Wie lange dauern Verhaltenstherapien bei wiederkehrenden Depressionen in der Regel?
Kann es auch Rückschläge geben? Im Sinne von 3/4 Jahr Therapie, nun Pause und wieder sehr schlecht drauf und zurückgezogen?
Das kann dir keiner genau sagen:
Bin seit 11 Jahren in Therapie, jetzt noch alle 6 Wochen.
Ist eine kognitive Verhaltenstherapie, keine Aufarbeitung der Vergangenheit, sondern es geht immer um aktuelles.
Das leben ist ja ständiger Wandel , um zu lernen wie das zu bewältigen ist, bedarf es ständiger Konfrontation mit dem was wir Realität nennen.
Lernen zu erkennen, was betrifft dich, was ist aktuell wichtig, was tue ich zuerst, was hat noch Zeit, und für mich zu entscheiden was mit guttut.
Heist eigentlich leben lernen, das ist ein dauernder Prozeß.
Ist bei den meisten die Angst vor der Freiheit ihrer Entscheidungen, die ja immer Konsequenzen haben, auch für das was ich ( NICHT ) tue.
Grad die Angst & Depression hindert uns ja als kranke dran, etwas zu tun, das ist das größte Hindernis.
Wieder vertrauen zu sich selbst zu bekommen, das man Fehler machend darf, die machen ja andre auch.
Was passiert den schlimmstenfalls , wenn ich meine Angst überwinde...
Die Angst wird bleiben das ist teil des Lebens, nur zu erkennen, was ist real und was sehe ich nur so, wieder positiv denken zu können, ist das Ziel.
Den wirklich gut oder schlecht ist ja nur unsre Bewertung von Dingen, Menschen , der Welt, unser denken darüber.
Beispiel :
Ein Tier muß sterben, schlecht?
Dadurch habe ich was zu essen: gut!