Dass dich die Ungleichbehandlung stört kann ich schon verstehen.
Es liegt aber an dir, was du darauf machst.
Dass du dir ein einfaches Handy holst und dir nicht mal etwas Besonderes gönnst: Deine Entscheidung.
Dass du trotzdem zu deinen Eltern läufst, obwohl dein Bruder im Haushalt lebt und helfen könnte: Deine Entscheidung.
Dass du deinem Bruder Geld fürs Nichtstun gibst: Deine Entscheidung.
Dass dein Vater deinem Bruder Geld fürs Nichtstun gibt: Nicht deine Entscheidung, aber seine.
Es liegt an dir, die Abhängigkeiten zu reduzieren. Sie komplett runterzufahren muss ja gar nicht das Ziel sein. Und du kannst deinen Eltern ruhig auch mal bedeuten, wenn sie eine rote Linie überschreiten. Dass du das offenbar bisher nicht gemacht hast, fällt dir jetzt auf die Füße und es ist umso schwerer, jetzt neue Regeln einzuführen, ohne dass sie sich erst mal vor den Kopf gestoßen fühlen (denn schließlich war das doch schon immer so).
Gewöhn dir an, dein Missfallen zu äußern und dazu nicht zu diskutieren. Du musst nicht immer alles tun, damit die Eltern zufrieden mit dir sind und dich tätscheln. Dass deine Mutter sich bzgl. des Hundes jetzt falsch verstanden fühlt ist einzig ihr Problem. Es wäre an ihr gewesen, anders zu kommunizieren. Mit der Lösung, die ihr gefunden habt, dürft ihr zufrieden sein. Abhaken.