Wir leben nicht - im "ich wünsche mir was Land" und auch nicht in einer heilen Welt - was Du erlebt hast, Asaak, das ist die Realität, die auf ähnliche Weise fast jeder im Lauf des Lebens erlebt. Nicht die guten Erfahrungen machen uns stark, sondern die Negativen. Leben ist ständige Herausforderung und ein ewig währender Kampf - die Menschen sind nicht so, wie wir sie gerne hätten, sie sind, wie sich selbst und die Umwelt sie geformt haben.
Sie lügen, betrügen, intrigieren und ignorieren..........und von daher ist ein gesundes Misstrauen immer ein guter Berater, der aber nicht zum beherrschenden Kalkül werden sollte, denn dann übersieht man die Menschen, die ehrlich, und liebenswert sind und mit Herz und Verstand "die Sonne am Himmel halten".
Ich kann auf die Straße gehen und nur das sehen was mies und schlecht ist, dann wird es mich beeinflußen und ich werde mein tun und handeln auch unbewusst in diese Richtung lenken, der Blick für das Gute und Schöne geht verloren und scheint nicht mehr zu existieren. Aber es existiert, man muss nur eines ändern - den eigenen Blickwinkel.
Eines solltest Du nicht außer acht lassen, eine Frau, die mit 20 noch Jungfrau ist, hat einen psychischen Hintergrund, genau wie Du, denn psychisch stabil bist Du ja ebenfalls nicht.
Ein gesundes Verhältniss zur Sexualität zu haben, bedeutet aber nicht einen Wettstreit zu gewinnen, wer die meisten Kilometer in sich hatte, sondern wer sich seines Wertes bewusst ist und sich nur von den Gefühlen leiten lässt, die beidseitig eine gemeinsame Erlebniswelt Bejaen und offenbaren, die beide erfüllt.
Weniger ist immer Mehr, aber Nichts bleibt auch ein Nichts.