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Das Leben meines besten Freundes geht den Bach runter

GünterLauch

Neues Mitglied
Hallo, ich hab mich hier neu angemeldet um hilfe oder einen Rat zu suchen da mein bester Kumpel dringend Hilfe benötigt, ich aber nicht weiss wie, ich fang einfach mal von vorne an.
Danke schonmal fürs lesen und Antworten.
Also ich kenne ihn nun schon sozusagen mein ganzes Leben. Er ist 22 jahre alt und hat nichts, kein Abschluss oder Ausbildung, keine freundin geschweige denn famiely zu den er kontakt hat oder gar freunde ausser mich halt. Er ist in einer maßnahme vom Jobcenter wo er durch Praktikas möglichkeit hat seine Leistung zu zeigen, zur folge als Hilfsarbeiter ausgebildet zu werden. Abschluss nachholen kann er nur wenn er es selbst bezahlt. Er muss aber Miete zahlen also ist das nicht möglich. Und da fängt es an er hat schon zich Praktikas gemacht und wurde immer in den A**** getreten, sprich ausgenutzt oder sie wollten einfach kein Geld zahlen um ihn auszubilden dadurch ist seine Motivation ziehmlich down womit die Probleme anfangen. Er sitzt fast nur noch zuhause dazu kommt das er viel kifft und auch seitdem sehr sehr viel trinkt. Manchmal ist er schon nachmittags gut angetrunken. Ich rede dann mit ihm und er meint immer nur das es doch sowieso egal sei. Dazu kommt das seine Freundin ihn verlassen hat aus heiterem Himmel, andere freunde oder bekannte ignoriert er vollkommen ausser mich obwohl es auch immer seltender wird das wir was zusamm machen. Ich weiss einfach nicht weiter er ist total gefühlskalt und die Maßnahme ist sozusagen seine letzte Chance. Auch seine Wohnung, die er verliert nach der maßnahme die in 3 monaten zuende ist weil er dann einfach die Mieten nicht mehr zahlen kann. Er ist sozusagen dann obdachtlos und das schlimme ist das es ihm scheiss egal ist, ihm ist einfach alles egal. Er lebt nur noch alleine vor sich hin, lebt in den Tag ..schläft den ganzen tag. Wenn er zur Maßnahme gehen soll kommt er zu spät oder geht meistens garnicht erst hin seine ausage ist dann immer "ach das klappt doch sowieso wieder nicht". Am anfang der maßnahme hat er sich richtig angestrengt war motiviert hat kaum alkohol getrunken. ich glaube auch das er das trinken und kiffen nutzt um einfach damit psychisch kla zu komm um es zu verdrängen es wird aber immer schlimmer und ich mach mir sorgen. Er hat auch keinerlei ziele oder Träume was doch jeder hat aber er hat nichts für was es sich lohn könnte zu leben. Ihm wird immer mehr egal was durch das kiffen kommen könnte, ich meine soll das sein leben sein mit 22 Jahren? Er ist ja auch nicht dumm oder so. Ich weiss auch nicht was ich machen soll, ich wollte mit ihm auch schon zusamm hingehen ihn zur Maßnhame bringen oder was lustiges unternehmen aber er blockt total ab. Sein leben geht immer mehr den Bach runter und wenn ich nicht mehr da bin hat er niemanden mehr. Er ist kein Mensch der Gefühle zeigt aber ich merke es das es ihm scheisse geht und er tot unglücklich ist ich kenn ihn auch zu gut dafür.Ich glaube das ihm das mit seiner ex Freundin ziehmlich runter gezogen hat und das mit dem Job das er bald obdachlos ist, und es mahct mich traurig weil er noch so jung ist. Nun was kann ich denn tun um ihm zu helfen damit er sich wieder aufrappelt ich weiss einfach nicht mehr weiter :(
 

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ice_cold

Mitglied
tragisch. aber du kannst keinem menschen helfen, der die hilfe nicht annimmt oder überhaupt will.
das ist sein leben und es gibt sowas wie "eigenverantwortung".
er muss wirklich SELBST seinen hintern hoch bekommen.
du kannst ihm nur helfen, wenn du für ihn da bist, wenn er quatschen und sich aussprechen will.
es ist NICHT dein job, sein leben für ihn geregelt zu bekommen.
 
C

Code1

Gast
Dein Freund könnte ich sein... weißt du, wenn man gar nichts hat und wirklich einfach nur da ist, um da zu sein. Wenn man nur ausgenutzt wird und sowieso nie Glück hat, dann wird man irgendwann halt so. Mit der Zeit kommt die Einsicht, dass das alles eh totaler Schwachsinn ist. Man kommt dann zu einem Punkt, an dem man sich denkt: wozu das alles? Man hat keine Lust mehr und nimmt alles so hin, wie es auf einen zukommt. Man gibt sich selbst für alles die Schuld und macht sich so dermaßen runter...man fängt an sich und sein Leben zu hassen. Ich kiffe zwar nicht und nehme auch kein Alkohol, aber ich möchte mir auch nicht vorstellen was dann abgehen würde.
Natürlich gibt es Möglichkeiten daraus zu kommen. Aber keine Ahnung wie. Ich bin ja auch nur ein kleines scheiß Opfer.

Ist vielleicht gar keine so schlechte Idee mit ihm dort mal hinzugehen. Bei manchen funktioniert es, wenn du ihnen Feuer unterm Hintern machst und bei anderen bewirkt es eben auch nur das Gegenteil.
 

GünterLauch

Neues Mitglied
Genauso ähnlich ging es mir auch mal.
Ich hab selber keinen Schulabschluss, hab auch Maßnahmen mitgemacht und hab auch mal ne Zeit lang Alkohol getrunken.
Irgendwann kam ich dann an den Punkt, an dem ich so nicht mehr weiter machen wollte.
Und da hab ich dann die Initiative ergriffen und hab mit dem Jobcenter gesprochen und um Hilfe gebeten.
Es ist eine schwierige Situation, da er sich selber aufgegeben hat.
Was wichtig ist, ist, dass er wieder eine Perspektive bekommt.
Vllt kann er ja an einer Maßnahme teilnehmen, wo er neue Perspektiven für sich finden kann.
Oder er könnte auch ein FSJ machen.
Da ist es nicht so wichtig, ob er nen Abschluss hat und wenn er sich da gut anstellt, bilden die ihn möglicherweise trotzdem aus.
Eine Bekannte hat dadurch auch ohne Schulabschluss ne Ausbildung bekommen.
Er muss es nur wirklich wollen.
Es ist immer schwer, wenn man soweit niemanden hat, der für einen da ist.
Und durch das trinken und kiffen will er wahrscheinlich nur alles verdrängen und so lange er nicht einsieht, dass er es dadurch nicht besser macht sondern noch ein Problem dazu bekommt ist es nicht einfach ihn da rauszuholen.
Kannst du ihn vllt mal zum Jobcenter begleiten und dort mit denen darüber reden??
Die haben da mehr Möglichkeiten und da könnte man bestimmt was passendes für ihn finden.
Ich war auch mal in einer Maßnahme wo sich die Mitarbeiter auf Menschen mit psychischen Problemen usw beschäftigen und es hat mir sehr geholfen. Einen Versuch wäre es auf jeden Fall wert.
..das mit dem jobcenter ist eine gute idee vll können die ihm ja weiter helfen, ich werd mal mit ihm reden und versuchen das wir dort mal hingehen und uns weitere möglichkeiten anhören oder uns beraten lassen. danke dir
 

GünterLauch

Neues Mitglied
Dein Freund könnte ich sein... weißt du, wenn man gar nichts hat und wirklich einfach nur da ist, um da zu sein. Wenn man nur ausgenutzt wird und sowieso nie Glück hat, dann wird man irgendwann halt so. Mit der Zeit kommt die Einsicht, dass das alles eh totaler Schwachsinn ist. Man kommt dann zu einem Punkt, an dem man sich denkt: wozu das alles? Man hat keine Lust mehr und nimmt alles so hin, wie es auf einen zukommt. Man gibt sich selbst für alles die Schuld und macht sich so dermaßen runter...man fängt an sich und sein Leben zu hassen. Ich kiffe zwar nicht und nehme auch kein Alkohol, aber ich möchte mir auch nicht vorstellen was dann abgehen würde.
Natürlich gibt es Möglichkeiten daraus zu kommen. Aber keine Ahnung wie. Ich bin ja auch nur ein kleines scheiß Opfer.

Ist vielleicht gar keine so schlechte Idee mit ihm dort mal hinzugehen. Bei manchen funktioniert es, wenn du ihnen Feuer unterm Hintern machst und bei anderen bewirkt es eben auch nur das Gegenteil.
ja es ist schwer für mich, mich richtig in seine lage zu versetzen wie es ihm geht dabei weil er es halt kaum zeigt, traurig das es so viel mehr menschen giebt den es genauso geht. dank dir für die antwort
 

Deviance

Mitglied
Hallo,

hol ihn so oft wie möglich aus der Bude raus. Der ist dabei, ne handfeste Depression zu kriegen- und die wird nicht besser, wenn er die Wände anstarrt und nebenher einen Rausch dem anderen folgen läßt. Vermutlich ist seine Freundin mit seiner Antriebs- und Mutlosigkeit nicht mehr klargekommen.

Aber klar kannst Du ihm auch nur helfen, wenn er sich helfen lassen will. Alles andere geht für eure Freundschaft entsetzlich nach hinten los.

Kacke, wie ich das hasse....da wird einer jahrelang ausgebeutet, hingehalten, bleibt ohne Perspektive und wird zum Opfer gemacht.
Schöne neue Arbeitswelt...leider muß man ganz klar sagen, dass das die Folgen sind, wenn man die Schule nicht ernst nimmt.

Versuch für ihn da zu sein, aber aus Eigeninteresse: verpaß nicht den Punkt, an dem Du einsehen mußt, dass Du evtl nicht derjenige bist, der ihm helfen kann :(

Deviance
 

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