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Das Leid der Tiere

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(...)

@Paulahölzchen
Versuche zwischendurch immer wieder mal den Fokus auch auf die schönen Dinge, die es gibt, zu richten. Es ist Frühling, alles grünt, neues Leben entsteht. Die Sonne lacht. Es werden Lebewesen geboren, denen es gut geht. Löwenzahn kämpft sich gerade aus jeder Ritze und nährt die Bienen 🙂
 
Ich bringe da mal Tierärzte ins Spiel, weil es Fakten über die psychische Belastung im Tierschutz aufzeigt:
https://psylex.de/stoerung/suizid/faktoren/tierarzt/

Umso wichtiger finde ich Psychohygiene.
Zu lernen, mehr auf seine psychische Gesundheit zu achten, frühzeitig abzugrenzen.
Wenn nötig, den Einsatz zu reduzieren.
Vergisst, verdrängt man das, ist niemandem damit gedient.
 
Ich bringe da mal Tierärzte ins Spiel, weil es Fakten über die psychische Belastung im Tierschutz aufzeigt:
https://psylex.de/stoerung/suizid/faktoren/tierarzt/

Umso wichtiger finde ich Psychohygiene.
Zu lernen, mehr auf seine psychische Gesundheit zu achten, frühzeitig abzugrenzen.
Wenn nötig, den Einsatz zu reduzieren.
Vergisst, verdrängt man das, ist niemandem damit gedient.
Ganz wichtiger Punkt. Wenn man merkt, dass man selbst die Distanz nicht wahren hab unbedingt einen Schritt zurück treten. Nur so bleibst du "hilfreich" auf Dauer.
 
Ich sehe euch. Und manchmal kann ich nur noch weinen und verzweifeln in dieser Welt. Der Schmerz muss aus mir heraus.
Hallo Paulahölzchen,
ich empfinde es genauso wie du! Vor allem das Leid der sogenannten Nutztiere...
Fleisch etc. esse ich schon lange nicht mehr, nicht nur aus gesundheitlichen, auch
aus Tierschutzgründen.
Was mir über das Elend immer ein bisschen hinweghilft, sind die sehr schönen Videos
von den Lebenshöfen, z.B. Hof Butenland, Land der Tiere und Erdlingshof. Das sind nur einige,
es gibt sehr viele, diese retten Tiere aus schlimmen Haltungen, vor der Schlachtung usw. Und
auf diesen Höfen dürfen sie leben bis zu ihrem natürlichen Ende.
Ich habe z.B. eine Patenschaft für ein Schaf (da ich Schafe sehr liebe) übernommen.
Obwohl es mir finanziell nicht gut geht, war mir das wichtig.
Hier mal ein Video als Beispiele.

Ich verstehe dich auf jeden Fall und bin froh, dass es noch Menschen gibt,
denen das Wohl der Tiere sehr am Herzen liegt.
 
Auch mich macht es oft regelrecht fertig, zu was für Grausamkeiten Menschen Tieren gegenüber fähig sind.
Und ich denke mir, wie viel Leid und Negativität das in die Welt bringt.
Wie schon Tolstoi sagte: „Solange es Schlachthöfe gibt wird es auch Schlachtfelder geben.“
Und ich tue mein Möglichstes, um dem etwas entgegen zu setzen. Für mich ist jedes kleinste Leben lebens- und schützenswert. Jede Schnecke, jeder Regenwurm…
 
@Paulahölzchen : Ich verstehe dich und deinen Schmerz und ich teile ihn. Du bist damit nicht allein. Ich weiß, wie schwer es ist und dass man manchmal einfach nur noch schreien möchte vor lauter Schmerz, Wut und Trauer. Aber dann halte ich mir vor Augen, dass ich nicht allein bin, sondern dass es noch mehr Menschen gibt, die so denken und fühlen wie ich und daran, wievielen Tieren wir gemeinsam schon geholfen und ihnen damit zu einem besseren Leben verholfen haben. Und das gibt mir wieder Mut und Zuversicht.
 
Und manchmal kann ich nur noch weinen und verzweifeln in dieser Welt. Der Schmerz muss aus mir heraus.

Die TE möchte über ihre persönliche, emotionale Belastung zu dem Thema schreiben, wie ich es verstehe, keine allgemeine Diskussion.

Bitte geht auf die Not der TE ein, nicht auf das Thema allgemein.
Das ist hier der Punkt.
Wer Schmerz verspürt fühlt sich krank - und ist dadurch in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt.

Daher wird es darum gehen müssen, dem inneren Schmerz weniger Chancen zu geben, um nach aussen mehr zu erreichen!

Genau dies wird bei Notärzten voraus gesetzt, die sich nicht in die Situation des Patienten versetzen sondern in ihre eigene Situation - nämlich als Arzt die bestmögliche Rettungsleistung zu erbringen.
 
Es kommt, wie bei allem, auf das richtige Maß an. Es ist wichtig, am Leid seiner Mitgeschöpfe Anteil zu nehmen, man darf sich aber nicht darin verlieren und muss lernen, sich rechtzeitig abzugrenzen.

Nur, wer sich selber fit und stabil hält, kann am Ende auch für andere einstehen.
 
Ich habe schon in der Schule im Fach Biologie von meiner damaligen Lehrerin einen Satz gehört, den ich damals nicht so verstand, aber heute unterschreiben würde: "Der Mensch ist das gefährlichste Säuge- und Raubtier". Was tun Menschen zu oft Tieren an, aber auch sich selber untereinander.
 
Ich teile deine Ansicht über das Leid der Tiere.
Aber nun nicht so, das ich ständig weine und wehklage.
Es leiden ja noch viel mehr Wesen auf der Welt, auch Menschen.
Kriege, Hunger, Krankheiten......
Es gibt ja schon viele Organisationen, die versuchen, Leid zu lindern.
Und auch viele Einzelpersonen, die Gutes tun.
Man kann nicht die ganze Welt retten und alles umpolen auf "Gut-Sein".
 
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