Hi,
ich möchte mich mal austauschen. Seit einigen Wochen habe ich mich mal wieder dem Onlinedating zugewandt. Normal begegne ich Menschen lieber im Alltag, das ist stressfrei, erwartungsfrei und ohne konkrete Erwartungshaltung.
Ich habe nun drei Männer gedated, alle über 40, geschieden, zwei davon aus Kinder, die zeitweise bei ihnen leben.
Von "normalem" Kennenlernen kann da irgendwie keine Rede sein, wie ich finde.
Einer von beiden wollte mit mir ständig telefonieren, wohnt 300km weit weg, machte sofort Stress, weil man sich sofort treffen sollte. Ich weiß garnicht wie es zu dem Match kam, denn ich date nicht in diesem Umkreis, aber glaube er war beruflich in der selben Stadt wo ich arbeite, so kam es zum Like, denn diesen Wohnort habe ich ausgeschlossen, wo er wohnt. Wir telefonierten 2x, beim dritten Abend dann hatte ich eine Verabredung und konnte abends das Telefonat nicht halten, sendete ihm eine WA, wo ich ihm schrieb, dass ich es nicht schaffe zu telefonieren. Daraufhin kam sofort ein Drama per WA. Ich rief ihn spät 22 Uhr abends kurz an, er hielt mir einen Vortrag, dass man ihn nicht warten lassen würde. Ich habe mir den Vortrag angehört, gefragt hat er nach mir wenig bis garnichts, mir einen Monolog gehalten, den ich nach einer Stunde abgebrochen habe. 2 Tage später meldete ich mich bei ihm, schrieb ihm, dass ich den Kontakt nicht weiterführe. Daraufhin löschte er mich wortlos.
Der zweite Mann wohnt bei mir um die Ecke, er sieht durchschnittlich aus, die ersten Unterhaltungen waren wirklich nett. Ich ließ mich ein wenig in die Schreiberei rein ziehen, aber wir trafen uns 2 Tage später, das war gut. Ich war nicht "begeistert", er war "nett". Gesamtpaket war durchschnittlich, aber ich bin auch jemand, der verliebt sich nicht nach 2 Stunden Treffen. Er wollte sich dann sofort wieder treffen. Ich spürte innerlich schon ein wenig Unbehagen, aber ließ mich drauf ein. Das zweite Treffen war gut, aber er machte durch subtile Aussagen schon wieder Druck, war so krass begeistert, dass mich das echt schon wieder abgeschreckt hatte, schrieb und schrieb pausenlos und auch ständig von wegen zusammen übernachten und dies und das. Ich habe das stark ausgebremst, seither ist er beleidigt. Aber entweder er akzeptiert meine Grenze oder er lässt es halt bleiben. Das war vor vier Wochen, er hat sich dann nicht mehr gemeldet, als ich sagte, dass wir uns 1x die Woche sehen zum Kennenlernen, mir ist das alles sonst zuviel für den Anfang.
Der dritte Mann war sehr ähnlich, zwei mal geschieden, hat auch alle 14 Tage Kinder bei sich und war sogleich recht vereinnahmend. Wir hatten vereinbart, dass wir uns Samstags 18 Uhr treffen, das war ihm gleich zu wenig, er wollte den gesamten Tag mit mir verbringen, er war optisch auch eher durchschnittlich, hat mich nicht umgehauen insgesamt. Da er aber eine trotzdem irgendwie nette Art hat, wollte ich dem ganzen noch eine Chance geben. Ich habe dann gedacht, wir treffen uns noch mal, er wollte dann auch gleich wieder viel Zeit verbringen, was ich abgelehnt habe, er war sofort beleidigt und zog sich zurück. Dann wollte er ständig bestimmen, was wir machen, und hatte ganz konkrete Ideen, und ich spürte auch hier wieder ordentlich Bedürftigkeit.
Nun habe ich ihm gesagt, dass wir uns Samstag sehen können, ob er das akzeptiert, weiß ich nicht.
Insgesamt habe ich das Gefühl, es verläuft alles total unentspannt und ich überlege, die noch laufenden Verabredungen zu streichen, weil ich das Gefühl habe ich lerne diese Menschen garnicht kenne, weil sie sich wie ein Produkt bei mir verkaufen wollen als wäre ich die letzte Frau dieser Erde.
Läuft das so heute oder ist das normal? Ich war jahrelang nicht mehr online unterwegs, aber das ist für mich wirklich gruselig, und ich verstehe mittlerweile alle Frauen, die sich davon abmelden, das habe ich auch getan. Die drei Männer hatten noch meine Handynummer.
ich möchte mich mal austauschen. Seit einigen Wochen habe ich mich mal wieder dem Onlinedating zugewandt. Normal begegne ich Menschen lieber im Alltag, das ist stressfrei, erwartungsfrei und ohne konkrete Erwartungshaltung.
Ich habe nun drei Männer gedated, alle über 40, geschieden, zwei davon aus Kinder, die zeitweise bei ihnen leben.
Von "normalem" Kennenlernen kann da irgendwie keine Rede sein, wie ich finde.
Einer von beiden wollte mit mir ständig telefonieren, wohnt 300km weit weg, machte sofort Stress, weil man sich sofort treffen sollte. Ich weiß garnicht wie es zu dem Match kam, denn ich date nicht in diesem Umkreis, aber glaube er war beruflich in der selben Stadt wo ich arbeite, so kam es zum Like, denn diesen Wohnort habe ich ausgeschlossen, wo er wohnt. Wir telefonierten 2x, beim dritten Abend dann hatte ich eine Verabredung und konnte abends das Telefonat nicht halten, sendete ihm eine WA, wo ich ihm schrieb, dass ich es nicht schaffe zu telefonieren. Daraufhin kam sofort ein Drama per WA. Ich rief ihn spät 22 Uhr abends kurz an, er hielt mir einen Vortrag, dass man ihn nicht warten lassen würde. Ich habe mir den Vortrag angehört, gefragt hat er nach mir wenig bis garnichts, mir einen Monolog gehalten, den ich nach einer Stunde abgebrochen habe. 2 Tage später meldete ich mich bei ihm, schrieb ihm, dass ich den Kontakt nicht weiterführe. Daraufhin löschte er mich wortlos.
Der zweite Mann wohnt bei mir um die Ecke, er sieht durchschnittlich aus, die ersten Unterhaltungen waren wirklich nett. Ich ließ mich ein wenig in die Schreiberei rein ziehen, aber wir trafen uns 2 Tage später, das war gut. Ich war nicht "begeistert", er war "nett". Gesamtpaket war durchschnittlich, aber ich bin auch jemand, der verliebt sich nicht nach 2 Stunden Treffen. Er wollte sich dann sofort wieder treffen. Ich spürte innerlich schon ein wenig Unbehagen, aber ließ mich drauf ein. Das zweite Treffen war gut, aber er machte durch subtile Aussagen schon wieder Druck, war so krass begeistert, dass mich das echt schon wieder abgeschreckt hatte, schrieb und schrieb pausenlos und auch ständig von wegen zusammen übernachten und dies und das. Ich habe das stark ausgebremst, seither ist er beleidigt. Aber entweder er akzeptiert meine Grenze oder er lässt es halt bleiben. Das war vor vier Wochen, er hat sich dann nicht mehr gemeldet, als ich sagte, dass wir uns 1x die Woche sehen zum Kennenlernen, mir ist das alles sonst zuviel für den Anfang.
Der dritte Mann war sehr ähnlich, zwei mal geschieden, hat auch alle 14 Tage Kinder bei sich und war sogleich recht vereinnahmend. Wir hatten vereinbart, dass wir uns Samstags 18 Uhr treffen, das war ihm gleich zu wenig, er wollte den gesamten Tag mit mir verbringen, er war optisch auch eher durchschnittlich, hat mich nicht umgehauen insgesamt. Da er aber eine trotzdem irgendwie nette Art hat, wollte ich dem ganzen noch eine Chance geben. Ich habe dann gedacht, wir treffen uns noch mal, er wollte dann auch gleich wieder viel Zeit verbringen, was ich abgelehnt habe, er war sofort beleidigt und zog sich zurück. Dann wollte er ständig bestimmen, was wir machen, und hatte ganz konkrete Ideen, und ich spürte auch hier wieder ordentlich Bedürftigkeit.
Nun habe ich ihm gesagt, dass wir uns Samstag sehen können, ob er das akzeptiert, weiß ich nicht.
Insgesamt habe ich das Gefühl, es verläuft alles total unentspannt und ich überlege, die noch laufenden Verabredungen zu streichen, weil ich das Gefühl habe ich lerne diese Menschen garnicht kenne, weil sie sich wie ein Produkt bei mir verkaufen wollen als wäre ich die letzte Frau dieser Erde.
Läuft das so heute oder ist das normal? Ich war jahrelang nicht mehr online unterwegs, aber das ist für mich wirklich gruselig, und ich verstehe mittlerweile alle Frauen, die sich davon abmelden, das habe ich auch getan. Die drei Männer hatten noch meine Handynummer.