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demographischer Wandel

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E

ein Mensch

Gast
ich weiß nicht ob es Thema schon gibt, aber ich hab heute eine Pressekonferenz zu dem Thema gesehen.

die Zahlen die mir im Kopf blieben, Prognose für 2060:

34 % über 65
ca. 14 % über 80 Jahre,
ca. 14 % unter 20 Jahre,
nur halb so viele Menschen im erwerbsfähigen Alter wie heute ...

denkt ihr die Aussicht ist wirklich so düster und kann unsere Gesellschaft so auf Dauer überhaupt überleben?

Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube der 2. Weltkrieg und mehr noch die Pille haben stark dazu beigetragen, die Bevölkerung zu dezimieren.

ich werde bis dahin 75 sein, sollte ich nicht vorher gestorben sein, aber die Lebenserwartung soll bis dahin bei über 90 liegen.

Hat jemand den Bericht gesehen, wie denkt ihr darüber?
 
Das Thema hatten wir hier schon öfters. Ich würde sagen, der Deutsche verabschiedet sich langsam, aber gründlich.
Es gibt aber auch jede Menge Leute, die an Wunder glauben....
 
Das Thema hatten wir hier schon öfters. Ich würde sagen, der Deutsche verabschiedet sich langsam, aber gründlich.
Es gibt aber auch jede Menge Leute, die an Wunder glauben....

Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika. In einem erst kürzlich im Fersehen gezeigten Dokumentation wird gesagt, dass es aufgrund einer Naturkatastrophe dazu kam, dass die "Spezies Mensch" bis auf ca. 3-4.000 Individuen reduziert wurde.

Und nun schau Dir unseren Globus an. Ganz schön viele Leute, oder? Zu VIELE Leute für diesen Planeten wird gesagt.

Selbst wenn sich die Bevölkerung Deutschlands nach dem Wegsterben der jetzigen Alten und der nächsten 30 Jahre Altgewordenen "halbiert", bleiben 40 MILLIONEN Deutsche übrig. Und selbst wenn es nur 20 Millionen Deutsche in der Zukunft geben sollte, dann sind es immernoch genug.

Was man auch nicht vernachlässigen sollte ist, dass die Rentner "die ja ach so teuer sind" in der Regel all ihr Geld ausgeben werden. Rentner schaffen Arbeitsplätze.
Und wenn sie alle weggestorben sind, dann geht die Welt auch nicht unter.

Ich selbst hoffe, dass es in Zukunft KEINE Deutschen mehr gibt, aber auch keine Franzosen, Chilenen und Chinesen, Kenianer oder Amerikaner........

..........sondern nur noch eine Sorte: MENSCHEN!
 
Es sind eben nicht genug - denn die Menschheit baut auf "Wachstum" auf ( "Wachstumsbeschleunigungsgesetz"! ) -zu was "genug" also?
Zum ewigen Weiterleben wohl nicht......

Fakt ist, das die niedrige Geburtenrate zum Aussterben führt - es sei denn man setzt voraus, daß irgendein Umstand eintritt, der den Trend ins Gegenteil verkehrt.

Warum? Und weshalb?
 
Es sind eben nicht genug - denn die Menschheit baut auf "Wachstum" auf ( "Wachstumsbeschleunigungsgesetz"! ) -zu was "genug" also?
Zum ewigen Weiterleben wohl nicht......

Fakt ist, das die niedrige Geburtenrate zum Aussterben führt - es sei denn man setzt voraus, daß irgendein Umstand eintritt, der den Trend ins Gegenteil verkehrt.

Warum? Und weshalb?

Hast Du Angst?

Der Kapitalismus braucht Wachstum. Die Menschheit braucht NUR DANN Wachstum, wenn ihre sich Bevölkerungszahl erhöht.

Einfaches Beispiel: Bauernfamilie, Großeltern, Eltern und 2 Kinder. Sie besitzen 2 Kühe, ein paar Schweine, Hühner, ein Stück Land und ein kleines Haus in dem sie wohnen. Geheizt wird mit Holz und gekackt wird in eine Grube.
Sie erwirtschaften genug um davon zu leben und auf dem Markt noch etwas zu verkaufen um sich Dinge zu leisten, die sie selbst nicht herstellen (können) - Schuhe, Kleidung z.B.
Die beiden Kleinsten werden erwachsen, die Großeltern sterben weg und die Eltern sind nun ihrerseit Großeltern von insgesamt 12 Enkelkindern. Ne sehr produktive Familie😉.
Nun ergibt sich aber ein Problem, denn was früher genug war reicht nicht mehr aus. Keine Schuhe für die Kinder, keine Kleidung.
Was also tun?
Expandieren. Sie nehmen einen Kredit auf und kaufen das Stück Land vom Nachbarn, legen sich ein paar Kühe mehr zu, verkaufen mehr und können so die Kinder finanzieren und (oh Wunder, früher ging das noch) konnten der Bank ihre Geld zurückzahlen.
So vergeht die Zeit, aus Eltern werden Großeltern und aus Kindern werden Leute. Sie kaufen noch mehr Land, halten noch mehr Kühe etc..........

.........aber die "Leute" haben keine Lust auf Kinder. Von den 12 Enkelkindern bekommen nur 2 Kinder und jeweils nur 2 - macht dann also 4 Ururenkel. Diese 4 Urenkel werden erwachsen. Kümmern sich um Großeltern und ihre altgewordenen Eltern bis zu deren Tod.

Diese 4 Urenkel erben ALLES.
Das Land, die mittlerweile gebauten Häuser. Dadurch sie selbst weniger verbrauchen, können sie mehr auf dem Markt verkaufen und können sich somit auch mehr leisten.

Und wenn sie sich mehr leisten können - warum dann keine Kinder bekommen?

Also heiraten die 4 Urenkel und setzen ingesamt 12 Kinder in die Welt.....

......und wenn sie nicht gestorben sind 😀

Na, merkste was 😉
 
Ich halte Prognosen, die 50 Jahre in die Zukunft schauen, für sehr gewagt. Was wußten denn beispielsweise die Leute von 1959 über unsere heutigen Verhältnisse?

Vielleicht leben ja im Jahre 2060 hier 15 Millionen Chinesen.
 
Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube der 2. Weltkrieg und mehr noch die Pille haben stark dazu beigetragen, die Bevölkerung zu dezimieren.
Willst du jetzt die Pille verteufeln? Ist dir klar, wo ein unkontrollierter Bevölkerungsanstieg hinführen kann? Die brauchen alle immer mehr Platz und Futter. Ist doch logisch, dass das nicht ins unendliche weiterexpandieren kann. Die exorbitanten Bevölkerungszuwächse müssen zwangsläufig die späteren Generationen ausbaden.

Deswegen wäre mein Motto: erst denken, dann schnackseln... 😉


P.S. (zu @mikenull)
Wenn dann sterben die Deutschen aber nicht aus, weil die Geburtenraten so dramatisch niedrig sind, sondern weil sie durch immer mehr Zuwanderer verdrängt werden. (Das ist aber nicht ausländerfeindlich gemeint.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Sind demografische Voraussagen über einen so langen Zeitraum überhaupt möglich?
Es passieren doch immer unvorhergesehene Dinge!?😕

Was hat man 1950 über die Bevölkerungsentwicklung bis heute prophezeit??


schöne Grüße
schimmi
 
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