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dem Glück hinterher rennen

Nach der kognitiven Verhaltenstherapie entstehen Schuldgefühle, wenn der Betroffene sein Verhalten als falsch bewertet und sich dafür als Mensch verurteilt. Sie werden in dieser Therapieform nicht als „Gefühle“ sondern als Bewertungen und Schlussfolgerungen angesehen. Demnach können Schuldgefühle überwunden werden, wenn Bewertung und Schlussfolgerung überprüft und korrigiert werden. Oftmals sehen sich Betroffene verantwortlich für Ereignisse, die nicht oder nur zum Teil unter ihrer Kontrolle lagen. Betroffene trennen auch häufig nicht zwischen ihrer Person und einem einmaligen Verhalten zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Innerhalb der kognitiven Verhaltenstherapie werden Schuldgefühle als nicht hilfreich gewertet. Denn sie machen das Verhalten nicht ungeschehen, führen nicht unbedingt zu einer Wiedergutmachung und auch nicht zur Vermeidung zukünftigen Fehlverhaltens. Übernahme der Verantwortung und Reue soll demnach genügen.
 
Stichwort: Bewertung, Werten, Verurteilen

Die Verantwortung übernehmen heisst zu Entscheidungen die man getroffen hat gerade zu falschen zu stehen und zwar vor sich selbst. Geradezustehen und durch Aktzeptieren und Vergebung sich selbst heilen. Das ergibt Stärke und das geht.

Die Schuld ausbaden, in ihr Baden, sich selbst verurteilen und sich nicht verzeihen zu können ist etwas anderes.
 
Herr Gott sind wir jetzt plötzlich weit vom Thema weg... 😀

Was aber wenn man Fehler nicht nur einmal oder zweimal gemacht hat, sondern sie immer und immer wieder macht?
So als würde man niemals etwas gelernt haben.

Das ist meine Schuld! Schuld die ich mir niemals vergeben könnte.
Ich kann nur hoffen, nein kann nur daran arbeiten, dass jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen ist, der mich vor der nächsten Schuld bewahrt. Sonst werd ich wirklich irgendwann wahnsinnig.
Ich fühl mich langsam wie ein Lemming 🙂
 
Cool down. Das Leben ist ein Spielplatz. Nimm es ernst aber nicht persönlich.

Hör zu ich habe einen Ex Freund auch verletzt weil ich ihm fremdgegangen bin. Ich müsste mir theoretisch deswegen Vorwürfe machen. Tue ich aber überhaupt nicht. Deswegen, weil ich weiss, dass ich zu dem Zeitpunkt wenn ich zurückdenken nicht besser handeln konnte. Ich wusste es nicht besser. Ich konnte die Beziehung nicht loslassen. Das tat einfach saumässig weh. Und auf der anderen Seite zog mich etwas neues, aufregendes auf einen neuen Lebensweg. Und ich konnte mit dem Alten nicht abschliessen und das Neue war so ungewiss. Ich war nicht zwischen den Männern hin und her gerissen sondern zwischen dem alten gewohnten Leben mit dem ich schon lange nicht mehr glücklich war und dem neuen Leben das zwar aufregend aber auch unsicher war. Dafür kann ich etwas weil ich in dem Moment nicht damit umgehen konnte. Aber ich bin deshalb kein schlechter Mensch.

Nicht ich habe Fehler, sondern ich mache Fehler und das ist der Knackpunkt.

Ich muss Fehler machen, sonst lerne ich nicht wie es nicht geht.

Der Unterschied zwischen dir und mir ist der, das ich mich über jeden Fehler freue, weil ich wieder eine Variante gefunden habe wie es nicht geht. Bringt mich näher zum Ziel. Du hingegen ärgerst dich weil du WIEDER etwas falsch gemacht hast. Und wieder und wieder. Und es bringt dich immer weiter weg vom Ziel, weil dein Selbstbewusstsein stetig schrumpft.

Tja eben Ansichtssache. Postitiv Denken eben.
 
tja...
positiv Denken...

klingt banal... ist es aber nicht.
Sehe oder lese ich Nachrichten kann ich nicht positiv denken. Kriege hier, Krisen dort. Dinge die man kaum beeinflussen kann, aber dennoch ist der Drang allgegenwärtig, es zum Kotzen zu finden.

Es gibt sehr wohl auch Fehler die ich nicht bereue. Es gibt Fehler und negative Ereignisse die mich geformt und in gewisser Weise auch stark gemacht haben. Aber, dass ich mir konsequent mein Leben zerstöre, kaum habe ich es aufgebaut, daran kann ich kaum noch etwas Positives sehen.

Ich müsste egoistischer sein, und mir nehmen was ich bräuchte. Müsste mir tatsächlich auch mein "Glück" gönnen. Stattdessen reiße ich es kontinuierlich nieder, wenn es sich plötzlich zum Guten entwickelt. Naja... vielleicht halte ich die Zügel lieber selbst in der Hand, als mich der Glückseeligkeit und damit dem Leben anzuvertrauen.

... ach... es ist alles so wirr 😕 🙁
 
tja...
positiv Denken...

klingt banal... ist es aber nicht.

Schreib mal alle Argumente auf ein Blatt Papier die dafür und dagegen sprechen positiv zu denken.

Fang an alles wirre Zeug was du denkst zu schreiben. Wenn du es liest später wirst du verwundert sein. Als ich meine alte Beziehung beenden MUSSTE hab ich teilweise zwischen 25-30 Computerseiten pro Tag geschrieben. Ich musste nicht mal nachdenken. Hab mir alles von der Seele geschrieben. Und dadurch hat meine Kopf angefangen leerer zu werden. Sich zu sortieren. Sich neu zu orientieren, sich zu motivieren, sich mit der Vergangenheit in Frieden zu einigen.

Sehe oder lese ich Nachrichten kann ich nicht positiv denken. Kriege hier, Krisen dort. Dinge die man kaum beeinflussen kann, aber dennoch ist der Drang allgegenwärtig, es zum Kotzen zu finden.

Ganz einfach. Hab ich so gemacht. Fernseher abgeschafft und weder Radio gehört noch Zeitung gelesen. Du entscheidest was du wissen willst und was nicht. Am Anfang gehört ausblenden dazu. Richtig du kannst es nicht ändern!

Es gibt sehr wohl auch Fehler die ich nicht bereue. Es gibt Fehler und negative Ereignisse die mich geformt und in gewisser Weise auch stark gemacht haben. Aber, dass ich mir konsequent mein Leben zerstöre, kaum habe ich es aufgebaut, daran kann ich kaum noch etwas Positives sehen.

Aber, aber.. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär, wär mein Vater Millionär. Gewöhn dir als erstes das Wort aber ab. Es ist eine Rechtfertigung dir selbst gegenüber.

dass ich mir konsequent mein Leben zerstöre, kaum habe ich es aufgebaut, daran kann ich kaum noch etwas Positives sehen.

Vielleicht sollst du daran einfach schmerzhaft erkennen, dass du dir das Glück gönnen sollst. Wenn das Leben auf die einfachen Wege nicht zu dir durchdringt kriegst du es eben auf die Harte. Wenn du meinst... Dein Leben. Du bestimmst. Du bist der Käptain.

Hör auf dich zu verachten, dann werden andere damit auch aufhören..

Ich müsste egoistischer sein, und mir nehmen was ich bräuchte.

Und das Wort müssen ist immer der innere Schweinehund der spricht. Hörst du wie er kichert. Wenn du aufhören würdest zu glauben das du es dir nehmen must würdest du es einfach bekommen.

Müsste mir tatsächlich auch mein "Glück" gönnen.

Du stolperst darüber dass du glaubst es nicht verdient zu haben..

Stattdessen reiße ich es kontinuierlich nieder, wenn es sich plötzlich zum Guten entwickelt.

Merk dir was: Alles was du denkst materialisiert sich! Aber wichtig... zeitverzögert! Materie arbeitet langsamer, sonst könnten wir damit nicht mehr umgehen.

Naja... vielleicht halte ich die Zügel lieber selbst in der Hand, als mich der Glückseeligkeit und damit dem Leben anzuvertrauen.

Wenn du das Gefühl hast du hälst die Zügel nur in der Hand wenn es dir schlecht geht, dann bist du völlig auf dem falschen Dampfer. Unglück ist eine dumme Angewohnheit wie das rauchen und genauso schlecht loszuwerden. Glück ist lernbar. Ist nämlich das abgewöhnen von negativen Denken. Unsere Grundeinstellung ist nämlich das positive Denken wir werden nur umerzogen durch Erfahrungen. Welche aber nur entstanden sind, weil wir glauben Fehler machen ist gleich nicht geliebt werden.

Muss dein Kind etwas dafür tun, dass du es liebst?

Warum also sollst du etwas tun müssen, damit man dich liebt?

Im Gegenteil man stellt fest, wenn man sich z.B. in der Nähe von behinderten Kindern aufhält, dass sie bedingungslos lieben und man nicht anders kann als diese zu erwidern.

... ach... es ist alles so wirr 😕 🙁

Warum ist es wirr? Ich kann dir ganz gut folgen! Aber deshalb weil ich ähnliches auch schon mitgemacht hab.
 
siehste...
und ich möchte das nicht mehr!

Fehler machen okay... aber diese Selbstzerfleischung geht mir gegen den Strich. Und... Du... Ihr hast/habt Recht!
Natürlich... ich weiß, dass es so ist. Ich habe z.B. lange Zeit auch überhaupt kein Fernsehen geguckt und Nachrichten auch ganz bewusst gemieden. Habe mich lieber mit Dingen beschäftigt die mir Spass machen oder mich einfach nur sinnvoll ablenken.
Heute habe ich nicht mal den Trieb dazu, da ich mich frage: "Für was? Warum sollte ich das alles nochmal tun... für mich?"
Ich fühle mich egoistisch und schuldig, da ich meine Ideale verraten habe. Ja, selbst meine Tochter, die tatsächlich nichts tun muss, damit ich sie liebe.

Aber warum kann ich nicht akzeptieren, dass ich geliebt werde um Meinetwegen, und mich somit nicht selbst (an)erkennen?
Ich denke schon, dass ich soooo ein schlechter Kerl gar nicht bin, und doch mag ich das gar nicht sehen, weil ich mich arrogant und überheblich vorkommen würde.

krank oder?
 
siehste...
und ich möchte das nicht mehr!

Tip: Der Kopf kennt das Wort nicht oder kein nicht! Er macht aus: Ich will das nicht mehr!
Ich will das! Und das führt er brav aus. Oder kannst du dir KEINEN rosa Elefanten auf der Autobahn vorstellen. Siehste..

Fehler machen okay... aber diese Selbstzerfleischung geht mir gegen den Strich.

Du solltest einfach mal akzeptieren, dass du Fehler machst, Menschen verletzt und dass du das einfach nicht verhindern kannst. Du kannst nicht steuern wie die AUSSENWELT reagiert, also versuch es gar nicht erst. Versuch dich gar nicht erst damit zu beschäftigen. Weisst du was mir das Leben wesentlich vereinfacht hat? Die Erkenntnis, dass ich die Aussenwelt nicht beeinflussen kann, aber meine Reaktion darauf. Ich muss also nicht ständig mich kontrollieren und dann mich noch auf die Aussenwelt einstellen, also wie ein Hase Zick Zack laufen um es mir und der Aussenwelt recht zu machen. Das IST Kompliziert. Sondern ich muss nur vorher überlegen wie ich darauf reagieren möchte. Was fühlt sich richtig und gut an und mit welchen Entscheidungen kann ich leben. Wenn dir einer mit dem Auto hinten rein knallt kannst du dich aufregen und dir und ihm das Leben schwer machen oder dich freundlich erkundigen was passiert ist und dich mit ihm im Guten einigen. Das ist das einzige worum du dich kümmern kannst. WIE reagierst du. Und reagiere unabhängig davon was die Aussenwelt darauf erwidert, sondern nur danach was DIR gut tut. Das ist NICHT egoistisch, weil du automatisch das HERZGEFÜHL nehmen wirst. Und das berücksichtigt das Wohl aller. Du bist ein Teil des ganzen Energieballs. Wenn du denkst du bist von der Menschheit getrennt, trennst du die Lebensenergie die du brauchst von dir. Und du hast das Gefühl das dir etwas fehlt. Dabei bist du der jenige der sich abwendet.


Und... Du... Ihr hast/habt Recht!
Natürlich... ich weiß, dass es so ist. Ich habe z.B. lange Zeit auch überhaupt kein Fernsehen geguckt und Nachrichten auch ganz bewusst gemieden. Habe mich lieber mit Dingen beschäftigt die mir Spass machen oder mich einfach nur sinnvoll ablenken.

Dankeschön! Weiter so! Hast du ja instinktiv gewusst. Bedarf keiner weiteren Kommentierung.

Heute habe ich nicht mal den Trieb dazu, da ich mich frage: "Für was? Warum sollte ich das alles nochmal tun... für mich?"

Führ dir mal bewusst vor Augen! Morgen stirbst du!
Was würdest du alles nochmal sehen wollen, was würdest du vermissen, was hat dir am Leben alles gefallen, was hast du gern.

Das Gefühl ein Frau die du liebst anzusehen, wie sie sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht streicht. Deine Tochter wenn sie lacht, oder sich an dich kuschelt.

Ein Sonnenuntergang am See.

Die frische Frühlingswiese mit zwitschernden Vögeln. In einem Stadtpark den Joggern zuzusehen wie sie lachend laufen und Blödsinn machen miteinander. Eine guten Film sehen bei dem man mitfiebert.

Als das würden andere sehr gerne tun, aber sie können nicht, weil sie krank sind. Die Mutter von meinem Freund kämpft seit ca. 25 Jahren gegen Krebs und nun sind auch noch Angina Pectoris Anfälle dazugekommen. Glaub mir sie würde liebend gerne mit dir tauschen und dein Probleme übernehmen..

Ich fühle mich egoistisch und schuldig, da ich meine Ideale verraten habe. Ja, selbst meine Tochter, die tatsächlich nichts tun muss, damit ich sie liebe.

Aber warum kann ich nicht akzeptieren, dass ich geliebt werde um Meinetwegen, und mich somit nicht selbst (an)erkennen?
Ich denke schon, dass ich soooo ein schlechter Kerl gar nicht bin, und doch mag ich das gar nicht sehen, weil ich mich arrogant und überheblich vorkommen würde.

Dann bist du arrogant weil du dein Leben nicht geniessen willst wegen Vorwänden und andere die leben wollen nicht können weil sie todeskrank sind. Das ist Spott.

krank oder?

Du bist nicht krank, nur erweitere wieder deine Sichtweise.
 
Hallo Lunas Vater,

lies Dir die Dinge von Serafina nochmal durch und verinnerliche sie.

Warum Du es nicht akzeptieren kannst: weil Du Dich selbst nicht liebst!!!

Es kommt alles zu Dir was gehört, vertrau darauf. Und für was Du das tust?? Fragst Du das ernsthaft.

Mensch FÜR DICH. Denn Du bist das wichtigste auf dieser Welt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 

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