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Das Gefühl, das einen keiner versteht

Es sind halt nur so Kleinigkeiten, komische Blicke, blödes Grinsen, schnell überleiten zu anderen Themen, sagen, nee das ist bei mir aber ganz anders und dann von sich erzählen.
Sehrt ihr, ihr versteht mich hier auch nicht 😉
Wie auch, ihr kennt mich ja garnicht in real und wenn selbst Leute, die mich schon ewig kennen, so reagieren. Vielleicht ist das Empfinden wirklich nur in meinem Kopf, weil ich gerade sehr bedürftig bin. 🤔
Vielleicht fällt es dir erst jetzt auf, weil du früher diejenige warst, die zugehört und nachgefragt hat? Und nun, da du selbst Probleme hast, wird deutlich, dass andere das gar nicht gewohnt sind?
 
Ich habe mal bei bestimmten Freunden geäußert, dass ich ziemlich alleine bin und dass ich mir wünschen würde, dass man sich mal verabreden könnte, ohne dass wieder ein Geburtstag ansteht oder ähnliches.

Daraufhin wurde mir klar gesagt, dass man das nicht leisten will oder kann. Der Kontakt würde ihnen so reichen, wie er wäre. Sie hätten genug mit sich selbst zu tun.

Also, ich hatte ganz klar meine Einsamkeit geäußert, und mir wurde ganz klar vermittelt, dass das mein Problem wäre und mein Bedürfnis ihre Kapazität überschreiten würde.

Das habe ich mir gut gemerkt.

Du hast ja immerhin noch Mann und Mutter.
Bei denen war ich heute zum Osterfest und gleichzeitigem Geburtstagsfest.

Sie freuen sich, wenn ich komme in diesem Verbund. Ohne diesem Verbund bin ich wahrscheinlich langweilig.

Alleinlebend, kann nicht so viel von tollen Reisen berichten , hab mein Leben nicht so toll auf die Reihe bekommen.

Als ich das äußerte, leider auch per Whats App haben die beiden wohl vor allem meine Bedürftigkeit gesehen. Für sie klang das auch vorwurfsvoll, ein bisschen war es wohl auch so.

Danach hatte ich aber auch mit ihnen telefoniert. Habe versucht, mich zu erklären und den Vorwurf rauszunehmen.

Bei diesem Telefonat ist mir klar geworden, das sie andere Piriotäten haben. Damit sind sie vollauf beschäftigt und das reicht ihnen.

Ich war in dieser Familie früher sehr wichtig, vor allem für die Betreuung der Kinder und dieser Familie.

Jetzt nicht ganz direkt von den beiden, sondern von der Betreuung der Kinder der Schwester von einen von beiden..

Und irgendwie war ich in dieser Familie mit aufgenommen, weil ich die beste Freundin der Schwester war und auch bei sämtlichen Kindern immer betreut hatte, hab irgendwie dazu gehört.

Zeitweise, also viele Jahre hatte ich ja auch eine Beziehung, der ein kleines Haus mit Garten hatte.

wo eingeladen wurde, wo man feiern konnte. Mit vielen Leuten. Wo die Kinder Spass hatten. Da konnte dann Abends Feuer gemacht werden usw.

Alleine bin ich aber nicht unbedingt wertvoll oder interessant. Im Gegenteil, ich wirke dann auch bedürftig.

Die Pririotäten haben sich ja auch bei meiner besten Freundin verschoben.

Wobei sie ja auch ganz viel mit sich selbst zu tun hat, weil sie unter vaskulärer Demenz leidet. Bei ihr äußert sich das erstmal durch Wortfindungsstörungenen und Orientierungsschwierigkeiten. Vergesslich ist sie eigentlich nicht.

Und da ist sie besonders damit beschäftigt, ihren Haushalt, Kochen usw. zu leisten, weil ihr Mann noch voll arbeitet, als Arzt einen stressigen Job hat,

und sich um die Probleme ihrer erwachsenen Töchter zu kümmern, die alle drei etliche Probleme haben.

Nebenbei will sie auch körperlich etwas für sich tun, d. h. sie macht mehrmals in der Woche Kiesertraining. Zudem hat sie einmal in der Woche Logopädie.

Naja und zusätzlich verreist sie auch immer wieder mit Mann oder anderen Freunden, oder mit Bruder und dessen Lebenspartner.

Da bleibt halt sehr wenig Zeit übrig, sich mal mit mir zu treffen. Zeit und Kraft.

Kann ich alles gut verstehen.
 
Und du hast sogar noch Mann, Tochter und Mutter.

Ich hab nix davon mehr. Ich werde irgendwann ganz alleine zurückbleiben, wenn die Geschwister vor mir sterben.

Ich weiß nicht, wie mein Lebensende aussehen wird. Da wäre dann noch meine Nichte. Ich hab ganz viel Angst vorm weiteren Altwerden, aber ich zwinge mich, da nicht so viel drüber nachzudenken.
 
Hm, so richtig verstehe ich den Eingangsbeitrag auch nicht. Da fehlen mir noch konkrete Informationen.

Ansonsten, ich hatte ja schon seit jungen Jahren gehofft, dass mich irgendjemand versteht.

Auch in Therapien, also am Anfang hatte ich sogar noch gehofft, dass ich verstanden werde, ohne, dass ich allzu viel sage.

So kann eine Therapie aber nie erfolgreich sein ohne das der Therapeut weiß was genau mit dir los ist. Ich weiß das leider sehr genau, meine beiden Traumatherapien sind genau deshalb gescheitert.
Das war natürlich Quatsch. Das weiß ich inzwischen.

Naja, ansonsten hat es sehr lange gedauert, bis ich begriffen habe, dass ich absolutes Verständnis einfach nicht erwarten kann.

Es gibt Leute in meinem Leben, die haben begrenztes Verständnis.
Es gibt zum Glück auch kein unbegrenztes Verständnis, das würde nämlich bedeuten das man für alles und jeden Verständnis haben müsste. Denke mal drüber nach was das bedeuten würde.

Ich suche inzwischen gut aus, wem ich was erzählen kann.

Da ich weder Mann, noch Mutter habe, die komisch blicken könnten, weiß ich da auch nicht so genau, was du meinst.
 
Zuletzt bearbeitet:
So kann eine Therapie aber nie erfolgreich sein ohne das der Therapeut was genau mit die los ist. Ich weiß das leider sehr genau, meine beiden Traumatherapien sind genau deshalb gescheitert.

Es gibt zum Glück auch kein unbegrenztes Verständnis, das würde nämlich bedeuten das man für alles und jeden Verständnis haben müsste. Denke mal drüber nach was das bedeuten würde.
Ich weiß, dass eine Therapie so nie erfolgreich sein kann.

Ich hab ja schon jung angefangen, es mit Therapien zu versuchen.

Da war ich aber anscheinend nicht wirklich therapiefähig.

Ach, was soll es, heute bin ich zu alt für Therapien. Alles sowieso zu spät.

Durch das eigentliche wirkliche Leben habe ich mehr gelernt. Allerdings brauchte ich dafür auch zuviel Zeit,

sodass ich damit klar kommen ist, wie es jetzt ist.

Ich fürchte, ich nutze gerade einen Thread einer anderen Userin für meine Dinge.

Das tut mir leid. Kann auch gerne gelöscht werden.
 
Aufgrund der Beispiele kommen bei mir verschiedene Vermutungen. Der Mann zum Beispiel wirkt wie jemand, der der Meinung ist, Reden allein bringt nichts. Man unterhält sich nur über Dinge, die auch gelöst werden und dann muss man nicht mehr drüber reden. Solche gibt es nicht wenig. War er immer so oder ist das neu?
 
ch fürchte, ich nutze gerade einen Thread einer anderen Userin für meine Dinge.

Das tut mir leid. Kann auch gerne gelöscht werden.
Nein mich stört das überhaupt nicht, im Gegenteil.
Ihr dürft hier ruhig schreiben, das lenkt mich etwas von meinem eigenen Desaster ab 🙂
Ich hab ja schon jung angefangen, es mit Therapien zu versuchen.

Da war ich aber anscheinend nicht wirklich therapiefähig.

Ach, was soll es, heute bin ich zu alt für Therapien. Alles sowieso zu spät.
Geht mir genauso.
 

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F Lebensmüde - mit dem Gefühl / Zustand leben Leben 36

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