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Das Leid der Tiere

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 132285
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Gelöscht 132285

Gast
Diese unendliche Ungerechtigkeit, die bis zum Himmel schreit und fast keiner hört sie. Sie frisst meine Seele auf.

Die ehrlichsten, reinsten Wesen, die am meisten Leid erfahren müssen. Diese Gedanken und Gefühle quälen mich und mein größter Wunsch ist, dass diese himmelschreiende Ungerechtigkeit nach diesem irdischen Leben irgendeine Gerechtigkeit vorsieht.
Warum?

Gequält, geschlagen, misshandelt, vernachlässigt aus Freude, Lust oder Unwissenheit. Oder aus "Egal".
Verrohung, Igel, mit denen Fußball gespielt wird.
Die "Nutz"Tierindustrie, in denen die Körper&Seelen schon beim Verladen gebrochen werden, vom "Leben" davor meist ganz zu schweigen.
Aussetzen, ein "Spielzeug" für die Kinder, es wird jedoch unbequem. Tiere, die ihr Dasein einsam in kleinen Käfigen fristen.
Die vielen kranken, streunenden, sich immer weiter vermehrenden Katzen. Jungkatzen, die barbarisch gleich nach der Geburt ihr Leben lassen müssen.
Die vielen kranken, verletzen, getretenen, gejagten, gequälten (Stadt) Tauben. Vom Menschen ehemals domestiziert.
Tiere, die angefahren einfach liegen gelassen werden. Hühner, die lebendig im Müll entsorgt werden. Hunde, die im überhitzten Auto gelassen werden.
Ich könnte ewig weitermachen.

Jeder der behauptet, ein Tier hätte keine Gefühle, hat ihm noch nie in die Augen gesehen.

All ihr Wesen da draußen, wir Menschen haben euch nicht verdient.
Es tut mir Leid.
Ich sehe euch. Und manchmal kann ich nur noch weinen und verzweifeln in dieser Welt. Der Schmerz muss aus mir heraus.
 
Da Tiere immernoch meist Privatbesitz sind, haben wir alle darauf leider nur sehr begrenzt Einfluss, nur bei den Lebensmitteln können wir minimal etwas tun, wie drauf zu achten oder Verzicht, alles andere ist nur Träumerei, die wir nicht beeinflussen können.
 
Ich unterschreibe den Eingangsbeitrag und "darf" das auch, weil ich seit Jahren im Tierschutz aktiv bin. Tiere werden weltweit, auch in Europa, entsetzlich behandelt und für mich ist das keine Frage einer Seite der Medaille, sondern ein Fakt, der geahndet werden muss. Es gibt auch gute Eltern, aber deswegen diskutiere ich die schlechten doch nicht weg.
 
Man kann aber schon im Kleinen viel tun. Die ganzen fake Tierrettungsvideos nicht anklicken, nicht liken, nicht teilen.

Shows, wo Tiere vorgeführt werden, nicht besuchen.

Fleischarm leben, auf Haltungsbedingungen achten.

Sich die Anschaffung eines Haustieres sorgsam überlegen. Ungewollte Fortpflanzung der Haustiere konsequent verhindern.

Sich im Tierschutz engagieren und Ehrenämter annehmen.

Mit offenen Augen durch die Welt gehen und auf Mißstände aufmerksam machen. Vieles geschieht auch durch Unwissenheit. Zur Aufklärung kann jeder beitragen.
 
Und vernünftig Tierschutz betreiben kann man auch nur, wenn man sich nicht zu sehr emotionalisieren lässt.

Viele Geldmacher wissen genau, wie man die Leute auf einer emotionalen Ebene anspricht, nutzen das aus und missbrauchen Tiere dafür.

Das muss man einfach rational erkennen und sich dagegen wappnen. Auch Spendenmissbrauch wird auf die Weise betrieben.

Wenn zu sehr auf die Tränendrüsen gedrückt wird: Finger weg! Gerade in dem Bereich geschieht besonders schlimmer Tiermissbrauch.

Spenden und unterstützen sollte man nur wirklich seriöse Organisationen und sich vorher gründlich darüber informieren.
 
Tu was. Engagiere dich im Tierschutz. Esse kein Fleisch. Ich finde deinen "Appell" finde ich total übertrieben und unglaubwürdig, wenn du nicht selbst im Tierschutz aktiv wirst.
Ich esse keine tierischen Produkte und mein derzeitiger Urlaub der Lohnarbeit geht gerade für nichts anderes als den Tierschutz drauf. Erst gestern Abend ging wieder eine (mittlerweile) hochträchtige, verdreckte,totkranke Mutterkatze (nach langem Vertrauensaufbau) in eine Lebendfalle. Voller Flöhe und Zecken, kaum noch fähig die Augen zu öffnen. Dieses Elend ist real. Ich funktioniere zu 99 Prozent und möchte die Welt ein kleines bisschen besser machen, das restliche 1 Prozent zerstört mich und lässt mich den Glauben an die Menschheit verlieren. Ich möchte keinen Appell starten, sondern ich brauche ein (anonymes) Ventil für meinen Schmerz.
 
Ich esse keine tierischen Produkte und mein derzeitiger Urlaub der Lohnarbeit geht gerade für nichts anderes als den Tierschutz drauf. Erst gestern Abend ging wieder eine (mittlerweile) hochträchtige, verdreckte,totkranke Mutterkatze (nach langem Vertrauensaufbau) in eine Lebendfalle. Voller Flöhe und Zecken, kaum noch fähig die Augen zu öffnen. Dieses Elend ist real. Ich funktioniere zu 99 Prozent und möchte die Welt ein kleines bisschen besser machen, das restliche 1 Prozent zerstört mich und lässt mich den Glauben an die Menschheit verlieren. Ich möchte keinen Appell starten, sondern ich brauche ein (anonymes) Ventil für meinen Schmerz.

Deshalb ist es so wichtig, die Tiere kastrieren zu lassen.

Diese Einsicht rückt ja zum Glück mittlerweile ins öffentliche Bewusstsein.
 
Sein Mitgefühl generell für (meistens) Haustiere sollte man aber auch von Zeit zu Zeit ausdrücken dürfen. Denn wenn man bedenkt, wie tief unsere Entstehungsgeschichte auf christlicher Basis in uns verankert ist, dann wird es höchste Zeit, sich nicht mehr als höhere Wesen anzusehen. Und genau das passiert noch bei Vielen - das Tier ist eben nicht das erste und wichtigste Geschöpf. Allein deshalb schon erlauben sich so Manche, es einfach je nach Laune und Gutdünken abzuwerten.
Die allgemeine Verachtung gegenüber der Tierwelt zeigt sich ja auch darin, wenn wir selber als Ottern- und Schlangengezücht beschimpft werden.

Aber natürlich spielt Unwissenheit auch eine grosse Rolle dabei.
 
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