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Das Jugendamt winkt nur ab

Ich muß noch mal schreiben.
Nix.wie.weg,
Wenn ich an deiner Stelle wäre, und das fällt mir nicht so schwer mir das vorzustellen, weil ich selbst zwei Jungs hatte, die jetzt erwachsen sind, ich würde das mit der Arbeit erst mal lassen, und mich voll und ganz darauf konzentrieren, die beiden Buben unter Kontrolle zu bekommen.

Morgens in die Schule bringen, deinen Haushalt machen Mittagsessen, Hausaufgaben und Nachmittags vollste Aufmerksamkeit für die Jungs.
Mit ihnen Fussball spielen, Fahrradfahren (gemeinsam eine Strecke raussuchen), irgendwelche Brettspiele, Uno, Kniffel, hat meinen alles mächtig Spass gemacht. Das fördert auch die Komunikation untereinander , grade bei den Brüdern.
Jetzt hast du noch Einfluß.
Du kannst es noch rumreissen.
Dem A-Amt würde ich notfalls ein psychologisches Gutachten von dem Sohn vorlegen.

Oder du sprichst mit ihm ganz ernsthaft, das du unbedingt arbeiten gehen willst, damit ihr genug Geld habt zum Leben, und erklärst ihm das ausführlich, und sagst, ob er dir versprechen kann morgens in die Schule zu gehen.

Klare Regeln , hauen, schlagen ist verboten, weil wir uns lieb haben, hauen uns wir nicht. Hauen macht traurig.
Wer haut muß dafür Strafe bekommen, 20 Liegestützen, oder 15 Minuten alleine ins Zimmer, natürlich ohne PC, und sich überlegen was er zu sagen hat, wenn er wieder rauskommt.
Das sind Vereinbarungen.
Oder 15 mal: Ich darf meine lieben Menschen nicht hauen, schreiben.
Such einen Sport für ihn aus, Tischtennis, Judo, Fussball, das wäre auch eine Möglichkeit.

Das ist mir noch eingefallen.

Pecky
 
Klingt gut! Nur ist sie zu Hause die Unterlegene. Also gibt es auch keine Regeln einzuhalten die sie setzen würde. Das was du beschreibst war bereits die Startsituation vor Jahren. Das hatte schon nicht funktioniert. Bin gerade am überlegen was passieren muss das es jetzt plötzlich klappen könnte *kopfkratz* - nachdem die Situation mehrfach zu Hause eskalierte und sie schon längst nicht mehr als kompetente, Authoritätsperson gilt.

Finde ich schwierig bis unmöglich...

Eigentlich sucht sie Hilfe von außen, weil sie selbst weiss, dass ein "bißchen mehr anstrengen" als zuvor, kaum das Ruder herumreissen wird.
 
Nix wie weg, sollte dein Sohn sich noch einmal an dir vergreifen, dann gehe bitte zum Arzt und lass das dokumentieren, und dann gehst du zur Polizei und bringst das zur Anzeige, das wird erstmal wenig bringen, weil er mit 12 ja noch Straf-unmündig ist,(davon gehe ich jetzt ganz einfach mal aus) aber es wird trotzdem Aktenkundig gemacht und das ist wiederum wichtig um beim JA auf zu schlagen.

Lass dich bitte nicht abwimmeln, sollte das wieder der Fall sein, dann verlange den Vorgesetzten zu sprechen.
Ansonsten könntest du versuchen mit der Caritas oder der Diakonie Kontakt auf zu nehmen, da gibt es meines Erachtens auch Hilfsangebote und Beratungsstellen. Und dann wäre da noch die Telefonseelsorge, welcher du dich Anonym anvertrauen könntest, so das du erst mal wen hättest, wo du ganz konkret deine Sorgen schildern kannst, dort sitzt geschultes Personal, vllt. kann man dir dort auch Empfehlungen geben, wo du dich noch hinwenden könntest, oder was du noch tun könntest.

Ich wünsche dir für die nächste Zeit sehr viel Kraft. :blume:
 
Portion Control, mir ist schon klar das sie Hilfe von aussen sucht.
Doch ist das eine empfindliche Situation.
Das JA ist kein Bäckersladen, wenn sie hingeht und sagt dort ich will ein Bauernbrot und 5 Brötchen bekommt sie die.

Beim JA sagt sie ich will eine Familienhilfe, dann sagen die erstmal, schildern sie mal ihre Situation oder Probleme die sie haben.
Dann kann es passieren, wenn sie sich ganz verzweifelt und hilflos hinstellt, bekommt sie den Vorschlag zur Unterbringung in ein Heim, als Tagesbetreuung, oder über die Woche, und dann ist sie ihre Kinder schneller los als sie kucken kann.
Das JA ist nicht ihr Freund, die haben nur das Wohl der Kinder im Sinn, und das auch noch in Anführungszeichen.
Ob dies das Wohl der Kinder ist, ist denen auch egal.
Und die Mutter interessiert die nur Zweitrangig.

Aber was erzähl ich da, du wirst es ja wissen.

Weißt du, wenn nicht alle Menschen so selbstbezogen wären, sondern so denken würden wie ich, dann gäbe es auch Nachbarn, die sich mal mit ernstgemeinter Hilfe anbieten würden, und Mütter müßten nicht um den Entzug ihres Sorgerechts bangen.

Wenn die TE, das was sie hier schreibt, im JA sagt sind die Kinder oder zumindest der eine weg.
Und da müßte ich mich schon sehr täuschen.
Denn die TE bestätigt ja, das sie es nicht schafft. ja sogar Angst hat vor ihm.
Entweder sie holt ihren heimlichen Hercules raus, oder es passiert ein Wunder.

Ich habe ihr die Schritte gesagt die ihr helfen die Kinder zu behalten und was zu verändern. Das braucht seine Zeit. Rezept zum Psychologen holen geht eigentlich schnell, aber einen passenden finden könnte ne Weile dauern.

Zuhause muß sie ernsthafte, liebevolle Gespräche führen.
ADHS Kinder sind halt schwieriger, da muß man mit viel Empathie ran. Aber geistig behindert sind sie nicht.
Und Selbstkontrolle findet durch sportliche Betätigung einen guten Weg ins Bewußtsein.

Liebe Grüße Pecky
 
Heute morgen habe ich ihn gefragt warum er denn unbedingt genau das Gegenteil von dem macht was ich ihm sage?!
Er meint dann er weiß es nicht.
Und warum er denn nicht schlafen will obwohl er hundemüde ist?!
Er meinte das schlafen Zeitveschwendung ist.

Es ist ja jetzt auch nicht so das es ihm bei mir nicht gefallen würde, ganz im Gegenteil, er richtet sich alles so ein wie er es haben will.
Das meinte auch die Dame vom Jugendamt, es würde ihm ja gut gehen. So im nachhinein stößt mir das irgendwie auf.
Es ist ihm schon klar das hier Chaos herrscht, das ich nicht wirklich arbeiten kann wenn er nicht in die Schule geht, nicht schlafen will, seinen Bruder schlägt.
Seine Antworten enthalten dann eben einen immer sehr guten "Kindlichen" Grund.
Wie zB. die Lehrer in der neuen Schule sind unfreundlich. Die kinder in seiner Klasse sind dumm.
Von den Stühlen bekomme ich Rückenschmerzen.
Mit dir mache ich keinen Ausflug mehr du bist alt (ich)
usw.


Nein.

Nicht mit ihm diskutieren oder sich seinen Argumenten beugen. Das meinte ich nicht.

Die Ansagen machst Du! "Du schläfst jetzt!" "Du gehst jetzt in die Schule!" "Du spielst jetzt nicht mehr am PC!"

Warum-Fragen helfen bei Kids nicht viel. Trotzdem muss man de Situation mit ihnen besprechen, nachfragen, wie sie die Situation vielleicht lieber lösen würden, aber bestimmte Dinge wie Schulbesuch, Schlafenszeit und Computernutzung eben nicht zur Disposition stellen. Du bist die Mutter und Du entscheidest! Das wird nicht verhandelt.

Nochmal meine Frage nach anderen Personen, die unterstützen können?
 
Soweit ich verstanden habe, war es der PC, der das ganze zur Eskalation gebracht hat, oder?
Was genau hindert dich daran, den PC zu entsorgen (also nicht Computerzeiten einführen, sondern das Ding komplett weg, mindestens solange, bis ihr die Situation vollkommen unter Kontrolle habt)?
Sein zu erwartender Wutausbruch?
Klar, wenn er heimkäme und der PC ist weg würde er vermutlich ziemlich ausflippen, aber wenn Du Dir eine Vertrauensperson zur Verstärkung dazuholst (Lehrer, Kinderpsychologe, Einen guten Freund, oder Verwandten), müsstet ihr das doch schaffen...
Klar ist so ein Schritt nicht einfach, aber da müsst ihr durch!
Der PC schadet ihm massiv. Er kommt damit nicht klar, er kann damit nicht umgehen, also muss das Teil weg.
Natürlich ist der PC nur die Spitze des Eisbergs, aber so wie ich das sehe, hast Du solange der PC da ist noch nicht mal die Möglichkeit, überhaupt an ihn ranzukommen.
Vielleicht wäre es leichter, einen Weg zu finden, wenn der Kleine erstmal wieder gescheit schläft und einen vernünftigen und altersgerechten Tagesablauf hat, anstatt seine ohnehin schon übergroße Unruhe durch PC-spiele zu verstärken.
 
Nein.

Nicht mit ihm diskutieren oder sich seinen Argumenten beugen. Das meinte ich nicht.

Die Ansagen machst Du! "Du schläfst jetzt!" "Du gehst jetzt in die Schule!" "Du spielst jetzt nicht mehr am PC!"

Warum-Fragen helfen bei Kids nicht viel. Trotzdem muss man de Situation mit ihnen besprechen, nachfragen, wie sie die Situation vielleicht lieber lösen würden, aber bestimmte Dinge wie Schulbesuch, Schlafenszeit und Computernutzung eben nicht zur Disposition stellen. Du bist die Mutter und Du entscheidest! Das wird nicht verhandelt.

Nochmal meine Frage nach anderen Personen, die unterstützen können?

Mhhh,
das hat einer im Forum gefragt, was das Kind dazu sagt wenn er nicht schlafen will, warum?

Ich sage ja nicht zu meinem Kind "warum machst du nicht aus?"
das sag ich dann nach mehrfacher stundenlanger Aufforderung.
Ich möchte jetzt auch nicht von mir selber sagen das ich eine totale Lusche als Mutter bin.
Es ist auch jahrelang ganz gut gegangen, ich hatte Arbeit, Geld, ein Auto und konnte mit den Kindern viel unternehmen. Das hat so gut gepasst.

Aber jetzt ist das Geld weg, das Auto...und die Kinder haben keine Lust auf alles was ich Vorschläge.
Daher wurde es die letzten 12 Monate stetig schlimmer.
 
Na Pubertät halt.

Ja, den PC weg.

Schlägt der Große erst, seitdem das Ding im Haus ist?

Der Grund ist also, dass Du arbeitslos geworden bist, seitdem ist es so schwierig?

Keinen Bock auf gar nichts haben meine auch (gehabt). Vielleicht kommen die Krise (Arbeitslosigkeit) und Pubertät einfach unglücklich zusammen? was hat sich für die Jungs denn geändert?

Ach, absolute Lusche als Mutter, das ist Quark. Es gibt Schwierigkeiten und Du suchst nach Hilfe. Das nenne ich jetzt keine Lusche.
 
Na Pubertät halt.

Ja, den PC weg.

Schlägt der Große erst, seitdem das Ding im Haus ist?

Der Grund ist also, dass Du arbeitslos geworden bist, seitdem ist es so schwierig?

Keinen Bock auf gar nichts haben meine auch (gehabt). Vielleicht kommen die Krise (Arbeitslosigkeit) und Pubertät einfach unglücklich zusammen? was hat sich für die Jungs denn geändert?

Ach, absolute Lusche als Mutter, das ist Quark. Es gibt Schwierigkeiten und Du suchst nach Hilfe. Das nenne ich jetzt keine Lusche.

Für die Kinder hat sich nur geändert das kein Geld mehr für Freizeitparks und Kletterpark und diverses anders da ist.
Sonst ist nichts anders.
Und schlagen tut er erst seit einigen Wochen.
Möbel und Türen treten schon länger.
 
Weißt Du, Kinder "wollen" sich an ihren Eltern gerade in diesem Alter auch mal die Zähne ausbeißen. Im positiven Sinn. Umgekehrt sollte es nicht sein, dass sich die Eltern an ihnen die Zähne ausbeißen.
Manchmal müssen sie merken, dass die Eltern sowohl ein Fels in der Brandung sind, als auch ein Fels der auch mal hart sein kann, so dass sie auflaufen.
Er muss merken, dass sein Rumschreien, Schlagen usw nur negativ für ihn ist und dass er damit nichts erreicht. Gut, soweit die Theorie, aber in der Praxis würde ich zB meinem Kind nicht stundenlang sagen, dass der Pc ausgemacht werden muss: Ich würde den Stecker ziehen!
Mir scheint, es fällt Dir schwer, ECHTE Konsequenzen zu ziehen.
Also PC weg, Licht aus, wenn schlafenszeit ist, Essen gibt es zu festen Zeiten und wenn er nicht am Tisch sitzt, gibt es hinterher KEINE Extrawurscht usw.
Wenn er was kaputt macht, dann muss SEIN Taschengeld herhalten, um es zu erneuern usw
Und vor allem nicht schlagen lassen! Er ist doch bestimmt nicht sooo kräftig, oder?
Trau Dir mehr zu!
Bei euch ist es halt schon so weit eingerissen. Trau Dich, durchzugreifen.
Warte nicht, bis das JA alles nur noch mehr durcheinander bringt.
Also ich bleibe bei meinem Rat: Rede mit einem Kinderpsychologen (kannst ja zuerst mal allein hingehen und Dir rat holen und danach mit dem Jungen hin) und weg mit dem PC!!!!
 

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