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Das Leben ist ...

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W

Waage

Gast
Das Leben ist ein Seil -
Wir balancieren darauf, probieren das Seil ruhig zuhalten.
Aber es lässt sich nicht leicht lenken.
Während einige auf einem Seil gehen, das nur dreißig Zentimeter über dem Boden ist, müssen andere in schwindelerregender Höhe gehen.

Nicht alle schaffen es, einige fallen in die Tiefe und können nur Hoffen, dass unten ein Netz ist was sie auffängt.

Waage
 
Ich finde den Vergleich nicht besonders gelungen. ( Besonders weil ich - wie gestern - so oft am Wohnsitz der Familie Traber vorbeikomme und da das ganze Jahr ein Seil gespannt ist, auf dem Kind und Kegel trainieren )
Wenn denn schon, dann ist das Seil für jeden so dicht über dem Boden gespannt, das man zwar herunterfallen kann - aber das Aufstehen immer wieder möglich ist. Und das sollte man auch tun.
 
Ich finde den Vergleich nicht besonders gelungen. ( Besonders weil ich - wie gestern - so oft am Wohnsitz der Familie Traber vorbeikomme und da das ganze Jahr ein Seil gespannt ist, auf dem Kind und Kegel trainieren )
Wenn denn schon, dann ist das Seil für jeden so dicht über dem Boden gespannt, das man zwar herunterfallen kann - aber das Aufstehen immer wieder möglich ist. Und das sollte man auch tun.

Das ist dein Meinung, dennoch glaube ich das einige verstehen wie ich das meine.🙄

Sanne
 
Liebe Waage,

ich finde es sehr passend und weiß wie Du es meinst. Meine Oma sagte einmal zu mir es gibt 2 Möglichkeiten über eine Schlucht hinweg zu kommen:

Entweder man balanciert auf einem Seil drüber weg ohne nach unten zu sehen und sich den Dingen zu stellen (was nie wirklich klappt)

Oder man arbeitet sich ganz hinunter um auf der anderen Seite wieder hinauf zu klettern und von vorne anzufangen . . .

Kati
 
Da kann ich Dir nur zustimmen, das kann ich auch nicht verstehen, denn es geht weiter, egal wie und ich muß das wollen . . .

Kati
 
Ich erzähle mal gerne was der Gemeinde noch dazu - heute Morgen ist mir zufällig ein Name eingefallen; wahsrcheinlich weil ich einen Auftrag für einen Kunden namens "Strauß" bearbeitet habe.
Strauß? Da war doch was vor vielen Jahren?
Ja, ich habe etwa 1977 im Umschulungszentrum ( ich mußte wegen diverser Gebrechen umschulen ) einen damals vielleicht 30 jährigen Mann aus Bayern kennengelernt, der erstaunlicherweise immer der Fröhlichste von allen war und der insgesamt esowas wie den totalen Optimismus verteilte. Erstaunlich deshalb, weil der Mann im Rollstuhl saß und keine Beine hatte. Irgendwann haben wir einen zusammen gehoben und ich habe mich bei ihm vorgetastet. Das ist normal, denn wer sich damit auskennt, weiß, daß sehr oft die Schwer-und Schwerstbehinderten die augenscheinlich lustigsten Menschen sind.
Nun, wie war seine Geschichte? Er hatte als junger Kerl bei der Bahn gelernt. Ich weiß es heute nicht mehr so genau, ich glaube, bei der Bahnpolizei. Jedenfalls ist ihm eines Tages auf dem Bahnhof ( auf seinem Bahnhof ) eine junge Frau aufgefallen, die Anstalten machte sich dort vor auf die Gleise vor einen durchfahrenden Zug zu werfen. Er rannte wohl los und es gelang ihm auch die Frau nach der anderen Seite weguzustoßen, aber er selbst.... Wie sich dann herausstellte hatte die Frau wohl irgendwo ein Schmuckstück geklaut, war erwischt worden und wollte sich dem familiären Schmach nicht aussetzen.
Für mich ( als lächerlich leicht behinderten Menschen ) war dieser Mann damals ein Grund, meine Blessuren nicht mehr so schrecklich ernst zu nehmen. Und in Menschen Vorbilder zu sehen, die auch nach schrecklichsten Niederschlägen sich sofort wieder an den Aufstieg machen.
 
[FONT=Arial, Helvetica, sans-serif]Ich denke auch ihr habt Recht damit, dass man immer wieder aufstehen muss. Aber gerade die Vergangenheit macht es einem oft schwer neue Schritte in der Zukunft zu machen...

Auch diesen Satz finde ich sehr gut:

Das ganze Leben ist ein ewiges Wiederanfangen.


[/FONT]
 

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