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Das Gefühl das ganze Leben verarscht zu werden!

SchwarzerPeter

Aktives Mitglied
ich habe gerade den Blog

https://www.hilferuf.de/forum/blogs...ßt-mein-problem-so-oft-auf-unverständnis.html

gelesen und erkenne darin einiges wieder.

Also ich muss dem zustimmen. Es ist wie Hohn wenn die Leute die selber in funktionierenden Beziehungen sind dann solche Ratschlaege erteilen. Sowas kann man vielleicht einem Anfang 20 jährigen erzählen der noch naiv ist und denkt er wäre glücklich wenn er jedes Wachende herausgeht und mal jemanden vom weiblichen Geschlecht sehen kann und sich mit diversen Hobbys ablenken kann. Letztendlich kann man diese Ratschläge auch als eine glatte Lüge sehen, da diese Leute schlau genug sind um zu wissen das nicht jeder im Leben glücklich sein wird es aber nicht direkt sagen würden und dann mit diesen abgedroschenen Sprüchen um sich werfen wie "jeder ist seines Glückes Schmied".

Ich sehe es so: viele Leute sind hoffnungslos dem Egoismus verfallen und wenn es darum gehen würde wen sterben zu lassen um ihr eigenes Glück zu bewahren wird sowas eiskalt in dieser Welt geschehen. Manche Leute werden ihr Leben lang unglücklich sein, weil diverse Leute sehr genau wissen das wenn der oder der Glück hat stehen sie plötzlich auf der Verlierer Seite. Das hat was mit diesem Hierarchie System zu tun. Sowas ist eiskalt berechnet wenn man es so verstanden hat. Dann weiß man auch warum man nicht zum Zuge kam in der oder der Situation wenn mal wieder ein sogenannter Pechvogel wieder das schwere los gezogen hat, dann wusste einer von denen die dann das gute los in der Situation hatte eben bescheid was er tun musste. Manche Leute werden immer nur mit fadenscheinigen Hinhaltetaktiken ihr ganzes Leben vertröstet und merken es vielleicht noch wenn es schon zu spät ist. Das ist nicht negativ gedacht sondern manchmal traurige Realität.

Mir kann keiner erzählen das es auf dieser Welt nicht diese Leute gibt die genau einen Blick dafür haben was sie tun müssen um ihre Vorteile weiter behalten zu können. Dafür hab ich schon zuviel gesehen.
 
AW: Das Gefuehl das ganze Leben verarscht zu werden!

Um was geht es denn eigentlich?

Es liest sich ja nicht jeder den kompletten Blog durch, um dir zu antworten.
 
AW: Das Gefuehl das ganze Leben verarscht zu werden!

Also ich bin momentan nicht in einer Beziehung, aber ich suche jetzt auch nicht als einziges oberstes Lebensziel eine zu führen.
Beziehungen kommen und gehen auch , genauso wie vieles anderes im Leben.

Was aber das Glück betrifft das der Mensch empfindet, so ist es für mich nicht so, das es abgedroschen klingt, wenn einer sagt, man ist seines Glückes Schmied, sondern es steckt viel Wahres drin in dem Sprichwort.

Ich kann die Leute nicht verstehen, die die ganze Zeit rumjammen, sie würden keine Frau finden oder keinen Mann , aber gleichzeitig auch keinen suchen.

Finden kann man zukünftige Partner auf viele Weisen, man kann sich mit halbwegs anspruchlosem Vorsatz an die Sache ran machen und findet dann auch viele potentielle Partner und je höher und je eigenwilliger die Ansprüche werden, je selektierter die Menschenmenge potentielle Partner betreffend wird , desto seltener findet man eine/-n.

Aber wenn man weder aktiv sucht , selbst nicht bereit ist sich mit anderen zu treffen oder sich ein soziales Umfeld zu suchen oder aktiv etwas zu unternehmen, wo die Möglichkeit besteht jemanden zu finden , zu treffen etc. die Leute die man trifft sozusagen vergrault, weil man weder sich selbst hinterfragt noch sonstwas , immer nur von der angeblichen Enttäuschung spricht, weil die nämlich das Hauptthema ist und nicht die Partnerfindung, dann darf man sich doch nun wirklich nicht wundern, wenn man alleine bleibt .

Ob man sich nun den ganzen Blog durchliest oder nicht macht da keinen Unterschied , es gibt Egoisten in der Welt und das sind nicht wenige, aber sich vonn denen das Leben versauen lassen, da gehört schon ne Menge Fügungswillen in etwas dazu , dem man sich nicht fügen sollte , wenn man glücklich sein will.

Das Herz des Menschen freut sich mit Vertrauen, freut sich mit Erfolg , freut sich mit Liebe , freut sich mit Offenheit und Ehrlichkeit mit Sinnlichkeit, Humor all den schönen Dingen, mit denen wir es in Berührung kommen lassen....berühren wir unser Herz aber immer nur mit der Jammernummer, dürfen wir uns doch nicht wundern , wenn es trauert.

Also , wenn man unglücklich werden will in seinem Leben, so ist das sicherlich genauso zu schaffen, wie glücklich zu werden entscheidend ist aber was man selbst für das eine oder das andere tut , nicht wieviele einem wohlgesonnen sind oder einem schaden wollen.

Nicht ob man ne Partnerin hat oder nicht oder nen Partner...
 
AW: Das Gefuehl das ganze Leben verarscht zu werden!

Manche Leute werden ihr Leben lang unglücklich sein, weil diverse Leute sehr genau wissen das wenn der oder der Glück hat stehen sie plötzlich auf der Verlierer Seite.

Dann weiß man auch warum man nicht zum Zuge kam in der oder der Situation wenn mal wieder ein sogenannter Pechvogel wieder das schwere los gezogen hat, dann wusste einer von denen die dann das gute los in der Situation hatte eben bescheid was er tun musste.


Soll heißen, man kann nur glücklich sein, wenn ein anderer unglücklich ist bzw. man ist unglücklich, weil ein anderer glücklich ist? Komische Einstellung....


Mir kann keiner erzählen das es auf dieser Welt nicht diese Leute gibt die genau einen Blick dafür haben was sie tun müssen um ihre Vorteile weiter behalten zu können.

Es gibt also Leute, die genau wissen, was sie tun müssen. Also mit anderen Worten: Sie sind ihres Glückes Schmied 😉
 
AW: Das Gefuehl das ganze Leben verarscht zu werden!

Was aber das Glück betrifft das der Mensch empfindet, so ist es für mich nicht so, das es abgedroschen klingt, wenn einer sagt, man ist seines Glückes Schmied, sondern es steckt viel Wahres drin in dem Sprichwort.

Kann ja alles möglich sein und wenn wie oft gesagt wird alles möglich ist, dann ist es auch möglich das wer das Unglück einer Person Schmiedet die er nicht mag. So sieht nun mal meine Meinung aus, da ich in meinem Leben schon sehr viel Unglück erlebt habe und es nicht wirklich für einen Zufall halte. Ich will so eine Sichtvariante auch keinem aufzwingen, da ich weiß das sowas eher die Ausnahme als die Regel sein wird.

Soll heißen, man kann nur glücklich sein, wenn ein anderer unglücklich ist bzw. man ist unglücklich, weil ein anderer glücklich ist? Komische Einstellung....

Sowas gibt es durchaus, das ein anderer glücklich ist aufgrund des Unglückes eines anderen, was aber nicht heißen soll das es ausschließlich nur Glück auf Kosten von Unglück anderer gibt. Als leicht zu verstehendes Beispiel brauch man nur diverse Gewinnspiele ins Thema bringen. Extrembeispiel wären dazu die sogenannten Kaffeefahrten zu nennen wo derjenige viel Glück (wenn man es so nennen will) damit hat älteren Leuten in gewissen Situationen Produkte zu hohen Geldsummen zu verkaufen. Da hat der Veranstalter solcher Gewinnspiele in dem Sinn finanzielles Glück und das auf Kosten der Senioren die ihr sauer verdientes Geld ausgeben.

Es gibt also Leute, die genau wissen, was sie tun müssen. Also mit anderen Worten: Sie sind ihres Glückes Schmied

Ja von mir aus: ist aber rechtlich gesehen eine schwierige Angelegenheit wenn dafür andere leiden müssen.
Und davon kann man viele Beispiele finden wenn man will.
 
AW: Das Gefuehl das ganze Leben verarscht zu werden!

Der Dieb der erwischt wurde sagte ," Was für ein Unglück, das ich erwischt worden bin ." und ich sage jemandem etwas zu stehlen macht nicht auf Dauer glücklich, wenn es jeder erkennt.

Es ist also nicht die 50% Regel, das es Menschen gibt , die beim Unglück des anderen froh sind es ist eine fast 100 % Regel, wer möchte denn gerne bklautw erden, wenn es um Diebe geht nicht wahr ?

Daraus aber abzuleiten, das alle Diebe ein Recht darauf hätten zu steheln, solange sie nicht erwischtw erden ist doch kompletter Unsinn, wenn es um die Gerechtigkeit und das soziale Zusammenleben in einer Gesellschaft geht.

Du hast also Unglück gehabt, bist davon überzeugt, das das sicherlich nicht an Dir selbst lag , sondern an der Tatsache, daß jemand ganz aktiv sich die Mühe amcht Dir Unglück zu bereiten.

Es ist also nicht so ein Ding, wie Du spielst Lotto und bist davon überzeugt , die Lottogesellschaft manipuliert die Zahlen, damit Du kein Glück hast.

Es ist eher so ein Ding jemand bringt u.U falsche Anschuldigungen gegen Dich an richtiger Stelle hervor , dem wird geglaubt , Du wirst verurteilt - oder wie ?

Ich frage das ganz konkret, welches Unglück ist Dir denn widerfahren und wie oder wer hätte dafür sorgen können und vor allem warum ?

Hast Dun noch nie die Erfahrung gemacht , das Dein Fleiß, Deine Areitskraft, Deine Leistung belohnt wird , also nicht unbedingt im materiellen Bereich, sondern im emotionalen, Beispiel Du lernst eine Sprache und verstehst die Leute ,was für ein Glück, daß Du Dich unterhalten kannst, Beispiel Du lernst ein Instrument und spielst zu Deiner Freude und stellst fest , andere freut es auch. Was für ein Glück, daß Du anderen ne Freude machen kannst.

Kann natürlich auch sein, das Du von einer 50/50 Chance redest ...es gibt zwei Lose und Du ziehst die Niete , immer .

Was meinst Du denn mit Unglück ?

Vom Auto angefahren, bei roter Ampel fürs Auto, vom Dach gefallen, weil kein Gurt , von der Freundin ausgetauscht für nen dickeren ?
 
AW: Das Gefuehl das ganze Leben verarscht zu werden!

Ja von mir aus: ist aber rechtlich gesehen eine schwierige Angelegenheit wenn dafür andere leiden müssen.
Und davon kann man viele Beispiele finden wenn man will.

Achso, Dir geht es um finazielles Glück. OK, ich bin bei dem Begriff "Glück" von der emotionalen Sicht ausgegangen, also glücklich sein mit seinem Leben und sich selber, Zufriedenheit, Gelassenheit, Wohlgefühl, gesund sein etc.

Klar, wenn's um die Kohle geht, gibt es sehr, sehr viele Beispiele, wo jemand auf Kosten anderer (im wahrsten Sinne des Wortes) profitiert. Das weiß wohl jeder.

Dennoch hat ein jeder (hier in D) die Möglichkeit auch finanziell ein gewisses Glück zu erlangen. Mit Fleiß, Lernbereitschaft und eben harter Arbeit, kann sich jeder einen gewissen Lebensstandart erarbeiten. Insofern ist tatsächlich jeder seines Glückes Schmied. Denn den wenigstens kommen die Euros einfach so zugeflogen.

Aber es kommt natürlich drauf an, wie man sein persönliches finanzielles Glück definiert. Manch einer ist damit zufrieden, dass er ein Dach über dem Kopf hat und sich auch am Ende des Monats noch etwas zu Essen leisten kann. Ein anderer ist erst zufrieden, wenn er die neuste Technik, das schnellste Auto und regelmäßig Luxusurlaub hat. Und der nächste denkt, er müsse Millionär oder gar Milliardär sein, um Glück empfinden zu können.
 
QUOTE]Daraus aber abzuleiten, das alle Diebe ein Recht darauf hätten zu steheln, solange sie nicht erwischtw erden ist doch kompletter Unsinn, wenn es um die Gerechtigkeit und das soziale Zusammenleben in einer Gesellschaft geht.[/QUOTE]

Das habe ich nicht gesagt. Ich bin der Meinung und was ich damit sagen will ist, das es viele Leute gibt wo keiner etwas dagegen tut.

[Es ist eher so ein Ding jemand bringt u.U falsche Anschuldigungen gegen Dich an richtiger Stelle hervor , dem wird geglaubt , Du wirst verurteilt - oder wie ?/QUOTE]

Exakt. Genauso ist es und manchmal habe ich dieses Gefühl es wird noch schlimmer werden.

[Ich frage das ganz konkret, welches Unglück ist Dir denn widerfahren und wie oder wer hätte dafür sorgen können und vor allem warum ?/QUOTE]

Mein Unglück besteht darin das ich im Leben nicht vorwärts kann in diversen Bereichen. So im Beruf z.B. hat man meiner Meinung dafür gesorgt das ich nach einer Weiterbildung aus diesem Beruf raus gekickt werde. Warum und wieso, da kann ich auch nur spekulieren. Wenn ich da meine Version rein interpretieren würde dann lande ich irgendwann in der Esoterik oder so ähnlich könnte man so sagen. ja. Das kann ich auch nicht sagen, weil ich darauf keine Antwort erhalte. Es wird bei mir alles auf eine angebliche psychische Krankheit geschoben und damit wurde meine Existenz letztendlich in Frage gestellt, was auch noch nicht wirklich beendet ist momentan und man dann ständig Sorgen hat wie es dann weitergehen soll. Fakt ist mein Leben war zu keinem Zeitpunkt irgendwie normal und ich halte es nicht für einen Zufall.

[Hast Dun noch nie die Erfahrung gemacht , das Dein Fleiß, Deine Areitskraft, Deine Leistung belohnt wird , also nicht unbedingt im materiellen Bereich, sondern im emotionalen, Beispiel Du lernst eine Sprache und verstehst die Leute ,was für ein Glück, daß Du Dich unterhalten kannst, Beispiel Du lernst ein Instrument und spielst zu Deiner Freude und stellst fest , andere freut es auch. Was für ein Glück, daß Du anderen ne Freude machen kannst.
/QUOTE]

Genau deswegen sage ich es ja. Ich hab z.B. (Schul) Englisch gelernt und hätte es eigentlich in dem Beruf viel nutzen können, war aber nicht der Fall, wegen dieser erzwungenen Krankheitsgeschichte und wenn diese verlorene Lebenshase erst der Anfang wäre, dann wäre es quasi nicht nur doppelt vergeigt sondern dreifach. Versteh mich nicht falsch, ich war kein Unschuldsengel in meiner Jugend, trotzdem werde ich dieses Gefühl nicht los, das ich nicht nur einmal zahlen muss auch nicht zweimal sondern immer weiter geschröpft werde. Der Fleiß war (ist wieder) vorhanden und ich habe schon viele unterschiedliche Sachen in meinem Leben gemacht aber finanziell bin ich nie auf einen grünen Zweig gekommen und dann versucht man die Gründe zu erkennen und ist der Ansicht das es kein Zufall ist das man irgendwie aus der Spur geraten ist. Auch wenn es mir relativ OK ging in einer Sichtvariante, fühl ich mich momentan und schon länger vom Leben ausgeschlossen in dem Sinne das ich nicht viel machen kann. Und nein im emotionalen Bereich war ich sehr selten im plus.

Achso, Dir geht es um finazielles Glück. OK, ich bin bei dem Begriff "Glück" von der emotionalen Sicht ausgegangen, also glücklich sein mit seinem Leben und sich selber, Zufriedenheit, Gelassenheit, Wohlgefühl, gesund sein etc.

Sicherlich gehört es auch irgendwo dazu das man ein ausreichendes geregeltes Einkommen hat und ich würde Lügen wenn ich sagen würde sowas interessiert mich nicht. Fakt ist in unserer Gesellschaft geht wenig ohne finanzielle Erfolge und so denke ich auch (was mir wahrscheinlich diverse Leute als Vorwurf machen würden) das ich im Leben erst auch irgendwo mich in den finanziellen Angelegenheiten festigen muss um z.B. auch im emotionalen Bereich die gewünschte Verbesserung erreichen zu können Für viele ist sowas wahrscheinlich irgendwo selbstverständlich und die müssen sich für sowas auch nicht rechtfertigen oder erklären und ich finde wenn Leute sagen auf sowas käme es nicht an dann sollen die mir mal zeigen wie die im Kapitalismus z.B. wenn die in einer Beziehung wären und ein Kind wäre unterwegs dann dafür sorgen könnten das der Nachwuchs alles bekommt was er braucht ohne geregeltes Einkommen. Nur mal so als Beispiel in den Raum geworfen, das ich mich als Mann für meine Denkvariante bestimmt nicht schlecht fühle wenn ich an sowas denke, da man👎 (auch?!) dafür sorgen muss das jeden Tag etwas zu Essen da ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich komme da irgendwie nicht mehr mit. Wir sind ja hier im Forum "Liebe" und im Anfangsposting ging es um Beziehungen, die man nicht bekommt, weil andere auf Kosten des eigenen Unglückes glücklich sind. Und jetzt sind wir bei Geld und Beruf....

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, wurdest Du aus Deiner Firma gemobbt/geekelt, ja? Mal unabhängig davon, dass das natürlich alles andere als schön ist, was genau hat dieses, also Dein, Unglück mit dem Glück eines anderen zutun? Hat das eine Person getan um sich anschließend Deinen Job unter den Nagel zureissen? Denn sonst verstehe ich die Analogie mit dem Glück aufgrund der Unglücks anderer nicht?

Dass ein geregeltes Einkommen für eine Familiengründung wichtig ist, stimmt schon. Aber wie ich bereits sagte, kommt es da eben auch etwas auf die eigene Einstellung an. Die Meinungen, was ein Kind alles braucht, gehen da ja schon erheblich auseinander. Sicher, Essen ist existenziell. Daran gibt es nichts zu rütteln. In Deutschland haben wir ja aber immerhin ein ziemlich gut ausgebautes soziales Netz. Mit Mängel natürlich, aber vom Grundsatz her, haben wir es hier schon ganz gut und jeder hat die Möglichkeit auf ein geregeltes Einkommen. Und sei es, dass das Einkommen aus der Staatskasse finanziert wird. Sind für mich persönlich zwar nicht die optimalsten Voraussetzungen für eine Familiengründung, aber da gehen die Meinungen auch auseinander. Nicht umsonst gibt es H4-Emfänger mit Kindern. Insofern ist der berufliche Status nun nicht der Faktor schlechthin für Kinder (und auch nicht dafür eine Frau abzubekommen. Wenn man der Meinung ist, dass Frauen alle nur geldgeil sind, ja dann sollte man sich von denen wohl besser ein für alle mal fernhalten, als einen Kostrukt hinterher zu laufen, was es ja der eigenen Meinung nach gar nicht gibt.)

Es ist halt tatsächlich vieles eine Ansichtssache. Mit was gebe ich mich zufrieden? Wie definiere ich mein persönliches Glück und was tue ich oder kann ich tun, um das zu erreichen? Da greift eben der Spruch "Jeder ist seines Glückes Schmied". Wenn das Leute sagen, dann nicht, um Dir etwas vorzumachen, sondern weil sie daran glauben, weil sie selber die Erfahrungen gemacht, weil das Leben ihnen auch nicht immer so nett mitgespielt hat, sie aber nicht aufgegeben haben. Sicher gibt es Leute, die es (aus welchen Gründen auch immer) schwerer haben, als andere. Auch gibt es Leute, die einem Steine in den Weg schmeissen. Das ist mies und unfair. Aber was bringt einem die Erkenntnis? Was ändert es an der Situation? Nichts. Leider besteht das Leben für viele Menschen nunmal aus Kampf und auch aus Niederlagen. Man darf halt nur nicht aufgeben und daher gibt es dann eben diesen Spruch und Tipps wie und was man alles machen könnte. Oder wäre es Dir lieber, wenn man sagt. "Joar Pech ne. Du wirst nie glücklich werden. Bleibt wohl nur der Sprung von einer Brücke." Oder wie hättest Du es gerne?
 
Ich empfinde das anders , es ist bei jedem Menschen individuell verschieden, der eine braucht stabile Finanzen , um sich emotional auch stabil zu fühlen, der andere braucht aber die emotionale Stabilität und die läßt sich mit geld nicht erkaufen, doch wenn er die hat, wird er für seinen Rahmen umso erfolgreicher.

Da solltest Du Dir mal die Frage ganz konkret stellen, was für Dich der grüne Zweig ist ( finanziell) und was für Dich der verdorrte Ast ist.
Die Frage kannst nur Du selbst Dir beantworten.

Andererseits ist es ja auch so, das Dich das schlaucht, zu wissen , Du erreichst nicht das was Du willst, auch das wiederum hat Gründe , denn das es alles daran liegt, das Du gemobbt wirst oder andere Dir Steine in den Weg legen, denke ich nicht, sondern das Dir der Mut fehlt das zu tun , was Du eigentlich tun könntest oder der Antrieb oder die Konsequenz.

Das liegt aber an Deiner persönlichen Ausrichtung, die ich nicht kenne. Es gibt Menschen, die haben überdurchschnittlich viel Geld und sind psychisch down,
es gibt Menschen die sind unterdurchschnittlich arm , haben aber recht gute Laune, denn es liegt an der persönlichen Auffassung.

Realismus ist hier meiner Meinung nach die beste Wahl, einmal die eigene Leistungsmöglichkeit ausloten und dann nach innen schauen, was läßt sich ganz konkret umsetzen und wo geht der Weg hin.
 

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