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Das thema geld macht mich aggressiv

Raphaela

Mitglied
In meiner Herkunftsfamilie dreht sich alles im Gekd. Meine Eltern waren früher so geizig, dass jeder denken würde ich übertreibe. Meine Schwester gab nur was ab und wollte trotzdem alles umsonst. Vater Staat wurde betrogen wo es nur geht, und als meine Schwester und ich noch zu Hause wohnten, mussten wir einen horrenden Betrag als Miete abgeben, den Haushalt machen und sogar das Essen selbst kaufen.

Heute macht es mich total aggro, wenn diese Leute von Geld reden. Meine Mutter z.b. erbt rund Hunderttausend, muss wegen irgendwas noch 70 Euro bezahlen und regt sich tierisch drüber auf. Die Aktien meiner Schwester fallen im ersten lockdown. So sachen eben.

Klar ist Geld nicht unwichtig und es ist schön, wenn man welches hat, aber mich ekelt das regelrecht an, wenn Mutter und Schwester (Vater lebt nicht mehr) das Thema auf den Tisch bringen. Ich bin aber nicht neidisch oder so, da ich selbst verdiene.
Wie kann ich besser damit umgehen?
 

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SFX

Aktives Mitglied
Hallo,

Vielleicht solltest du dich langsam desensibilisieren! Ich schlage vor, du gehst zur Bank und hebst Bargeld ab. So ca. 3000 Euro in möglichst verschiedenen Banknoten.

Wenn du dann mit dem Geld alleine bist, mache es dir gemütlich. Eine heiße Tasse Tee, entspannte Stimmung...

Dann nimmst du das Geld in die Hand. Wie fühlt es sich an? Rieche auch an den Scheinen, wie riechen sie? Sind sie frisch gedruckt oder schon gebraucht?

Du solltest dich mit dem Geld versöhnen. Sprich ruhig mit den Scheinen und sage laut, was dich belastet.

Du kannst das Geld dann abends in die Nachttischschublade legen. Am nächsten Tag kannst du es dann entweder zurück zur Bank bringen, oder dir etwas hübsches davon kaufen.

Versuche es ruhig, vielleicht klappt es!

Liebe Grüße,
SFX
 
Menschen haben nun Mal eine sehr unterschiedliche Einstellung zum Thema Geld. Du bist wie das Kind, das von seinen stinkreichen Eltern niemals auch nur einen Euro erhalten hat und seine ganze Kindheit über arm gehalten wurde. Solls geben....
 

Schokoschnute

Aktives Mitglied
tja,..Geld beruhigt, aber kaufen kann man sich längst nicht alles.
Geld selbst ist etwas kaltes, besitzt keine eigene Lebendigkeit.
Ich schätze mal du suchst mehr emotionale Reichtümer/Nähe ?
Fange bei dir an dieses innerlich zu Entdecken und suche andere Menschen, die dich damit anziehen.
Das deine Familie so ist, kannst du nicht ändern.
Vllt kannst du evtl irgendwann mit guten Emotionen und eigenen positiven Denken anderer Werte aufzeigen,ohne zu Belehren.
Alles was uns in unseren Leben passiert treibt auch immer zur eigenen Entwicklung/Findung .
Schaue da mehr hin..
 

primechecker

Aktives Mitglied
Das Fiat Geld wird immer weniger wert, da es aus dem Nichts geschöpft und dann in Umkreis gebracht wird. Wenn man also dieses Geld weiterhin hält, hat man in Zukunft weniger Kaufkraft im Vgl. zu Assets, die voraussichtlich nicht so stark an Wert verlieren, z.B. Edelmetalle, Immobilien und andere oft nachgefragte und benötigte Sachwerte.
Fiat Geld bringt also an sich nichts, weil es eigentlich keinen Wert hat (sind ja eigentlich nur Zettel oder sogar nur virtuelle Zahlen). Es kann beliebig vermehrt werden ohne großen Aufwand. Ein gutes Geld ist knapp, kann gut als Tauschmittel verwendet werden, lässt sich gut lagern und transportieren. Idealerweise sollte es auch nicht monopolisiert und zentralistisch kontrolliert werden, da dies zu weitreichenden Problemen in Gesellschaften führt.
 

Eva

Aktives Mitglied
Gibt genug von solchen Leuten. Ist lange nicht nur in deiner Familie so. Meine persönliche Erfahrung: Um so mehr Geld (und damit meine ich gar nicht mal die stink reichen) desto geiziger. Umso weniger Geld, desto großzüger (im Vergleich zum Einkommen natürlich).
 

Andreas900

Sehr aktives Mitglied
Ich liebe Geld. Es ist für mich eine Bilanz wie fleißig, sparsam oder erfolgreich ich war. Bereits in meiner Kindheit bin ich so erzogen worden. Es war nicht so wie bei dir Raphaela, aber es galt das Thema gebe nur Geld aus wenn es absolut notwendig ist und der Teebeutel kann auch zweimal benutzt werden.

Betrogen wurde aber nie und innerhalb der Familie war man sogar großzügig.
Und da kommen wir zum Punkt. Wer einfach nur gerne spart und anlegt, weil er später was großes kaufen will oder mit mehr Vermögen besser schlafen kann, soll dies ruhig tun.

Geld sollte aber kein alles beherrschendes Thema sein, welches ständig diskutiert wird. Schon gar nicht sollte man damit betrügen oder in der Familie drüber streiten.
 

Schokoschnute

Aktives Mitglied
..Gewiß, das Glaube ich dir, Raphaela und birgt vllt keine schönen Gefühle, keine guten Vorbilder.
Deine Frage war ja,wie du damit besser Umgehen könntest.

Meinst du, das du anders denken würdest, wenn ihr mehr mit Geld verwöhnt worden wärt ?
Würde dich das Zufriedener machen ?
Meinst du, du hättest dann weniger Agressionen/Verachtung ihnen Gegenüber ?
Hättest du dann das Gefühl mehr Wert zu sein ?
..gekaufte Liebe ?
Viele Fragen sind offen..

Vielleicht schaust du mal ,ohne deine Familie zu Zensieren : Was suchst Du oder brauchst du Heute als Erwachsener wirklich ?
Ich glaube das Thema Geld ist nicht das Hauptproblem, es löst nur etwas aus, was du selber in dir noch nicht gefunden hast.
Du möchtest ja nicht so sein, wie Sie oder?
Oder geht es dir mehr um die Ungerechtigkeit/Betrug/ Oberflächlichkeit usw..?

Stinkreich war meine Familie nie. Eher so Normalbürger hakt. Aber dass wir kids nicht nur kaum was abkriegten, sondern auch wie irre an uns gespart wurde, stimmt leider.
Naja, was heisst gespart ?
Was hättest du dir gewünscht ?

Kinder sind Teuer vom 1. Tag an ..und du beklagst Dich das an euch gespart wurde.
Hast du gehungert ?
Musste im Schuppen auf Stroh schlafen?
Hattest nur ein Hemdchen an?
War dir Kalt und hattest keine Seife ?
Schule-Bildung -Bücher-Klassenfahrten ..usw usw.. ?
 
Zuletzt bearbeitet:

Styx.85

Aktives Mitglied
Ich stimme dem User @Andreas900 größtenteils zu. Geld ist auch für mich eher positiv besetzt und es macht mir Spass mich damit zu beschäftigen.

Ich selbst komme aus einer bürgerlichen Familie und bei uns wurde leider grundsätzlich nicht über Geld gesprochen. Ich wusste nicht was meine Eltern verdienen, welche Vermögenswerte es außer den Immobilien noch gab etc... leider keine gute Mentalität wie ich heute finde. Ich mache es bei meinen Kindern anders.

Ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass bei uns öfter Geld ein Thema gewesen wäre, weil es mir später vielleicht die ein oder andere schlechte Erfahrung bzw. Fehleinschätzung erspart hätte.

Ich habe in meinem Freundes - und Bekanntenkreis außerdem die Erfahrung gemacht, dass vor allem diejenigen, welche von ihren Eltern früh finanziell in die Pflicht genommen wurden in Bezug auf Abgaben und Selbstfinanzierung auch in der Regel diejenigen waren, die später wesentlich besser mit Geld umgehen konnten. Auf mittlere und längere Frist haben sie nicht nur in Bezug auf ihre Reife sondern auch auf dem finanziellen Gebiet die typischen, rundum versorgten "Nesthocker" überholt.

Daher rate ich dir, auch das positive aus den Gegebenheiten raus zu ziehen. Geiz mag im ersten Eindruck keine besonders positive Eigenschaft sein, doch auch von diesen Leuten lässt sich vielleicht das ein oder andere lernen.
 

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