Ok und jetzt mal zurück zur Realität für Erwachsene. Früher hat sich Niemand scheiden lassen und meinst du jetzt wirklich es gab deswegen weniger Konflikte?
Und noch mal zum mitschreiben. Dein persönliches Trauma reicht nicht aus um beurteilen zu können was für alle Menschen das beste ist!
Das ist ja ein harter Ton. Ziemlich lieblos. (= auch zum Mitschreiben geeignet).
Sicher ist eine subjektive Erfahrung noch nicht ausreichend für eine Verallgemeinerung.
Jedoch ist eine subjektive Erfahrung ein wichtiger Hinweis, über den man nachdenken sollte.
Dafür gibt es eben empirische Daten und Statistiken. Die besagen nun mal, dass offensichtlich 50% der Ehen nicht die ach so warmen Nester sind, die viele sich hier zurecht fantasieren.
Deshalb sind diese Statistiken noch lange kein Hinweis dafür, dass das Modell Familie schlecht ist.
Aus meiner Sicht sprechen diese Statistiken eher für die Annahme, dass immer mehr Menschen in ihren sozialen Verhaltensweisen geschult werden müssen.
Irgendwelche "Mehrgenerationenhäuser" sind genauso wenig generell heile Welt und gut für die Kinder ,wie Alleinerziehende generell schlecht sind. Warum fällt es euch so schwer euch von dieser alten Illusion zu lösen? Man muss nicht immer auf jede Veränderung mit Angst reagieren.
Die Statistik spricht doch eine mehr als deutliche Sprache.
Das stimmt. Jedoch sind Mehrgenerationenhäuser oder das Modell Alleinerziehung keine auch nur annähernd gleichwertige Alternative zu dem Modell intakte Familie.
Die Generation, die als erste die Scheidungsrate so in die höhe getrieben hat ist in der Regel ausnahmslos in Ehen aufgewachsen in denen Trennung keine Option war. Hat sie offenbar schwer beeindruckt.🙄
Das würde ich nicht so sehen. Die Generationen, die die Scheidungsraten in die Höhe getrieben haben und treiben, haben den Wert einer intakten Familie nicht erkannt und/oder es fehlt ihnen an sozialer Bildung, also an Verhaltensweisen, die in einer intakten Familie erforderlich sind.