Little Snowflake
Neues Mitglied
Hey, zweiter Versuch. Ich sollte mich kurzfassen, da ich aber zu den Freizeitautoren gehöre, habe ich über 2000 Wörter geschrieben. Ich habe es gelöscht. Ich will niemanden mit meinen Problemen derartig nerven. Deswegen jetzt die kurze Version.
Ich erfahre Ablehnung im schlimmsten Maße. Von Familie, Freunden als auch Bekannten. Es ist so, Familie sollte man lieben lernen und das habe ich auch wirklich versucht. Doch was tut man, wenn man selbst als jemand bezeichnet wird, zu dem man nie werden will. Dessen Charakter unausstehlich ist? Ja, es ist niederschmetternd. Und dies sagte mein Vater in einem Moment meiner Schwäche, der mich geprägt hat. Ich bin das mittlere Kind von 3 Kindern. Schon von anderen als das schwarze Schaf betitelt, ein hoffnungsloser Fall, der in der falschen Familie geboren wurde. Man bedenke, diese Familie besteht nur aus Lehrern.
Am schlimmsten aber ist mein Vater. Er und ich streiten dauernd. Gut, man könne dies der Pubertät zuschreiben, doch ich bin der Annahme, dass dies lang nicht mehr die Ursache ist. Wir streiten, oft, sehr oft, es endet in einem Desaster. Oft blickt er mich einfach nur mit dieser Verachtung, diesem Hass, dieser Enttäuschung in den Augen an. Jedes Mal ein Schlag ins Gesicht. Ich ziehe mich deswegen stark zurück. Ich habe Angst vor ihm. Denn in meiner Familie braucht es keine Schläge, nein, mit Worten können sie einen auseinander nehmen. Jegliche Träume und Selbstwertgefühl zerstören. Ich bin verschreckt. Mein Laptop / Zimmer mein Fluchtort. Sozusagen, jeder kann hereinkommen und immer bin ich deswegen angespannt.
Es ist die Ablehnung, nicht akzeptiert zu werden, sich zu fragen, was man nur falsch gemacht hat. Verzweifelt perfekt sein zu wollen und es immer wieder nicht schaffen. Scheitern, weil die Schwester schon die perfekte Vorgabe gegeben hat. Darauf versuchen anders zu sein, versagen und sich zurückziehen. Sich viele Gedanken machen, dauernd abwesend sein und in den Gedankenströmen ertrinken. Eine tief sitzende Angst gegenüber anderen Menschen zu entwickeln und eine Art zweite Seite aufzubauen. Ich weiß nicht, was mit mir falsch gelaufen ist, ich weiß nur, dass es so ist. Wie kann ich mich inzwischen beschreiben? Als völlig verunsichert… Ablehnung erfahre ich leider nicht nur in der Familie. Vor ein paar Jahren war ich aktiv in einem Sport Verein. Dachte dazu zu gehören. Ein Teil der Gemeinschaft zu sein. Ein Irrtum. Aus dem Nichts begonnen sie mich auszuschließen. Einfach so. Ich fragte, was ich falsch gemacht habe, ob sie irgendwie sauer seien. Doch sie stritten es ab mich überhaupt so zu behandeln. Wie endete es? Ich war bei ihnen, wollte Gespräche anfangen, wurde konsequent ignoriert. Es ist wirklich sehr belastend solche Ablehnung zu erfahren, ohne dass mir gesagt wird, was ich falsch gemacht habe. Denn ich will es wirklich wissen? Warum die Menschen so zu mir sind? Was ich ihnen getan habe? Gleiches bei Freunden. Ich habe oft meine Augen davor verschlossen, doch es leider letztendlich realisiert. Keiner von denen macht sich etwas aus mir. Gleiches geschieht, ich werde bei Gesprächen ignoriert. Einfach so. Ich werde ausgeschlossen. Sitze allein zuhause, während sich alle treffen. Alle. Ich fragte, ob ich dabei sein könne, es wurde verneint. Das ist ein erneuter Schlag. Oft bin ich davon sehr verzweifelt und ziehe mich immer weiter zurück. Ich habe mittlerweile einen imaginären Freund geschaffen, um nicht zu allein zu sein. Nach außen habe ich das Selbstbewusstsein als Kostüm gewählt. Würde es nicht so sein, wäre ich schon längst einem Nervenzusammenbruch von Kommentaren oder Bemerkungen über mich erlitten.
Ich bin allein, so oft. Ich werde ausgenutzt und ich merke es immer zu spät. Es interessiert niemanden, wenn es mir schlecht geht, da ich ja eine so tolle Familie habe, alles, was ich zum Leben brauche und somit keinen Grund dazu habe. Und das ist nicht meine Wahrnehmung, nein, das wurde mir genau so gesagt.
Ich bin verzweifelt, da ich nicht weiter weiß. Ich versinke in meiner Gedankenwelt. Dauernd frage ich mich, wie ich auf andere wirke, was ich falsch machen könnte. Ich bin dadurch auch recht paranoid geworden, dass ich leider auch schon viele Menschen verletzt habe. Es hat mich zerstört. Ich bedauere es sehr. Ich habe kein Gewissen mehr. Stirbt jemand, habe ich jemanden eine Note verhauen, ihm weh getan ect. Ich empfinde keine Reue mehr. Da ist nichts. Und ich will das nicht. Ich will nur einfach normal sein. Wie die anderen sein. Nur wie soll das gehen?! Ich weiß es nicht.
So oft war ich so verzweifelt, dass ich mehrmals davor stand mir das Leben zu nehmen. Es ist immer dieser Moment. "Tu es einfach und es ist vorbei." Aber selbst dafür bin ich zu schwach. Oder zu feige. Oder vielleicht auch nur zu dumm, so dass ich noch Hoffnung habe.
Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich hoffe, das war nicht zu lang. Am Ende liest es nicht mal jemand.
Ich erfahre Ablehnung im schlimmsten Maße. Von Familie, Freunden als auch Bekannten. Es ist so, Familie sollte man lieben lernen und das habe ich auch wirklich versucht. Doch was tut man, wenn man selbst als jemand bezeichnet wird, zu dem man nie werden will. Dessen Charakter unausstehlich ist? Ja, es ist niederschmetternd. Und dies sagte mein Vater in einem Moment meiner Schwäche, der mich geprägt hat. Ich bin das mittlere Kind von 3 Kindern. Schon von anderen als das schwarze Schaf betitelt, ein hoffnungsloser Fall, der in der falschen Familie geboren wurde. Man bedenke, diese Familie besteht nur aus Lehrern.
Am schlimmsten aber ist mein Vater. Er und ich streiten dauernd. Gut, man könne dies der Pubertät zuschreiben, doch ich bin der Annahme, dass dies lang nicht mehr die Ursache ist. Wir streiten, oft, sehr oft, es endet in einem Desaster. Oft blickt er mich einfach nur mit dieser Verachtung, diesem Hass, dieser Enttäuschung in den Augen an. Jedes Mal ein Schlag ins Gesicht. Ich ziehe mich deswegen stark zurück. Ich habe Angst vor ihm. Denn in meiner Familie braucht es keine Schläge, nein, mit Worten können sie einen auseinander nehmen. Jegliche Träume und Selbstwertgefühl zerstören. Ich bin verschreckt. Mein Laptop / Zimmer mein Fluchtort. Sozusagen, jeder kann hereinkommen und immer bin ich deswegen angespannt.
Es ist die Ablehnung, nicht akzeptiert zu werden, sich zu fragen, was man nur falsch gemacht hat. Verzweifelt perfekt sein zu wollen und es immer wieder nicht schaffen. Scheitern, weil die Schwester schon die perfekte Vorgabe gegeben hat. Darauf versuchen anders zu sein, versagen und sich zurückziehen. Sich viele Gedanken machen, dauernd abwesend sein und in den Gedankenströmen ertrinken. Eine tief sitzende Angst gegenüber anderen Menschen zu entwickeln und eine Art zweite Seite aufzubauen. Ich weiß nicht, was mit mir falsch gelaufen ist, ich weiß nur, dass es so ist. Wie kann ich mich inzwischen beschreiben? Als völlig verunsichert… Ablehnung erfahre ich leider nicht nur in der Familie. Vor ein paar Jahren war ich aktiv in einem Sport Verein. Dachte dazu zu gehören. Ein Teil der Gemeinschaft zu sein. Ein Irrtum. Aus dem Nichts begonnen sie mich auszuschließen. Einfach so. Ich fragte, was ich falsch gemacht habe, ob sie irgendwie sauer seien. Doch sie stritten es ab mich überhaupt so zu behandeln. Wie endete es? Ich war bei ihnen, wollte Gespräche anfangen, wurde konsequent ignoriert. Es ist wirklich sehr belastend solche Ablehnung zu erfahren, ohne dass mir gesagt wird, was ich falsch gemacht habe. Denn ich will es wirklich wissen? Warum die Menschen so zu mir sind? Was ich ihnen getan habe? Gleiches bei Freunden. Ich habe oft meine Augen davor verschlossen, doch es leider letztendlich realisiert. Keiner von denen macht sich etwas aus mir. Gleiches geschieht, ich werde bei Gesprächen ignoriert. Einfach so. Ich werde ausgeschlossen. Sitze allein zuhause, während sich alle treffen. Alle. Ich fragte, ob ich dabei sein könne, es wurde verneint. Das ist ein erneuter Schlag. Oft bin ich davon sehr verzweifelt und ziehe mich immer weiter zurück. Ich habe mittlerweile einen imaginären Freund geschaffen, um nicht zu allein zu sein. Nach außen habe ich das Selbstbewusstsein als Kostüm gewählt. Würde es nicht so sein, wäre ich schon längst einem Nervenzusammenbruch von Kommentaren oder Bemerkungen über mich erlitten.
Ich bin allein, so oft. Ich werde ausgenutzt und ich merke es immer zu spät. Es interessiert niemanden, wenn es mir schlecht geht, da ich ja eine so tolle Familie habe, alles, was ich zum Leben brauche und somit keinen Grund dazu habe. Und das ist nicht meine Wahrnehmung, nein, das wurde mir genau so gesagt.
Ich bin verzweifelt, da ich nicht weiter weiß. Ich versinke in meiner Gedankenwelt. Dauernd frage ich mich, wie ich auf andere wirke, was ich falsch machen könnte. Ich bin dadurch auch recht paranoid geworden, dass ich leider auch schon viele Menschen verletzt habe. Es hat mich zerstört. Ich bedauere es sehr. Ich habe kein Gewissen mehr. Stirbt jemand, habe ich jemanden eine Note verhauen, ihm weh getan ect. Ich empfinde keine Reue mehr. Da ist nichts. Und ich will das nicht. Ich will nur einfach normal sein. Wie die anderen sein. Nur wie soll das gehen?! Ich weiß es nicht.
So oft war ich so verzweifelt, dass ich mehrmals davor stand mir das Leben zu nehmen. Es ist immer dieser Moment. "Tu es einfach und es ist vorbei." Aber selbst dafür bin ich zu schwach. Oder zu feige. Oder vielleicht auch nur zu dumm, so dass ich noch Hoffnung habe.
Ich weiß nicht mehr weiter.
Ich hoffe, das war nicht zu lang. Am Ende liest es nicht mal jemand.