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Dem Tod sehr nah

  • Starter*in Starter*in Darknight2000
  • Datum Start Datum Start
D

Darknight2000

Gast
Ich selbst bin ziemlich krank und die Ärzte halten mich eigentlich nur noch am Leben ohne große Hoffnung das ich es nochmal schaffe aus dem Krankenhaus zu kommen und würde ich gerne hören wie ihr dem Tod begegnen würdet?????
 
Ich werde ihm lächelnd begegnen. Der erste Eindruck machts. Und ich will ihn nicht verschrecken.

Nein im Ernst. Ich habe keine Angst vor dem Tod und ich lege Dir nahe- im entscheidenden Moment wirst auch Du nichts anderes verspüren, als das Richtige.

Ich wünsche Dir alles Gute auf Deinem Weg.

Laura
 
hallo ...
ich würde ihm auch mit einem lächeln begegnen seit am 15.3.2010 meine beste freundin gestorben ist habe ich davor keine angst mehr ich glaube dadran das wir alle als engel weiter leben
und von himmel auf die erde runtergucken ........ lg emily
 
Liebe Darknight,

ich habe keine Angst vor dem Tod, denn im Leben gibt es nichts friedlicheres als den Tod.

Ich wünsche dir alles Gute
Salida
 
Da ich selber krank bin und es durchschnittlich um paar monate handeln soll bis es mir erwischt, habe ich mich mit dem thema mehr als oft beschäftigt. Ich persönlich würde mich wahrscheinlich total mit medikamenten/drogen zudröhnen. Ich will auch nicht das meine Eltern, Familie und Freunde mich im Krankenhaus besuchen.

Angst vor dem tod selber habe ich nicht wirklich, ich will nur keine schmerzen haben. Ob was nach dem tod kommt... an gott glaube ich nicht wirklich,aber ich glaube es wird schon was übernatürlichen geben, lasse mich da gerne überaschen.
 
bei mri handelt es sich leider nicht mehr um monate und ich werde jetzt m it relativ starken medikamenten zu gedröhnt. wirklich schön ist es jetzt schon nicht mehr, aber ich hänge an meinem Leben....
 
Hallo Darknight2000!

Ich glaube, dass man nicht mehr viel machen kann, wenn man nur noch wenige Tage zu leben hätte und wenn man auch schon Schmerzen hat etc.

Dann freut man sich wohl meistens nur noch darüber, dass es möglichst schmerzlos vonstatten gehen soll. Ich könnte mir allerdings auch Menschen vorstellen, die bewußt den Kampf mit dem Tod suchen und sich dem Schmerz stellen wollen, indem sie ihm "trotzen" etc. Das wäre wohl nicht mein Ding.

Die meisten wünschen sich wohl ein friedliches Einschlafen. Ich glaube, dass dies auch mein Wunsch wäre.

Ich hänge auch am Leben. Ob man daran hängt, hängt vermutlich auch vom Lebensalter ab. Es ist ein Unterschied, ob man mit 8, 37, 50 oder 79 stirbt. Manche sind einfach lebenssatt oder lebensmüde. Ich selbst habe noch Lebenshunger.

Aber wenn ich die sichere Diagnose hätte, dann würde ich versuchen, mich an sie anzupassen und würdig zu sterben. Wenn ich 50 wäre, würde ich eventuell daran denken, was mir mein Leben bereits gutes gegeben hat. Manche sterben ja auch früher als ich. Aber man soll sich wohl besser nicht vergleichen.

Was mir noch helfen würde, wäre mein Glaube an meine Unsterblichkeit. Ob es wirklich so ist, weiß ich nicht. Aber es spricht meines Erachtens viel dafür, dass ich in irgendeiner Form weiterexistieren werde. Dies macht mich in der Tat lockerer angesichts meines Todes. Es relativiert meinen Tod.

Mann kann es auch ganz knallhart betrachten. Entweder ist alles für immer aus. Dann merke ich es nicht mehr. Und die andere logisches Alternative hieße, dass es weitergeht. Unangenehm ist nur die relativ kurze Zeit zwischen diesen beiden Perioden (meist wegen des körperlichen Schmerzes, aber auch wegen des Abschiednehmens von liebgewonnen Menschen etc).

Ich vertraue darauf, dass mein Tod auch einen Sinn hat, obwohl mir der Zeitpunkt nicht immer passt.
 
Ich selbst bin ziemlich krank und die Ärzte halten mich eigentlich nur noch am Leben ohne große Hoffnung das ich es nochmal schaffe aus dem Krankenhaus zu kommen und würde ich gerne hören wie ihr dem Tod begegnen würdet?????


Ich finde diese Frage so ohneweiteres unmöglich zu beantworten, denn aus der Theorie heraus ist eine solch einmalige und einschneidende Situation überhaupt nicht einschätzbar.
Zumal es ja nicht "nur" um den Tod geht - da kann ich als Christ noch ein Ja dazu finden und auch eine gewisse Vorfreude auf Jesus - , sondern auch um den Sterbeprozess, dessen Ablauf keiner von uns vorhersehen kann.
Magst du mehr über dich erzählen und über diese doch ergreifende Frage und deren Hintergrund?

Alles Liebe

Christa
 
Ich Habe durch einen Streit in dem es nicht nur mit Worten zugeht innere Blutungen im Bereich des Magens, habe deswegen auch schon einige OPs hinter mir, aber leider ist mein Kreislauf sehr schwach durch den hohen Blutverlust. Hinzu kommen noch einige Dinge aus einer alten Erkrankung und nun gebenmir die Ärzte ohne die Kreislaufstärkendenmittel nicht mal mehr eine Stunde und mit den Mitteln werden es wohl noch zwei oder drei Tage sein. Obwohl sie mir auch gesagt haben das ich zumindestens den letzen Tag wohl so zu gedröhnt werden muss mit Medikamenten das ich davon nicht mehr viel mitbekommen werde.
 

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