst.

Lieben Gruß
Schokoschnutte*
 
Bin ich einfach mega faul oder hab ich schon Depressionen?

Hallo, Toni, Du hast doch bereits einmal die Kurve bekommen und alles soweit geklärt. Wer oder was "hindert" Dich denn daran, Dir wieder aktiv Hilfe zu holen? (Ja, die Frage ist absichtlich etwas rehtorisch 😉 ).
Hier wurde der Tipp Hausarzt schon gegeben. Du möchtest aufstehen und hast doch bereits konkrete Ansätze und das Wissen, was richtig und gut für Dich ist? Gib Dir einen Ruck! Nicht Jammern, Du hast es in der Hand! Melde Dich mal hier die Tage wieder, bitte 🙂
 
Kiffen führt zu Depressionen. Gibt viel Studien dazu. Auch Ärzte sind sich diesbezüglich idR einig.

Hör auf zu Kiffen. Das ist was für 16jährige.

Dem möchte ich doch stark widersprechen. Gerade Jugendliche in der Entwicklung sollten diese nicht durch diesen Sch**ss gefährden. Wenn, dann ist es was für Erwachsene die damit umgehen können. "Umgehen können" heißt für mich gelegentlicher Genuss aus Fun.

Ich selbst würde es aber ganz sein lassen und habe es sein gelassen: Es geht auf's Hirn und macht phlegmatisch. Die tollen Ideen während des Rausch, stellen sich nüchtern betrachtet meistens als großer Mist heraus. Und so dolle ist es auch wieder nicht, völlig stoned auf der Couch mit Fressflash herum zu hängen. Lange Rede, kurzer Sinn: Aus heutiger Sicht ist es Zeitverschwendung gewesen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Eigentlich weiß ich ja das das wieder ein fehler war. Ich bin aus der klinik raus und mein Fehler war das ich von heut auf morgen die Medikamente die ich im Krankenhaus bekommen habe nicht mehr genommen habe. Also antidepressiva und doxipin. Ich habe es nicht genommen weil ich angst hatte in die nächste sucht zu rutschen.
Und ich will am montag auch zum Psychologen und mich beraten lassen.
Nur hab ich ein riesiges Problem.
Ich hab null kohle. Seit mitte august bin ich beim Arbeitsamt raus weil ich ja nicht hingegangen bin. Also seit august 0€ zur Verfügung. Ich hab jetzt angst das ich noch meine Wohnung verliere weil das ja nicht das erste mal ist das ich keine miete bezahlen kann. Dann ist mein Kühlschrank komplett leer. Ich ess seit 3 tagen eine Tüte Reis am tag weil ich nichts mehr habe.
Benzin hab ich auch keins mehr also kann ich auch nirgends wo hin. Ich bin ganz ganz unten.
Das einzige positive ist das ich jetzt seit 3 tagen nicht mehr gekifft und geraucht habe weil ich ja nichts hab.
So und jetzt da mein verstand wieder klarer geworden ist realisiere ich das erstmal und meine Depressionen werden wieder stärker.

Meine oma und mein vater waren mal vor zwei wochen bei mir und wollten reden. Aber ich hab die Tür nicht auf gemacht weil ich solche selbstzweifel und schuldgefühle hab.
Selbst meine mutter ist durch mich krank geworden und hat schwere Depressionen.
Das tut mir alles so leid aber irgendwas blockiert mich zu meinen Eltern zu gehen. Ich kann mir das einfach nicht verzeihen.
 
Hi Toni;

ja scheisse,da hast dich ganz schön fest gefahren.Du kommst nicht drum rum,DU brauchst Geld.
Ich weiß es ist Hart,aber benutze jetzt nur dein Verstand.

DU solltest beim Jobcenter einen Antrag stellen.Rufe dort an und bitte Sie darum Dir einen Neu Antrag per Post zu zusenden.Wenn Sie was sagen,erzähle Ihnen das du sehr Krank bist und unter Depressionen leidest.Du brauchst die Hilfe.Dann senden Sie es dir nochmal zu.
Dort steht auch genau welche Papiere du brauchst-.

Alle wichtigen Papiere müssen mit eingesendet werden und der Antrag ausgefüllt werden.Wenn nix fehlt,dauert es immer noch Weile Weile bis du Geld bekommst.
Das würde ich aber als erstes Regeln und zwischen durch zum Hausarzt,Ihn alles erzählen und das er Dich krank schreibt.
DU bist KRANK.Stehe dazu..und geh dann zu deinen Eltern,melde dich und sage Ihnen das es dir sehr Leid tut.Das Du Hunger hast..
Erzähle vom Jobcenter und Arzt.Öffne dich.

Derzeit brauchst du was zu Essen.Ich hoffe und denke mal für Essen,werden deine Eltern/Oma dir hoffentlich nochmal aushelfen..bis du dein Geld von Jobcenter bekommst.

Du solltest Essen und normal schlafen,damit du Kraft findest,mit den Behörden zu Arbeiten.

Ich hoffe das es so klappt.Deine Eltern scheinen sich ja Sorgen zu machen und haben dich lieb wenn Sie an deiner Tür klopfen.
Hab Mut,Du hast grad keine andere Wahl,sonst verhungerst noch. Du kannst auch deine Eltern Fragen ob Sie dir beim ausfüllen und zusammen suchen deiner Papiere Helfen.

Miete Vertrag-Letzer Lohn-Strom Kosten-Versicherung usw..damit hättest du zumindest wieder Grund/Geld/Miete unter den Füssen.Wenn Miete Schulden sind,rufe den Vermieter an,erkläre und bittre Ihn eine Liste zu erstellen für die offenen Forderung.Evtl bekommst du ein Darlehen beim Jobcenter,weil du Krank bist.
Nach all dem, kannst du dich um eine Kur/Klinik kümmern,aber erstmal muss das doch geregelt werden.

Es ist quasi ein ganz neuer Anfang.Geh zu deinen Eltern..Zeige Ihn diese Zeilen hier,die du geschrieben hast..Ich glaube SIe werden Froh sein,wenn du dich endlich wieder öffnest..Erlaube dir deine Gefühle..Es ist Menschlich.,egal welche..

Ich drücke dir die Daumen.Wie alt bist du eigentlich?..Es gibt Hilfe stellen,"Hilfe für jung Erwachsene",kannst mal Googeln..die Helfen dir auch mit dem Papierkram..Wohnung/Klinik usw...die Diakonie zum Beispiel.
Deine Mami ist Glücklich ,wenn es dir wieder besser geht,denke dran^^.

Gerne kannst du Dich wieder Melden und erzählen,ob du voran kommst,oder ob gar nix mehr geht..was auch immer--Melde Dich.

Lieben Gruß
Schokoschnutte*
 
Zuletzt bearbeitet:
Dem möchte ich doch stark widersprechen. Gerade Jugendliche in der Entwicklung sollten diese nicht durch diesen Sch**ss gefährden. Wenn, dann ist es was für Erwachsene die damit umgehen können. Umgehen können heißt für gelegentlicher Genuss aus Fun.

Ich selbst würde es aber ganz sein lassen und habe es sein gelassen: Es geht auf's Hirn und macht phlegmatisch. Die tollen Ideen während des Rausch, stellen sich nüchtern betrachtet meistens als großer Mist heraus. Und so dolle ist es auch wieder nicht, völlig stoned auf der Couch mit Fressflash herum zu hängen. Lange Rede, kurzer Sinn: Aus heutiger Sicht ist es Zeitverschwendung gewesen.

Nichts ist peinlicher als Erwachsene die Kiffen. Ein 16jähriger hält das halt für cool oder so. Aber als Erwachsener sollte man es eigentlich besser wissen.
 

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