Taubenkot kann tatsächlich eine ätzende bzw. schädigende Wirkung auf verschiedene Materialien wie Stein, Beton, Metall und Autolack haben. Die Effekte sind wissenschaftlich gut dokumentiert.
Taubenkot enthält u. a. Harnsäure, die bei Kontakt mit Wasser (z. B. Regen, Luftfeuchtigkeit) zu schwachen Säuren umgewandelt wird. Diese können Kalkstein und Sandstein angreifen,
Betonstrukturen schrittweise schädigen, Metalle korrodieren lassen.
Die Säuren sind nicht extrem stark, aber dauerhafter Eintrag über Monate oder Jahre verursacht sichtbare Schäden.
Gebäudeschäden durch Vogel- und speziell Taubenkot sind in der Denkmalpflege gut dokumentiert.
Studien zur Materialkorrosion durch tierische Exkremente bestätigen diese Wirkung.
Taubenkot ist für Autolack besonders problematisch, er Trocknet zu einer harten, kristallinen Schicht, die sich beim Entfernen in den Lack drücken kann.
Die enthaltenen Säuren verursachen Lackätzung, besonders bei dunklen oder warmen Oberflächen.
Warm gewordener Lack (z. B. durch Sonne) reagiert stärker, und die ätzenden Bestandteile können sichtbare Krater oder Mattstellen verursachen.
Automobilhersteller, Lacklaborstudien und unabhängige Tests bestätigen regelmäßig Lackschäden durch Vogelkot, z. B. DEKRA-, ADAC- und Herstelleruntersuchungen.
Ja, Taubenkot kann gefährlich oder schädlich sein – vor allem, wenn er austrocknet, aufgewirbelt wird und eingeatmet wird.
Taubenkot kann verschiedene Mikroorganismen enthalten.
Pilze wie Histoplasma capsulatum oder Cryptococcus neoformans sie können beim Einatmen zu Lungenentzündungen führen (selten, meist bei immungeschwächten Personen).
Bakterien wie Chlamydophila psittaci, Verursacher der Papageienkrankheit.
Im Kot können Parasiten oder deren Eier vorkommen.
Deshalb spricht nichts für ein Argument um sich freiwillig dem Taubenkot auszusetzen und daher einer Taubenplage entgegenzuwirken.