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Das Modell Familie am Ende?

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Weil du offensichtlich ein Problem mit fremden Männern in deinem Bad hast bzw. hattest, bist du einfach der Meinung Niemand sollte seinen Partner öfter als 2 Mal wechseln? Mit anderen Worten, du bist traurig bzw. findest es furchtbar weil nicht alle Leute so leben wie DU persönlich es für richtig hältst? Und dann noch diese völlig willkürlichen gesetzten Zahlen und Werte.

Ist das echt dein Ernst?

Das kann man auch umdrehen. Nur weil du nichts von traditionellen Familienverhältnissen hältst sind sie unbrauchbar für die Zukunft?
 
A

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Re: Das Modell Familie am Ende?
Das kann man auch umdrehen. Nur weil du nichts von traditionellen Familienverhältnissen hältst sind sie unbrauchbar für die Zukunft?

Ich finde, das wird nicht durch friek bezeugt, sondern durch die hohe Scheidungsrate, misslungenen Patchworkversuchen und ähnlichen egoistischen und heuchlerischen "Wir sind eine Familie" Versuche!

Was ist bitte für dich ausschlaggebend um dies objektiv beurteilen zu können? 😕
 
Ich sag mal so,
hier in meiner Gegend wohnen viele noch unter einem Dach...Generationen...
Meins ist es nicht, ich bin eh der "Letzte" von meinem Schlag. Ich vermisse meine Familie aber sehr...

Jup...hier bei uns auch. ( was allerdings meist auch nicht problemlos geht...)
Hier ist trennung/scheidung auch noch eher die ausnahme.
Wird aber allmaehlich auch immer mehr. Leider.
 
Ich finde, das wird nicht durch friek bezeugt, sondern durch die hohe Scheidungsrate, misslungenen Patchworkversuchen und ähnlichen egoistischen und heuchlerischen "Wir sind eine Familie" Versuche!

Was ist bitte für dich ausschlaggebend um dies objektiv beurteilen zu können? 😕

Wie soll man das objektiv beurteilen können. Jede Meinung bzw. Erfahrung ist subjektiv.
 
Ja natürlich findest du das vernünftig. Ist ja im Prinzip auch das selbe was Gott am liebsten sieht.
Mein Punkt ist lediglich, dass ihre Meinung ultra ignorant und unreflektiert ist.

hallo friek,

Kareena orientiert sich mit ihrer Meinung an ihren Gefühlen. Familiäre Situationen bieten ihr Stabilität, Sicherheit, eine Vertrauensbasis, also eine Wohlfühlsituation. Diese Wohlfühlsituation kommt nicht zustande bzw. wird gestört durch fremde Personen (Beispiel: fremder Mann im Bad).

Ich finde, Kareena hat ein sehr lebensnahes Beispiel gebracht und dadurch auf die emotionale Welt von Kindern und Jugendlichen aufmerksam gemacht. Das so wichtige Empfinden von Kindern für Stabilität und Sicherheit wird nun mal gestört, wenn „plötzlich“ durch die Mutter ein fremder Mann ins Haus gebracht wird, bei dem das Kind empfindet: „er gehört nicht zu mir“.

In anderen Fäden hier im hilferuf-forum gibt es Anfragen von alleinerziehenden Müttern, die einen tollen Mann gefunden haben, der nur einen „klitzekleinen“ Mangel hat: Er interessiert sich nicht für das Kind, die Kinder, der alleinerziehenden Mutter. Und die deutlich überwiegende Meinung aller Leser lautet: Dann ist das der falsche Partner für Dich.

Die Meinung von Kareena ist eine Einzelmeinung, basierend auf ihren Gefühlen, ihrem Empfinden. Kareena vertritt damit die Position eines Kindes in der Familie. In dieser Position darf sie ignorant (gegenüber den Wünschen einer Mutter nach einem neuen Partner) sein – und sie reflektiert sehr anschaulich das kindliche Empfinden, welches auf viele, wenn nicht auf fast alle Kinder übertragen werden darf, wobei sie sich mit Bezug auf andere Fäden hier im hilferuf-forum anscheinend auf eine Meinungsmehrheit stützen darf. Zum Glück!

Ich weiss nicht, friek, ob Du Familienvater bist, Kinder liebst. Wenn ich Deine Meinung und Dein Unverständnis Kareena gegenüber lese, dann denke ich, Du bist kein liebender Familienvater und begegnest Kindern mit Unverständnis, eher feindlich.

LG, Nordrheiner
 
Ich finde, das wird nicht durch friek bezeugt, sondern durch die hohe Scheidungsrate, misslungenen Patchworkversuchen und ähnlichen egoistischen und heuchlerischen "Wir sind eine Familie" Versuche!

Was ist bitte für dich ausschlaggebend um dies objektiv beurteilen zu können? 😕

Hallo Portion Control,

im letzten Jahrhundert gab es in vielen Ländern noch keine Fahrschule, keine Führerscheinprüfung, wie in Deutschland. Die Zahl der Verkehrsunfälle in diesen Ländern war sehr hoch im Vergleich zu Deutschland bzw. den Ländern mit Fahrschule und Führerscheinprüfung.

Waren die vielen Verkehrsunfälle ein Grund, das Auto abzuschaffen?
Nö, man hat das Hilfsmittel Fahrschule und Führerscheinprüfung angeschafft.

Und auch jetzt, in Deutschland: Die Verkehrsdichte wird größer, die Anforderungen an die Verkehrsteilnehmer steigen und somit – ganz logisch – steigen auch die Anforderungen an die Führerscheinprüflinge. Aber das Auto wird nicht abgeschafft!!
Wenn Du das Beispiel auf das „Fahrzeug“ Familie überträgst, wird sicher auch Dir deutlich, wo das Problem liegt.


LG, Nordrheiner
 
Mag sein, aber wenn es diesen Wechsel nicht geben würde. Gebe es auch nicht so viele Konflikte.

Ja und wenn Niemand mehr sterben würde gäbe es auch nicht mehr so viele traurige Beerdigungen. 🙄
Ok und jetzt mal zurück zur Realität für Erwachsene. Früher hat sich Niemand scheiden lassen und meinst du jetzt wirklich es gab deswegen weniger Konflikte? Nur weil keine neuen Partner sich in fremden Bädern breit machen konnten? So naiv kannst du gar nicht sein.

Und noch mal zum mitschreiben. Dein persönliches Trauma reicht nicht aus um beurteilen zu können was für alle Menschen das beste ist!


Wie soll man das objektiv beurteilen können. Jede Meinung bzw. Erfahrung ist subjektiv.

Dafür gibt es eben empirische Daten und Statistiken. Die besagen nun mal, dass offensichtlich 50% der Ehen nicht die ach so warmen Nester sind, die viele sich hier zurecht fantasieren.

Irgendwelche "Mehrgenerationenhäuser" sind genauso wenig generell heile Welt und gut für die Kinder ,wie Alleinerziehende generell schlecht sind. Warum fällt es euch so schwer euch von dieser alten Illusion zu lösen? Man muss nicht immer auf jede Veränderung mit Angst reagieren.
Die Statistik spricht doch eine mehr als deutliche Sprache.

Die Generation, die als erste die Scheidungsrate so in die höhe getrieben hat ist in der Regel ausnahmslos in Ehen aufgewachsen in denen Trennung keine Option war. Hat sie offenbar schwer beeindruckt.🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja und wenn Niemand mehr sterben würde gäbe es auch nicht mehr so viele traurige Beerdigungen. 🙄
Ok und jetzt mal zurück zur Realität für Erwachsene. Früher hat sich Niemand scheiden lassen und meinst du jetzt wirklich es gab deswegen weniger Konflikte? Nur weil keine neuen Partner sich in fremden Bädern breit machen konnten? So naiv kannst du gar nicht sein.

Und noch mal zum mitschreiben. Dein persönliches Trauma reicht nicht aus um beurteilen zu können was für alle Menschen das beste ist!

Ich habe kein persönliches Trauma. Andere haben das erlebt und ich habe es gesehen. Mir geht es nicht darum eine Scheidung abzuschaffen, sondern bei einer Familie genau zu überlegen wie man den Kindern Stabilität vermitteln kann. Das kann auch eine alleinerziehende Mutter oder Vater. Aber wenn man ständig die Partner wechselt. Wie bekommt das Kind dann die Stabilität.


Dafür gibt es eben empirische Daten und Statistiken. Die besagen nun mal, dass offensichtlich 50% der Ehen nicht die ach so warmen Nester sind, die viele sich hier zurecht fantasieren.

Irgendwelche "Mehrgenerationenhäuser" sind genauso wenig generell heile Welt und gut für die Kinder ,wie Alleinerziehende generell schlecht sind. Warum fällt es euch so schwer euch von dieser alten Illusion zu lösen? Man muss nicht immer auf jede Veränderung mit Angst reagieren.
Die Statistik spricht doch eine mehr als deutliche Sprache.
Alleinerziehende meine ich doch gar nicht.
Die Generation, die als erste die Scheidungsrate so in die höhe getrieben hat ist in der Regel ausnahmslos in Ehen aufgewachsen in denen Trennung keine Option war. Hat sie offenbar schwer beeindruckt.🙄

Wie gesagt, es bezieht sich nicht nur auf Trennungen.
 
Ok und jetzt mal zurück zur Realität für Erwachsene. Früher hat sich Niemand scheiden lassen und meinst du jetzt wirklich es gab deswegen weniger Konflikte?

Und noch mal zum mitschreiben. Dein persönliches Trauma reicht nicht aus um beurteilen zu können was für alle Menschen das beste ist!
Das ist ja ein harter Ton. Ziemlich lieblos. (= auch zum Mitschreiben geeignet).
Sicher ist eine subjektive Erfahrung noch nicht ausreichend für eine Verallgemeinerung.
Jedoch ist eine subjektive Erfahrung ein wichtiger Hinweis, über den man nachdenken sollte.

Dafür gibt es eben empirische Daten und Statistiken. Die besagen nun mal, dass offensichtlich 50% der Ehen nicht die ach so warmen Nester sind, die viele sich hier zurecht fantasieren.
Deshalb sind diese Statistiken noch lange kein Hinweis dafür, dass das Modell Familie schlecht ist.
Aus meiner Sicht sprechen diese Statistiken eher für die Annahme, dass immer mehr Menschen in ihren sozialen Verhaltensweisen geschult werden müssen.

Irgendwelche "Mehrgenerationenhäuser" sind genauso wenig generell heile Welt und gut für die Kinder ,wie Alleinerziehende generell schlecht sind. Warum fällt es euch so schwer euch von dieser alten Illusion zu lösen? Man muss nicht immer auf jede Veränderung mit Angst reagieren.
Die Statistik spricht doch eine mehr als deutliche Sprache.
Das stimmt. Jedoch sind Mehrgenerationenhäuser oder das Modell Alleinerziehung keine auch nur annähernd gleichwertige Alternative zu dem Modell intakte Familie.

Die Generation, die als erste die Scheidungsrate so in die höhe getrieben hat ist in der Regel ausnahmslos in Ehen aufgewachsen in denen Trennung keine Option war. Hat sie offenbar schwer beeindruckt.🙄
Das würde ich nicht so sehen. Die Generationen, die die Scheidungsraten in die Höhe getrieben haben und treiben, haben den Wert einer intakten Familie nicht erkannt und/oder es fehlt ihnen an sozialer Bildung, also an Verhaltensweisen, die in einer intakten Familie erforderlich sind.

Ich denke, es lassen sich Missverständnisse ausräumen, wenn unterschieden wird zwischen Familie und intakter Familie.

LG, Nordrheiner
 
Ich habe kein persönliches Trauma. Andere haben das erlebt und ich habe es gesehen. Mir geht es nicht darum eine Scheidung abzuschaffen, sondern bei einer Familie genau zu überlegen wie man den Kindern Stabilität vermitteln kann. Das kann auch eine alleinerziehende Mutter oder Vater. Aber wenn man ständig die Partner wechselt. Wie bekommt das Kind dann die Stabilität.

Andere erleben aber auch ganz andere Dinge. Nee du propagierst lediglich, dass man nach einer Scheidung dem Kind keinen neuen Partner zumuten sollte und gehst sogar so weit die Partnerzahl im Leben auf 2 zu beschränken.
Die Kinder bekommen ihre Stabilität von ihren Eltern. Der neue Partner ist kein erziehungsberechtigter Elternteil. Er hat dem Kind nichts zu sagen. Er ist lediglich ein Freund der Mutter bzw. des Vaters. Das hat nichts mit fehlender Stabilität zu tun. Außerdem sind die wenigsten Ehen/Beziehungen wirklich stabil oder harmonisch, völlig egal ob sie geschieden werden oder Irgendwer einen neuen Partner hat oder nicht.
Wenn es dir wirklich darum gehen würde genau zu überlegen was am besten für die Kinder ist dann hättest du nicht so eine einseitig festgefahrene Meinung nur basierend auf irgendwelchen Erfahrungen irgendwelcher Leute.

Alleinerziehende meine ich doch gar nicht.

Doch denn nur die können sich neue Partner suchen. Eine Alleinerziehende Mutter bleibt auch alleinerziehend wenn sie einen neuen Freund hat. Das Kind hat nach wie vor nur eine Mutter und einen Vater.
 
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