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Dauerhafte Spannungen mit Eltern

Ich würde auch raten, mehr Abstand zu den Eltern gewinnen und sie zu nehmen wie sie sind.

Sie meinen es bestimmt gut aber verstehen deine Grenzen nicht. Du bist derjenige, der die Grenzen durchsetzen muss, notfalls auch mit weniger Kontakt zu den Eltern.

Dein Vater ist auch für seine eigenen Beziehungen verantwortlich. Wenn er sich mit deinem Schwiegervater verkracht - nicht deine Baustelle. Die beiden müssen sich an Geburtstagen etc. pp zusammenreißen und wenn sie das nicht hinbekommen ist das ihre Verantwortung und nicht deine.
 
Wenn ich mit meinen Eltern solche Probleme hätte, würde ich ganz sicher nicht in deren Firma arbeiten. Das geht ganz oft genau so schief wie zusammen oder zu dicht beieinander zu wohnen.

Wie heftig ist es denn schon, wenn du sogar aus Angst vor der Einmischung deiner Eltern keine Kinder möchtest. Und was sagt deine Frau dazu? Ich als Frau würde laufen, wenn mir ein erwachsener Mann so etwas sagen würde.

Also stell dich auf die Hinterbeine und nable dich endlich ab. Weg aus der Firma und einen anderen Hundesitter suchen. Gute Hundepensionen gibt es auch. Und wenn man sich für einen Hund entscheidet, kann man ihm zuliebe auch mal so Urlaub machen, dass er mitkann.
Wenn sie wieder ungebeten irgendwas bezahlen wollen, überweise das Geld einfach zurück. Mir scheint, sie nehmen dich null als erwachsenen Mann ernst, aber dazu trägst du eben auch selbst bei, indem du keine Grenzen setzt.
 
Arbeitest du im elterlichen Betrieb oder habt ihr lediglich denselben Arbeitgeber? Tatsächlich wäre es für dein Problem am besten, wenn du die Berührungspunkte reduzierst. Das ist mit demselben Arbeitgeber natürlich einfacher als beim elterlichen Betrieb, allerdings könntest du auch da mal die Option einbringen, dass du dir eine andere Stelle suchst, wenn ein bestimmtes Verhalten nicht aufhört. Eine verärgerte Reaktion kannst du ruhig einmal aushalten.

Wenn etwas und eben auch die Eltern-Kind-Beziehung jahrzehntelang gewachsen ist, ändert sich vieles nun einmal nicht auf die Schnelle. Außerdem hat jeder Mensch und auch deine Eltern Persönlichkeitsmerkmale, die du nie ändern können wirst. Ein Stückweit wirst du dich daher arrangieren müssen. Dein größter Hebel zur Zufriedenheit ist aber dein ureigener Umgang mit der Situation. Wohnt ihr räumlich nah beieinander? Vergrößere die Distanz durch Umzug. Auch deine Frau dürfte es dir danken.

Deinem Vater kannst du az. B. sagen, dass er dich mit seinen negativen Reden in Ruhe lassen soll. Fängt er trotzdem damit an, geh demonstrativ aus der Situation hinaus und steh nicht mehr länger als Klagemauer zur Verfügung.

Deiner Mutter hätte ich zur Hundebtereuung gesagt, dass du es schön gefunden hättest, wenn du dich auf ihre Zusage hättest verlassen können und dass du jetzt und für die Zukunft eine andere Lösung finden wirst. Kapp die Abhängigkeiten, dann bist du nicht erpressbar.

Aus Streitigkeiten mit Dritten kann man sich per se heraushalten. "Klärt das miteinander und lass mich da heraus." Ein schlechtes Gewissen über den Vorwurf mangelnder Loyalität brauchst du dir nicht machen zu lassen. "Nicht für so etwas", würde ich ihm da entgegnen.

Hinterfrage auch mal, ob du dich nicht noch viel zu sehr in deine Kindheitsrolle fügst. Emanzipiere dich. Manchmal hilft es, sich einfach umzudrehen und zu gehen statt ellenlos zu albernen Sachverhalten zu diskutieren..
 
Vielen Dank für die schnellen und zahlreichen Rückmeldungen!

Kurz, ich arbeite in unserer eigenen Familienfirma nun seit über 6 Jahren. Erst seit ca. 1,5 Jahren gibt es Konflikte mit meinen Eltern. Meine Mutter ist nie im Betrieb, mein Bruder auch nicht. Mein Vater seit ein paar Jahren immer weniger und dieses Jahr nur noch sporadisch.

Ich leite die Firma mittlerweile und es läuft gut, ich möchte nicht alles einfach aufgeben und werde trotzdem noch was das "Unternehmertum" angeht bisschen die Unterstützung vom Vater benötigen.

Aber auch hier habe ich Druck, ich hatte schon mal daran gedacht aufzuhören, weil ich mich eher als Fachkraft sehe und nicht Unternehmer. Am Anfang durfte ich mir anhören, dass ich doch hier viel mehr Geld verdiene, mir Sachen über die Firma kaufe usw. Als ich mir einmal nach 7 Jahren einen neuen PC gekauft habe durfte ich mir anhören, dass ich mir den in einem anderen Job nicht hätte leisten können, dabei bin ich Ingenieur und bilde mich weiterhin in meinem alten Job weiter, damit ich jederzeit wieder zurückgehen könnte.

Irgendwann haben die es eingesehen und gesagt, sie würden mich unterstützen wenn ich aufhöre. Alles klar. Jetzt ist es wieder so weit, dass davon nichts übrig geblieben ist. Ich will definitiv nicht mehr aufhören, aber ich bekomme weder von der Mutter noch von meinem Bruder mal Unterstützung in der Firma. Mein Bruder kassiert jeden Monat 600 € trotzdem ab. Ich sagte, entweder bekomme ich die Hälfte zurück oder du schaffst jetzt mal hier. Wir haben uns darauf geeinigt, dass das Geld auf ein Tagesgeldkonto geht und wir Urlaub damit machen werden. Für meine Eltern eine Katastrophe wie geizig ich sei uvm.

Ich darf von meinem Vater anhören, dass ich schon ein teures Auto über die Firma fahre, obwohl er es mir damals nebenbei empfohlen hat, selbst aber insgesamt vier Fahrzeuge angemeldet hat.

Zur Unterstützung/Widerspruch. Ich bekomme Unterstützung ala Ratschläge geben, aber wenn ich Hilfe benötige wie in der Firma kommt nichts. Ich hatte einmal die Uhrzeit vergessen als ich meine Thesis geschrieben habe und den vorletzten Bus verpasst, der letzte wäre 1,5h später gekommen und fragte, ob mich meine Mutter abholen könne (mit dem Auto 5 Minuten entfernt, zu Fuß 30 Minuten, zumal ich auch zwei volle Beutel Bücher dabei hatte.), die Antwort: Nein. Mein Vater brachte lieber einmal meinen Bruder zu seiner Uni Klausur und wartete dort, als mir bei einer wirklich sehr dringenden Angelegenheit in der Firma zu helfen.

Ich habe auch nie Entschuldigungen gehört, dass es doof war, sondern immer, sie hätten es so nicht gemeint oder mich falsch verstanden. Ich habe ein Nein von beiden immer einfach akzeptiert, mein Bruder zickt dann immer herum. Meine Gefühle waren verletzt, aber das spielte nie eine Rolle.
 
Meine Eltern waren natürlich immer liebevoll und sehr gute Eltern, ich bin auch nur in den Betrieb eingestiegen aus Loyalität meinem Vater gegenüber, weil ich beiden etwas zurückgeben wollte. Ich durfte mir einmal vor 20 Jahren ein neues Handy aussuchen, mein Vater meinte egal wie teuer. Ich suchte irgendein günstiges trotzdem aus. Mein Bruder ist genau das Gegenteil.

Aber sobald ich eine Kleinigkeit erzähle, dass meine Gefühle verletzt waren ist es für die so, als seien sie schon immer schlechte Eltern gewesen, obwohl ich immer wieder sage, dass das nicht so ist und auch viel positives erzähle.

Mein Vater drängte mich dazu, die Eigentumswohnung zu übernehmen, er erinnerte mich dreimal daran, mich darum zu kümmern. Ich wollte es abkaufen, wollte er nicht, weil er ja mein Vater sei und sowas macht er gerne. Ok getan, habe die Wohnung geschenkt bekommen. Jetzt darf ich mir aber genau das anhören, was ich befürchtet habe: ob schlechte Eltern ihren Kindern eine Eigentumswohnung i.H.v. 250.000 € einfach so schenken würden... Das ist so die Unterstützung, die ich nicht möchte, sondern wenn ich es brauche, wie nachts an der Haltestelle mal abholen.

Ich hatte es akzeptiert zu sagen, so sind sie halt und habe meine Grenzen gezogen: weniger treffen. Aber das mit meinem Schwiegervater hat mich erneut sehr belastet, weil meine Frau beide Familie überhaupt nicht mehr zusammenführen möchte, egal ob sich mein Vater nun entschuldigt oder nicht.

Ich hatte gehofft, dass wieder reparieren zu können, aber es ist wohl vorbei.

Zur Hundebetreuung, zum Glück greift die Cousine meiner Frau uns unter die Arme. Als das meine Mutter mitbekam, war sie von uns plötzlich enttäuscht, wir hätten sie falsch verstanden, so hätte sie es nicht gemeint usw.
 
Wenn du nicht willst, dass deine Eltern sich in den Leben einmischen, dann musst du auch auf ihre Leistungen wie das Aufpassen auf den Hund verzichten.

Und halt den Kontakt abbrechen oder wenigstens auf das Nötigste zu reduzieren.

Ein wenig klingt das bei dir nach "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass."

Und ich finde, du könntest deine Texte selbst schreiben, diese KI-Texte lesen sich nicht gut und nicht authentisch und ja, so viel Mühe sollte es dir wert sein. Du willst ja auch keine KI-Antworten.
 
Vielen Dank für die schnellen und zahlreichen Rückmeldungen!

Kurz, ich arbeite in unserer eigenen Familienfirma nun seit über 6 Jahren. Erst seit ca. 1,5 Jahren gibt es Konflikte mit meinen Eltern. Meine Mutter ist nie im Betrieb, mein Bruder auch nicht. Mein Vater seit ein paar Jahren immer weniger und dieses Jahr nur noch sporadisch.

Ich leite die Firma mittlerweile und es läuft gut, ich möchte nicht alles einfach aufgeben und werde trotzdem noch was das "Unternehmertum" angeht bisschen die Unterstützung vom Vater benötigen.

Aber auch hier habe ich Druck, ich hatte schon mal daran gedacht aufzuhören, weil ich mich eher als Fachkraft sehe und nicht Unternehmer. Am Anfang durfte ich mir anhören, dass ich doch hier viel mehr Geld verdiene, mir Sachen über die Firma kaufe usw. Als ich mir einmal nach 7 Jahren einen neuen PC gekauft habe durfte ich mir anhören, dass ich mir den in einem anderen Job nicht hätte leisten können, dabei bin ich Ingenieur und bilde mich weiterhin in meinem alten Job weiter, damit ich jederzeit wieder zurückgehen könnte.

Irgendwann haben die es eingesehen und gesagt, sie würden mich unterstützen wenn ich aufhöre. Alles klar. Jetzt ist es wieder so weit, dass davon nichts übrig geblieben ist. Ich will definitiv nicht mehr aufhören, aber ich bekomme weder von der Mutter noch von meinem Bruder mal Unterstützung in der Firma. Mein Bruder kassiert jeden Monat 600 € trotzdem ab. Ich sagte, entweder bekomme ich die Hälfte zurück oder du schaffst jetzt mal hier. Wir haben uns darauf geeinigt, dass das Geld auf ein Tagesgeldkonto geht und wir Urlaub damit machen werden. Für meine Eltern eine Katastrophe wie geizig ich sei uvm.

Ich darf von meinem Vater anhören, dass ich schon ein teures Auto über die Firma fahre, obwohl er es mir damals nebenbei empfohlen hat, selbst aber insgesamt vier Fahrzeuge angemeldet hat.

Zur Unterstützung/Widerspruch. Ich bekomme Unterstützung ala Ratschläge geben, aber wenn ich Hilfe benötige wie in der Firma kommt nichts. Ich hatte einmal die Uhrzeit vergessen als ich meine Thesis geschrieben habe und den vorletzten Bus verpasst, der letzte wäre 1,5h später gekommen und fragte, ob mich meine Mutter abholen könne (mit dem Auto 5 Minuten entfernt, zu Fuß 30 Minuten, zumal ich auch zwei volle Beutel Bücher dabei hatte.), die Antwort: Nein. Mein Vater brachte lieber einmal meinen Bruder zu seiner Uni Klausur und wartete dort, als mir bei einer wirklich sehr dringenden Angelegenheit in der Firma zu helfen.

Ich habe auch nie Entschuldigungen gehört, dass es doof war, sondern immer, sie hätten es so nicht gemeint oder mich falsch verstanden. Ich habe ein Nein von beiden immer einfach akzeptiert, mein Bruder zickt dann immer herum. Meine Gefühle waren verletzt, aber das spielte nie eine Rolle.
Du steckst die Grenzen nicht. Das ist das Problem.
 
Wenn du nicht willst, dass deine Eltern sich in den Leben einmischen, dann musst du auch auf ihre Leistungen wie das Aufpassen auf den Hund verzichten.

Und halt den Kontakt abbrechen oder wenigstens auf das Nötigste zu reduzieren.

Ein wenig klingt das bei dir nach "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass."

Und ich finde, du könntest deine Texte selbst schreiben, diese KI-Texte lesen sich nicht gut und nicht authentisch und ja, so viel Mühe sollte es dir wert sein. Du willst ja auch keine KI-Antworten.
Die letzten zwei habe ich selbst geschrieben, da hier die Zeichen begrenzt sind, musste ich meinen Haupttext abkürzen lassen.
 
Eigentumswohnung i.H.v. 250.000 € einfach so schenken würden... Das ist so die Unterstützung, die ich nicht möchte, sondern wenn ich es brauche, wie nachts an der Haltestelle mal abholen.
Ganz ehrlich?

Dann bestell dir halt ein Taxi...
a) dürftest du die Kohle lt. deinen Beiträgen dafür haben.
b) Nachts würde ich meine Eltern nur im absoluten Notfall um Hilfe bitten.
 

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