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Das Leid der Tauben.

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„Immer wieder hört man die Aussage, dass Taubenkot die Fassade und Gebäude schädigt. Das Institut für Massivbau der Technische Universität Darmstadthat hat im Jahre 2004 in einem wissenschaftlichen Experiment bewiesen, dass es sich bei der Aussage um eine Falschaussage handelt. Man ist der Frage nachgegangen in wie fern Taubenkot unterschiedliche Materialien wie Stein, Holz und Metall schädigt. Das Ergebnis zeigt, dass Taubenkot auf mineralische Baustoffe, wie Stein und Mauerwerk, keine Auswirkungen hat.“
 
Ich weiß ja nicht woher du dein Wissen beziehst aber das hier stimmt auf keinen Fall. Viele Städte haben ein großes Taubenproblem. Der Mensch ist an so vielem maßgeblich beteiligt das es dem Planeten so schlecht geht, das ist aber ein ganz anderes Thema.
Das es ein Problem ist, da muss ich Dir leider zustimmen, aber trotzdem sind es tolle Tiere, die unseren Respekt verdient haben und wir sind dafür verantwortlich eben genau mit solchen Maßnahmen wie den Taubenschlägen eine Vermehrung zu verhindern bzw. einzudämmen.
 
Bei uns gibt es einen Bauwagen als Taubenschlag, dort werden auch die Eier ausgetauscht. Wenn man sich die Tiere in der Stadt ansieht, die haben teilweise total verkrüppelte Füße und fast keine Zehen mehr. Kann mir vorstellen wenn sie auf Zigarettenkippen laufen, dann kann so etwas passieren oder wenn sie irgendwo mit dem Füßen hängen bleiben. Aber ich kenne mich damit zu wenig aus.
 
Taubenkot kann tatsächlich eine ätzende bzw. schädigende Wirkung auf verschiedene Materialien wie Stein, Beton, Metall und Autolack haben. Die Effekte sind wissenschaftlich gut dokumentiert.
Taubenkot enthält u. a. Harnsäure, die bei Kontakt mit Wasser (z. B. Regen, Luftfeuchtigkeit) zu schwachen Säuren umgewandelt wird. Diese können Kalkstein und Sandstein angreifen,
Betonstrukturen schrittweise schädigen, Metalle korrodieren lassen.
Die Säuren sind nicht extrem stark, aber dauerhafter Eintrag über Monate oder Jahre verursacht sichtbare Schäden.
Gebäudeschäden durch Vogel- und speziell Taubenkot sind in der Denkmalpflege gut dokumentiert.
Studien zur Materialkorrosion durch tierische Exkremente bestätigen diese Wirkung.
Taubenkot ist für Autolack besonders problematisch, er Trocknet zu einer harten, kristallinen Schicht, die sich beim Entfernen in den Lack drücken kann.
Die enthaltenen Säuren verursachen Lackätzung, besonders bei dunklen oder warmen Oberflächen.
Warm gewordener Lack (z. B. durch Sonne) reagiert stärker, und die ätzenden Bestandteile können sichtbare Krater oder Mattstellen verursachen.
Automobilhersteller, Lacklaborstudien und unabhängige Tests bestätigen regelmäßig Lackschäden durch Vogelkot, z. B. DEKRA-, ADAC- und Herstelleruntersuchungen.
Ja, Taubenkot kann gefährlich oder schädlich sein – vor allem, wenn er austrocknet, aufgewirbelt wird und eingeatmet wird.
Taubenkot kann verschiedene Mikroorganismen enthalten.
Pilze wie Histoplasma capsulatum oder Cryptococcus neoformans sie können beim Einatmen zu Lungenentzündungen führen (selten, meist bei immungeschwächten Personen).
Bakterien wie Chlamydophila psittaci, Verursacher der Papageienkrankheit.
Im Kot können Parasiten oder deren Eier vorkommen.
Deshalb spricht nichts für ein Argument um sich freiwillig dem Taubenkot auszusetzen und daher einer Taubenplage entgegenzuwirken.
 
Wenn man sich die Tiere in der Stadt ansieht, die haben teilweise total verkrüppelte Füße und fast keine Zehen mehr.

Dazu hab ich kürzlich einen Beitrag gesehen. Tauben verheddern sich tatsächlich sehr leicht in herumliegenden Schnüren und Verpackungsresten. Das schnürt sich immer mehr zusammen und die Zehen oder ganzen Füße sterben ab. Aktuell gefährlich sind Reste von Weihnachtsbaumnetzen.
 

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